Geschichte des Natur- und Umweltschutzes

Herausgegeben von Franz-Josef Brüggemeier, Joachim Radkau, Hans-Werner Frohn und Thomas Neiss

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Wissenschaft

Naturschutz und Nationalsozialismus

von Joachim Radkau (Hg.), Frank Uekötter (Hg.).

Vom Reichsnaturschutzgesetz bis zur Landschaftsplanung in den »eroberten Ostgebieten« und dem Reichsautobahnbau, vom Antisemitismus in der Naturschutzbewegung bis zum Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 wird hier erstmals umfassend diskutiert, mit welchem Erbe sich der heutige Natur- und Umweltschutz auseinandersetzen muss. Beiträge u. a. von David Blackbourn, Hansjörg Küster und Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

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Wissenschaft

Erinnerung an die Natur

Die Geschichte des Naturschutzes im deutschen Kaiserreich

von Friedemann Schmoll.

Mit der Industrialisierung wurde Natur von der bedrohenden zur bedrohten Größe. Die Gründungswelle von Naturschutzorganisationen im Kaiserreich zeigt, dass die Naturfrage für immer mehr Menschen zu einer Frage des Gemeinwohls wurde. Der Autor schildert die Geschichte des frühen Naturschutzes und dessen Widersprüchlichkeit: Während Natur in Schutzgebieten als unantastbar ausgewiesen wurde, entfalteten sich außerhalb industrielle Systeme als Verursacher der Natur- und Umweltschädigungen.

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Wissenschaft

Naturschutz im Aufbruch

Eine Geschichte des Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen 1945-1980

von Frank Uekötter.

Lange vor dem so genannten "Zeitalter der Ökologie" und dem Aufstieg der Grünen engagierte sich die Bevölkerung für den Naturschutz, wie Frank Uekötter am Beispiel Nordrhein-Westfalens zeigt. Erstaunlich oft gelang es den zuständigen Behörden jedoch nicht, diese Stimmung für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zu nutzen. Naturschutz als bürokratische Praxis und als öffentliches Ideal klafften weit auseinander. So ist diese Studie zugleich ein Lehrstück für die Schwierigkeiten behördlicher Stellen bei der Umsetzung politischer Ziele.

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Wissenschaft

Natur- und Umweltschutz nach 1945

Konzepte, Konflikte, Kompetenzen

von Franz-Josef Brüggemeier (Hg.), Jens Ivo Engels (Hg.).

Nicht erst mit der Anti-Atomkraftbewegung der 70er Jahre und der Gründung der Grünen gelangte der Umweltschutz als Thema in die

breite Öffentlichkeit. Die Autoren des Bandes bieten erstmals einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Umweltschutzes nach

1945 in der Bundesrepublik, aber auch der DDR und anderen Ländern Europas. Von Naturschutz und Landschaftsgestaltung über Kernkraft, Luftverschmutzung und Kunststoffherstellung bis hin zur Umweltbilanz der Bahn schildern sie sowohl Beispiele lokalen Widerstands als auch "großer Politik". Sie führen vor Augen, wie sehr die Debatten bis heute vom Spannungsfeld zwischen Emotionalität und technischen Lösungen geprägt sind.

 

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Wissenschaft

Zwischen Heimatschutz und Umweltbewegung

Die Professionalisierung des Naturschutzes in Nordrhein-Westfalen 1945-1975

von Almut Leh.

Bis in die 70er Jahre hinein waren Naturschutzbeauftragte die wichtigsten Akteure des staatlichen Naturschutzes. Deren Lebensgeschichten und Erfahrungen vermitteln ein lebendiges Bild der Entwicklung vom Heimatschutz zur Landschaftsökologie und manche überraschende Einsicht. Nicht der Zusammenbruch des Nationalsozialismus oder die »umweltpolitische Wende« 1970 waren entscheidende Zäsuren, wie Almut Leh hier zeigt. Wesentliche Veränderungen gingen von dem in den 60er Jahren vollzogenen Generationenwechsel und der Professionalisierung des Naturschutzes aus.

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Wissenschaft

Aus den Tagen der Romantik

Bildnis einer deutschen Familie Teil 1-3

von Ernst Rudorff, Katja Schmidt-Wistoff (Hg.).

Ernst Rudorff (1840–1916) gilt als der Begründer des deutschen Natur- und Heimatschutzes. Er problematisierte als Erster, welche Folgen die Moderne für die Natur hatte: Sie wurde von einer bedrohenden zu einer bedrohten Größe. Seine Autobiografie wurde 1938 veröffentlicht, wobei sämtliche Passagen, in denen jüdische Persönlichkeiten Erwähnung vorkommen, gestrichen waren. Hier liegt der Text nun erstmals vollständig in einer umfassenden Edition vor.

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Wissenschaft

Weltnaturschutz

Umweltdiplomatie in Völkerbund und Vereinten Nationen 1920-1950

von Anna-Katharina Wöbse.

Als der Völkerbund 1920 in Genf seine Tätigkeit aufnahm, stand auch der Naturschutz auf der Tagesordnung. Probleme wie die Meeresverschmutzung durch Öl erforderten internationale Verhandlungen, der Planet Erde wurde als fragiler Gemeinschaftsraum sichtbar. Anna-Katharina Wöbse stellt die Debatten zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und hoher Diplomatie dar und legt offen, dass daraus neben der Idee des »Weltnaturerbes« auch zahlreiche bis heute gültige Schutzabkommen hervorgingen.

 

Ausgezeichnet von der Deutschen Umweltstiftung als Umweltbuch des Monats März 2012.

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