Tobias ten Brink

Tobias ten Brink

Tobias ten Brink, PD Dr., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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Wissenschaft

Chinas Kapitalismus

Entstehung, Verlauf, Paradoxien

von Tobias ten Brink.

Das chinesische Wirtschaftswachstum der letzten 30 Jahre stellt mittlerweile jeden anderen langen Aufschwung der neueren Geschichte in den Schatten. Wie konnte sich diese Entwicklung in einem Land vollziehen, in dem die uneingeschränkte Herrschaft der Kommunistischen Partei gilt? Tobias ten Brink untersucht die politische Ökonomie Chinas erstmals systematisch anhand von Erkenntnissen aus der vergleichenden und internationalen Kapitalismusforschung. Seine Analyse der Dynamiken dieses eigentümlichen Wirtschaftstyps zeigt zudem, dass der chinesische Kapitalismus eine paradoxale Entwicklung durchläuft, die den Aufstieg Chinas zur Weltmacht beeinträchtigen könnte.

»Die Arbeit von Tobias ten Brink kann als Meilenstein der Erschließung und Weiterentwicklung moderner Kapitalismustheorien gelten. Er gelangt damit an die Grenzen gegenwärtiger makrosoziologischer und institutionentheoretischer Forschung.«
Prof. Wolfgang Streeck, Universität zu Köln

»Tobias ten Brink hat einen herausragenden Beitrag vorgelegt, der verschiedene, bislang isolierte Stränge der Politischen Ökonomie einerseits und der Chinaforschung andererseits miteinander in Bezug setzt und in innovativer Weise weiter entwickelt. Zugleich löst er mit dieser bewundernswert kohärent ausbuchstabierten Synthese ein in der Chinaforschung vielfach artikuliertes Desiderat ein, nämlich, die ‚Nabelschau’ der Betrachtung Chinas als eines in jeder Hinsicht spezifischen Falls zu überwinden.«
Prof. Heike Holbig, Goethe-Universität Frankfurt am Main

»Die Arbeit von ten Brink beschäftigt sich mit den wohl interessantesten Fragestellungen der zeitgenössischen Kapitalismusforschung, nämlich der Charakterisierung des chinesischen Kapitalismus, der Erklärung seiner Entstehung und der Abschätzung seiner weiteren Entwicklung. Seine umfassende Analyse dürfte zum Standardwerk in der polit-ökonomischen Diskussion werden.«
Prof. Andreas Nölke, Goethe-Universität Frankfurt am Main

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