Campus Judaica

Herausgegeben von Renate Heuer und Ludger Heid
Archiv Bibliographia Judaica, Frankfurt am Main

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Wissenschaft

Sammy Gronemann (1875-1952)

Zionist, Schriftsteller und Satiriker in Deutschland und Palästina

von Hanni Mittelmann.

Sammy Gronemann, dessen Leben und Werk dieses Buch vorstellt, gehörte der modernen zionistischen Literaturbewegung an, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Dienst einer nationalen und kulturellen jüdischen Renaissance stellte. In seinen satirischen Schriften entlarvte er die jüdische Forderung nach Assimilation als eine Ideologie des Selbstbetrugs und stellte in aller Krassheit, aber auch mit Witz und Ironie, die Diskrepanz zwischen dem Wunschtraum einer deutsch-jüdischen Symbiose und dem tatsächlichen jüdischen Leben in Deutschland dar.

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Wissenschaft

Bertha Badt-Strauss (1885-1970)

Eine jüdische Publizistin

von Martina Steer.

Bertha Badt-Strauss war in den 20er und 30er Jahren eine der bekanntesten Publizistinnen in Deutschland. Als Zionistin zählte sie zu den Vertretern der jüdischen Erneuerungsbewegung um Martin Buber und Franz Rosenzweig. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit edierte sie Texte unter anderem von Heinrich Heine, Rahel Varnhagen, Fanny Lewald und Moses Mendelssohn. 1939 emigrierte sie in die USA, wo sie beruflich schnell wieder Fuß fassen und für die Emigrantenpresse schreiben konnte. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, von Martina Steer anschaulich erzählt.

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Wissenschaft

Berthold Simonsohn

Biographie des jüdischen Sozialpädagogen und Juristen (1912-1978)

von Wilma Aden-Grossmann.

Durch sein lebenslanges soziales Engagement war Berthold Simonsohn eine Ausnahmeerscheinung seiner Zeit. Als verfolgter Jude wurde er während des Nationalsozialismus nach Theresienstadt deportiert und überlebte fünf Konzentrationslager. Er kehrte nach Deutschland zurück und baute die Zentralwohlfahrtsstelle für Juden wieder auf, die er bis 1961 leitete. Als Professor für Sozialpädagogik und Jugendrecht an der Universität Frankfurt setzte er sich für die Reform des Jugendrechts und des Jugendstrafvollzugs ein. Er gehört damit zu jenen Überlebenden und Rückkehrern, die nach 1945 die Gesellschaft der Bundesrepublik maßgeblich mitgestalteten.

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Wissenschaft

"Die Ehre des jüdischen Soldaten"

Die Judenzählung im Ersten Weltkrieg und ihre Folgen

von Jacob Rosenthal.

Viele Juden meldeten sich im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Militär. Doch bald hieß es, es gäbe nur wenig jüdische Soldaten, die noch dazu meist in der Etappe dienten. 1916 ordnete das preußische Kriegsministerium eine Zählung der jüdischen Soldaten an. Jacob Rosenthal untersucht erstmals, wie es zu dieser beispiellosen antisemitischen Maßnahme kam und wie die jüdischen Soldaten, aber auch die jüdische und nichtjüdische Öffentlichkeit im In- und Ausland darauf reagierten. Er zeigt, dass die »Judenzählung« lange Schatten warf. Die Legende von den »jüdischen Drückebergern« hielt sich viele Jahrzehnte lang. Erst 1961 wurde die Zahl der jüdischen Gefallenen – 12 000 – von der Bundesrepublik offiziell bestätigt.

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Geh über Wörter wie über ein Minenfeld

Lyrik und Prosa

von Abraham Sutzkever, Renate Heuer (Hg.).

Mit einer Einleitung von Heather Valencia

 

Abraham Sutzkever zählt zu den bedeutendsten Dichtern der jiddischen Literatur. Die Shoa, der er selbst nur knapp entkam, ist der zentrale Bezugspunkt seines Werkes, das zugleich große literarische Eigenständigkeit besitzt. Es wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt, in Deutschland ist es bislang jedoch nahezu unbekannt. Dieses außergewöhnliche Buch führt in Leben und Werk Sutzkevers ein und stellt eine große Auswahl seiner Gedichte und Prosastücke in deutscher Übersetzung vor.

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Daheim ist anderswo

Ein jüdisches Schicksal erinnert von Vater und Tochter

von Lilian R. Furst, Desider Furst.

Weihnachten 1938 steht die Familie Fürst am Bahnhof, um aus ihrer Heimatstadt Wien zu fliehen. Die Fürsts sind fromme Juden. Ihre Flucht führt sie quer durch Westeuropa über Köln, Brüssel und London nach Manchester; in den 1970er Jahren schließlich gehen Tochter Lilian und ihr Vater Desider in die USA. Beide haben, unabhängig voneinander, ihre Erinnerungen an diese Zeit aufgeschrieben, die Lilian schließlich im vorliegenden Buch zusammengeführt hat. So entstehen zwei Versionen einer Geschichte, die eigentlich die gleiche ist und sich doch wesentlich unterscheidet: Der Vater blickt als älterer Mann zurück auf sein Leben, die Tochter ruft sich als erwachsene Frau ihre Kindheit und Jugend ins Gedächtnis. Der Leser erhält damit Einblick in die Nöte eines Erwachsenen, der seine mühevoll aufgebaute Existenz aufgeben und durch die Flucht das Überleben seiner Familie sichern muss. Gleichzeitig sieht er die Flucht und die daraus resultierende existenzielle Verunsicherung mit den Augen eines Kindes. Und genau dies macht diese »doppelte « Autobiografie zu einem ganz besonderen Zeitdokument.

 

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Wissenschaft

Deutsche Kultur - Jüdische Ethik

Abgebrochene Lebenswege deutsch-jüdischer Schriftsteller nach 1933

von Renate Heuer (Hg.), Ludger Heid (Hg.).

Viele deutsch-jüdische, aber vollständig assimilierte Schriftsteller sahen sich 1933 plötzlich entwurzelt. Obwohl manche emigrierten, waren sie zugleich gezwungen, sich erneut mit dem Judentum auseinanderzusetzen, mit dem sie sich nicht mehr identifizierten. Der Band beschreibt diese Situation anhand von Lebensgeschichten, aus denen die Treue der Juden zu deutscher Kultur und Sprache erschütternd sichtbar wird.

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Wissenschaft

Splitter von Licht und Nacht

Jiddische Gedichte: Anna Margolin, Kadja Molodowsky, Malka Heifetz Tussman und Rochl Korn

von Peter Comans (Hg.).

Ihre Gedichte sind Brücken aus Papier: Brücken zwischen Osteuropa und Amerika, Brücken in die Zeit vor der Shoah, Brücken aus der Tradition in die Moderne. Die vier Dichterinnen, deren Werke in diesem Band präsentiert sind, wurden Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Sie wuchsen auf in der reichen Kultur des jiddischen Osteuropa und erlebten die turbulenten Jahrzehnte der Emanzipation als Frauen und als Jüdinnen. Sie wanderten aus in die Neue Welt und wurden durch die Shoah ihrer europäischen Wurzeln beraubt. Trotz dieser Gemeinsamkeiten hatten sie eine sehr unterschiedliche Sicht auf die Welt und fassten ihre Erfahrungen in Gedichte, die einen lyrischen Dialog ergeben, einen Austausch zwischen vier Frauen mit ähnlichem Hintergrund, aber sehr eigenen Persönlichkeiten. Ein faszinierender Blick in eine vergangene Welt, die in den Gedichten zu neuem Leben erwacht.

 

Anna Margolin (1887–1952), Kadja Molodowsky (1894–1975), Malka Heifetz Tussman (1896–1987) und Rochl Korn (1898–1982) gelten im englischsprachigen Raum als die wichtigsten Vertreterinnen jiddischer Lyrik. Übersetzt und herausgegeben von Peter Comans, der bereits als Übersetzer Abraham Sutzkevers hervorgetreten ist, präsentiert der Band erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte in deutscher Sprache.

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