Peter Wagner

Peter Wagner

Peter Wagner ist derzeit Prof. für Sozialwissenschaft am Europäischen Hochschulinstitut Florenz.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Fortschritt

Zur Erneuerung einer Idee

von Peter Wagner.

Gerade in diesen Tagen stellt sich immer wieder die Frage, ob die Geschichte eine Fortschrittsgeschichte sei. Seit der Aufklärung, so die These dieses Buches, hat sich ein Fortschrittsglaube in der Geschichte der Menschheit etabliert. Ereignisse wie die Industrielle Revolution oder die Französische Revolution waren bedeutende Stationen auf diesem Weg. Allerdings wurde der Glaube an den Fortschritt seit den späten 1970er- Jahren erschüttert. Was war geschehen? Und wie lässt sich ein Mittelweg zwischen dem anmaßenden Selbstbewusstsein der Vergangenheit und der Orientierungslosigkeit der Gegenwart finden? Peter Wagner widmet sich nicht nur diesen Fragen, sondern denkt auch die Idee des Fortschritts neu.

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Wissenschaft

Transnational Intellectual Networks

Forms of Academic Knowledge and the Search for Cultural Identities

von Christophe Charle (Hg.), Jürgen Schriewer (Hg.), Peter Wagner (Hg.).

Wissenschaftliche Forschung hat immer einen universalistischen und globalen Anspruch. Gleichzeitig ist sie geprägt durch nationale akademische Kulturen. Der Band beleuchtet aus der Sicht von Wissenschaftsforschung und Wissenssoziologie sowie auf der Grundlage einer Sozialgeschichte der Universitäten die Spannungen und Brüche, die daraus resultieren. Er zeigt aber auch die großen Chancen einer transnationalen akademischen Forschung.

 

The university system, both in America and abroad, has always claimed a universal significance for its research and educational models. At the same time, many universities, particularly in Europe, have also claimed another role—as custodians of national culture. Transnational Intellectual Networks explores this apparent contradiction and its resulting intellectual tensions with illuminating essays that span the nineteenth- and early-twentieth-century nationalization movements in Europe through the postwar era.

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kartoniert
34,95 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Soziologie der Moderne

von Peter Wagner.

Soziologische Betrachtungen der gegenwärtigen Lage der Moderne sind von Verwirrung gekennzeichnet. Die Deutungen reichen vom "Ende des Subjekts" bis zum "neuen Individualismus", von der "Auflösung der Gesellschaft" zur Wiedererstehung der "Zivilgesellschaft", vom "Ende der Moderne" über die "andere Moderne" bis zur "Neomodernisierung". Peter Wagner rückt diese verschiedenen Befunde im Rahmen einer historischen Soziologie der sogenannten modernen Gesellschaften während der letzten zwei Jahrhunderte in ein rechtes Licht und macht dabei deutlich, warum bestimmte normative Orientierungen der Aufklärungstradition heute nur schwer zu realisieren sind. Dazu gehören vor allem die Schaffung von sozialen Identitäten als Bindungen zwischen Menschen, die auch eine sinnhafte Verwirklichung individueller Autonomie erlauben, sowie die Möglichkeit von Politik im Sinne kommunikativer und kooperativer Regelung der Angelegenheiten, die Menschen teilen und gemeinsam haben.

 

Wagners historische Soziologie der Moderne bietet eine fazinierende und erhellend Lektüre. Sie kann gesehen werden als Prolegomena zu jeglichem künftigen Diskurs über Moderne und Postmoderne. Nach der Lektüre ist der Leser weiser als vorher, und zwar durch eine Fülle von Einsichten, wie sie nur ein verantwortlicher Denker vermitteln kann.

 

Zygmunt Baumann in Times Literatury supplement

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