Olaf Stieglitz

Olaf Stieglitz

Dr. Olaf Stieglitz ist Privatdozent am Historischen Institut der Universität zu Köln. Im Wintersemester 2012/2013 vertritt er die Professur für Nordamerikanische Geschichte an der FU Berlin. Bei Campus erschien von ihm in der Reihe »Historische Einführungen« der Band »Geschichte der Männlichkeiten« (zusammen mit Jürgen Martschukat), ausgezeichnet 2009 als Historisches Lehrbuch des Jahres bei H-Soz-u-Kult (2. Platz). In 2018 erscheint der Band in der 2. Auflage.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Geschichte der Männlichkeiten

von Jürgen Martschukat, Olaf Stieglitz.

Die historische Forschung zu Männern und Männlichkeiten ist kaum noch zu überblicken. Jürgen Martschukat und Olaf Stieglitz zeigen in dieser konzisen Einführung, wie die Männergeschichte aus der internationalen Geschlechtergeschichte entstand; sie stellen die Leitfragen und die relevante Forschungsliteratur der Männergeschichte vor. Dabei setzen sie drei inhaltliche Schwerpunkte, die für männliche Subjektbildungen und Lebenswelten in der Neuzeit zentral sind: Vaterschaft zwischen Familie und Arbeit, Formen männlicher Geselligkeit und die Geschichte männlicher Sexualitäten.

 

"Die Einführung bietet eine zugängliche und sehr gut informierte Orientierung (…) und regt zur Weiterarbeit in diesem gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Feld an."

H-Soz-Kult

 

"Der Band setzt Maßstäbe und ist zweifellos derzeit das Standardwerk zur Männergeschichte."

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

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34,90 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Undercover

Die Kultur der Denunziation in den USA

von Olaf Stieglitz.

Denunziationen unterliegen auch in den USA einem moralischen Tabu. Sie gelten als geradezu unamerikanisch. Trotzdem war und ist die Denunziation allgegenwärtig, sie wurde verübt und bewertet, sie wurde verachtet oder als patriotische Pflicht gewürdigt. Olaf Stieglitz schildert, welche Rolle Überwachung und Spitzeltum seit dem Ende des 19. Jahrhunderts spielten und wie das jeweilige System der Denunziation organisiert wurde: ob beim Kampf gegen sexuelle Ausschweifungen oder organisierte Kriminalität, gegen politische Bewegungen oder den Terrorismus, ob für das FBI oder für Politiker wie den Senator Joseph McCarthy.

Damit öffnet sich der Blick auf ein tief in der US-amerikanischen Kultur verankertes Charakteristikum: die Angst vor inneren und äußeren Feinden und die Verpflichtung, die Gesellschaft vor diesen Feinden zu schützen. Erst aus dieser Geschichte heraus wird nachvollziehbar, warum heute der "Krieg gegen den Terror" weder vor der Aushöhlung der Verfassung und der Menschenrechte noch vor der Einspannung des Einzelnen in die Sorge um die innere Sicherheit haltmacht.

 

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Wissenschaft

What Can a Body Do?

Praktiken und Figurationen des Körpers in den Kulturwissenschaften

von Netzwerk Körper (Hg.), Eva Bischoff (Hg.), Uta Fenske (Hg.), Henriette Gunkel (Hg.), M. Michaela Hampf (Hg.), Elahe Haschemi Yekani (Hg.), Arne Klawitter (Hg.), Christiane König (Hg.), Beate Kutschke (Hg.), Gudrun Löhrer (Hg.), Maren Möhring (Hg.), Massimo Perinelli (Hg.), Olaf Stieglitz (Hg.).

In den letzten Jahren wurde der Körper zum zentralen Thema in den Kulturwissenschaften. Ausgehend von der Wendung "What can a body do?" (Was vermag ein Körper?) werden in diesem Band sowohl Praktiken (also Handlungs- und Herstellungsweisen) als auch Figurationen (also materialisierte Formen) des Körpers in den Blick genommen. Der ungewöhnliche Band bietet zehn Texte zu Körperpraktiken, die von "Aufführen" über "Essen" bis zu "Sterben" reichen. In 36 Figurationstexten und künstlerischen Arbeiten, vom Avatar über die Leihmutter oder den Radrennfahrer bis hin zum Tanzpaar, wird ein breites Spektrum konkreter Verkörperungen vorgestellt.

Da der Band sich aus zwei Richtungen den Verortungen des Körpers in den Kulturwissenschaften annähert, ist er entsprechend als Wendebuch gestaltet: Er kann "auf den Kopf gestellt" und von zwei Seiten gelesen werden.

Das Netzwerk "Körper in den Kulturwissenschaften" ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2007 geförderter Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen. Ziel war es, die unterschiedlichen Konzeptionen und Begriffe von Körper, wie sie in den Kulturwissenschaften und darüber hinaus kursieren, kritisch zueinander in Bezug zu setzen. Der Band präsentiert die Ergebnisse.

 

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