Campus Bibliothek

In der Campus Bibliothek erscheinen Klassiker der Geschichte, Sozial- und Kulturwissenschaften. Sie versteht sich als unverzichtbarer Bestandteil einer jeden anspruchsvollen geistes- und sozialwissenschaftlichen Studienbibliothek.

Produkte in dieser Reihe

kartoniert
19,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Volkskultur in der technischen Welt

von Hermann Bausinger.

Laptop und Lederhose - Symbole zweier Welten? Hermann Bausinger trat mit seiner zuerst 1961 erschienenen Schrift der Vorstellung einer ursprünglichen, vom technischen Fortschritt unbeschädigten Volkskultur entgegen. Die Konstellation ist seither die gleiche geblieben: Unsere Gesellschaft hat sich mit der technischen Durchdringung des Lebens arrangiert. Doch gehört dazu das Kontrastbild einer "heilen " Welt der Volkskultur. An zahlreichen Beispielen zeigt Bausinger, der für diese Ausgabe ein neues Vorwort verfasst hat, wie diese Gegenwelt konstruiert wurde, die bis heute immer wieder heraufbeschworen wird.

 

›  mehr
kartoniert
29,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Die Erfindung der Nation

Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts

von Benedict Anderson.

Benedict Andersons bekanntes Buch erfreut sich ungebrochener Popularität und erscheint hier in der dritten Auflage. Nach Anderson gibt

es keine Nationen, die "Nation" ist eine Erfindung, ein Modell, das nur in bestimmten historischen Konstellationen möglich war. Er löste

damit Debatten aus, die bis heute nicht abgeschlossen sind. Beim ersten Erscheinen der deutschen Ausgabe 1988 wurde Anderson vorgeworfen, dass seine Perspektive außereuropäisch und kulturanthropologisch sei. Heute macht gerade das den Reiz des Buches aus.

 

›  mehr
kartoniert
19,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Politik als Ritual

Die symbolische Funktion staatlicher Institutionen und politischen Handelns

von Murray Edelman.

Wenn Politiker die Höhe von Managergehältern anprangern oder eine Unterschriftenaktion gegen den EU-Beitritt der Türkei durchführen wollen, wenn George W. Bush von der "Achse des Bösen" spricht und vom Recht der amerikanischen Nation, sich zu verteidigen, ist das "symbolische Politik". Es war der 2001 verstorbene Murray Edelman, der diesen Begriff geprägt hat. Seither wissen wir, dass auch moderne Demokratien Rituale und Mythen verwenden, um sich zu inszenieren. Edelman hat gezeigt, wie Gefühle und Überzeugungen der Bürger durch Politik geformt und von Politikern benutzt werden. Bis heute ist Politik als Ritual ein Klassiker der politischen Kommunikationsforschung, angesichts der jüngsten Inszenierungen heute aktueller und spannender denn je.

 

›  mehr
kartoniert
22,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Das Ritual

Struktur und Anti-Struktur

von Victor Turner.

Victor Turner deutet Rituale nicht als Ausdruck von Mythologien, sondern analysiert sie in ihrem unmittelbaren Bedeutungsgehalt für die Mitglieder einer Kultur. Anstatt sich auf die Erforschung "primitiver" Rituale zu beschränken, stellt er in diesem Buch ein Instrumentarium für die Analyse der Rituale "komplexer" Industriegesellschaften bereit. Anhand von zwei Ritualen einer zentralafrikanischen Stammesgesellschaft entwickelt er seine Kategorien des Schwellenzustandes (liminality) und der sozialen Gemeinschaft (communitas), welche für die Anthropologie ebenso wie für die allgemeine Gesellschaftstheorie wesentlich wurden.

 

›  mehr
kartoniert
22,00 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Nationen und Nationalismus

Mythos und Realität seit 1780

von Eric J. Hobsbawm.

Eric Hobsbawm gilt als einer der wichtigsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Seine scharfsinnige Analyse zur Geschichte der Nationen und des Nationalismus ist ein Klassiker der Geschichtswissenschaft und hat bis heute nichts an Aktualität und Bedeutung verloren. Es war der um 1780 entstehende moderne Nationalismus, der unserer heutigen Welt ihr politisches Gesicht verliehen hat. Gegenwärtige Prozesse wie Europäisierung und Globalisierung können losgelöst von nationalen Maßstäben und Kategorien, die in den letzten 200 Jahren geprägt wurden, nicht erklärt werden. Hobsbawm wagt eine Bewertung des folgenreichen Begriffs der Nation und der entsprechenden Bewegungen, deren Lektüre ein Muss für jeden ist, der sich mit dem Thema auseinander setzt.

›  mehr
kartoniert
22,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Übergangsriten

(Les rites de passage)

von Arnold van Gennep.

Arnold van Genneps Hauptwerk Les rites de passage, zuerst 1909 erschienen, ist ein »Klassiker« der Ethnologie, wenn es um die Wahrnehmung und Erforschung rituellen und symbolischen Verhaltens geht. Van Gennep beschreibt, wie bei unterschiedlichen Völkern das Problem der Grenzüberschreitung, das die Dynamik des sozialen Lebens begleitet, durch die Herausbildung von Ritualen bewältigt worden ist: so etwa Orts-, Status- und Berufswechsel, Erwachsenwerden und Altern, Geburt und Tod. Die damit verbundenen Rituale bezeichnet er als »Übergangsriten «. Sein Buch bietet ein bis heute aktuelles Modell zur Einordnung und Erklärung ritueller Praktiken und eröffnet einen neuen Blick auch auf unsere modernen Alltagsrituale.

›  mehr
29,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Die Erlebnisgesellschaft

Kultursoziologie der Gegenwart

von Gerhard Schulze.

1992 erschien Die Erlebnisgesellschaft zum ersten Mal – und machte rasch Furore. Heute kann der Text mit Fug und Recht als moderner Klassiker der Soziologie gelten. Gerhard Schulze konstatierte einen umfassenden Wandel in unserer Gesellschaft, durch den das Leben zum Erlebnisprojekt geworden ist. Die Erlebnisorientierung ist die unmittelbarste Form der Suche nach Glück. Eine Suche, die noch längst nicht abgeschlossen ist – diese neue Art zu leben müssen wir erst lernen und die Folgen noch bewältigen. Dies gilt auch heute noch: Die Sucht nach dem Kick und nach Performance ist eher gewachsen, und damit ist Gerhard Schulzes Analyse aktueller denn je.

›  mehr
kartoniert
19,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Der Rhein und seine Geschichte

von Lucien Febvre, Peter Schöttler (Hg.).

Lucien Febvre zeichnet ein farbiges Bild der rheinischen Geschichte über einen Zeitraum von nahezu 2000 Jahren. Er interessiert sich vor allem für die Menschen, die sich den Fluss auf unterschiedliche Weise angeeignet haben. Er zeigt uns zunächst die Synthese von germanischer und römischer Kultur, in den folgenden Epochen die Rolle der Kirche, der Städte und der Herrscher, die auf beiden Seiten des Rheins ihre Interessen verfolgten – ohne Rücksicht auf die dort lebende Bevölkerung. 1931 erstmals erschienen, ist Febvres brillanter historischer Essay ein exemplarischer Text der Annales- Schule. Febvre überschreitet die Grenzen der nationalen Geschichtsschreibung, indem er zum ersten Mal die Geschichte des Rheins in den Zusammenhang der europäischen Kulturund Sozialgeschichte stellt.

›  mehr
24,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Sphären der Gerechtigkeit

Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit

von Michael Walzer.

Die wissenschaftliche Gerechtigkeitsdebatte, jahrelang dominiert von John Rawls’ »Theorie der Gerechtigkeit«, erhielt 1983 durch Michael Walzer eine bedeutende Wendung. In Abgrenzung von Rawls und anderen Gerechtigkeitstheoretikern entwickelte Walzer in seinem inzwischen klassisch gewordenen Werk seine Vision einer »komplexen Gleichheit«. Er geht davon aus, dass wahre Gerechtigkeit nicht durch einen wörtlich verstandenen Gleichheitsbegriff verwirklicht werden kann: Vielmehr verlangen verschiedene wichtige Güter – Reichtum, Macht, Arbeit, Liebe – auch verschiedene Modi der Verteilung. Walzer setzt sich nachdrücklich für einen neuen pluralistischen Gleichheitsbegriff ein, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

›  mehr
kartoniert
17,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Strukturprobleme des kapitalistischen Staates

Aufsätze zur Politischen Soziologie Mit einem neuen Vor- und Nachwort von Claus Offe Herausgegeben und eingeleitet von Jens Borchert und Stephan Lessenich

von Claus Offe, Jens Borchert (Hg.), Stephan Lessenich (Hg.).

1972 erschien Claus Offes Text über die Strukturprobleme des kapitalistischen Staates. Er prägte die damalige Debatte um den demokratischen Wohlfahrtskapitalismus wie kaum ein anderes Buch. Doch als die Funktionsprobleme des Wohlfahrtsstaates immer offenkundiger wurden, war sein Ansatz schon wieder von der Bildfläche politisch-soziologischer Debatten verschwunden. Mit dieser erweiterten Neuausgabe wird die erstaunlich aktuelle "Spätkapitalismus"-Theorie Offes wieder zugänglich. Die gegenwärtigen Umbrüche des Wohlfahrtsstaates zeigen, wie treffend seine frühen Analysen waren - und wie gewinnbringend deren Wiederentdeckung sein kann.

›  mehr
10 von 23 Artikeln