Interdisziplinäre Stadtforschung

Herausgegeben von Helmuth Berking, Sybille Frank, Martina Löw und Dieter Schott

Frankfurt ist nicht Lagos, Berlin nicht London. Städte unterscheiden sich in ihrer Struktur und Anlage, in ihrem Potenzial, ihrer Geschichte, ihrem Stil und den Images, die sie hervorrufen. Obwohl diese Differenzen im weltweiten Wettbewerb an Bedeutung gewinnen, wird die globale Angleichung der Städte zurzeit weitaus umfassender erforscht. Vor diesem Hintergrund verschiebt die Reihe die Perspektive von der Stadt auf diese Stadt. Städte werden in ihrer historisch gewachsenen und technisch-material fundierten Gestalt so analysiert und ins Verhältnis gesetzt, dass strukturelle Differenzen und Gemeinsamkeiten in den Blick geraten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der eigenen Logik, die der Entwicklung jeder Stadt zugrunde liegt, sowie auf dem „lokalen Wissen“, das zur Lösung von Problemen beitragen kann. Die Autorinnen und Autoren der Reihe kommen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, den Ingenieurswissenschaften, dem Bauwesen und der Architektur.

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Wissenschaft

Die Eigenlogik der Städte

Neue Wege für die Stadtforschung

von Helmuth Berking (Hg.), Martina Löw (Hg.).

Städte unterscheiden sich in ihrer Struktur und Anlage, in ihrem Potenzial, ihrer Geschichte und den Images, die sie hervorrufen. Obwohl die Differenzen im weltweiten Wettbewerb an Bedeutung gewinnen, wird die globale Angleichung der Städte zurzeit weitaus umfassender erforscht. Vor diesem Hintergrund verschiebt die neue Reihe die Perspektive von der Stadt auf diese Stadt. Städte werden in ihrer historisch gewachsenen und technisch-materiell fundierten Gestalt so analysiert und ins Verhältnis gesetzt, dass strukturelle Differenzen und Gemeinsamkeiten in den Blick geraten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der eigenen Logik, die der Entwicklung jeder Stadt zugrunde liegt, sowie auf dem »lokalen Wissen«, das zur Lösung von Problemen beitragen kann.

 

Die Herausgabe der Reihe erfolgt im interdisziplinären Verbund von Stadtforschern und Stadtforscherinnen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Bauwesen und Architektur.

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Wissenschaft

Wir sind die Stadt!

Kulturelle Netzwerke und die Konstitution städtischer Räume in Leipzig

von Silke Steets.

Städte unterscheiden sich in ihrer Struktur und Anlage, in ihrem Potenzial, ihrer Geschichte und den Images, die sie hervorrufen. Obwohl die Differenzen im weltweiten Wettbewerb an Bedeutung gewinnen, wird die globale Angleichung der Städte zurzeit weitaus umfassender erforscht. Vor diesem Hintergrund verschiebt die neue Reihe die Perspektive von der Stadt auf diese Stadt. Städte werden in ihrer historisch gewachsenen und technisch-materiell fundierten Gestalt so analysiert und ins Verhältnis gesetzt, dass strukturelle Differenzen und Gemeinsamkeiten in den Blick geraten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der eigenen Logik, die der Entwicklung jeder Stadt zugrunde liegt, sowie auf dem »lokalen Wissen«, das zur Lösung von Problemen beitragen kann.

 

Die Herausgabe der Reihe erfolgt im interdisziplinären Verbund von Stadtforschern und Stadtforscherinnen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Bauwesen und Architektur.

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Wissenschaft

Der Geschmack von Wien

Kultur und Habitus einer Stadt

von Lutz Musner.

Wiens Ruf als Kulturstadt und als »Weltstadt der Musik« geht auf ein besonderes Flair in Lebensstil, Ästhetik und Alltagskultur zurück. Wie und wodurch ist dieses Bild, das in- und außerhalb Wiens gleichermaßen gepflegt wird, entstanden? Lutz Musner zieht unter anderem Stadtführer, Werbung, Architekturkontroversen, literarische Texte und ortstypische Alltagspraktiken wie die sprichwörtliche »Wiener Gemütlichkeit« heran, um zu zeigen, wie Traditionen und ästhetische Codierungen die Herausbildung eines ungewöhnlich resistenten Selbst- und Fremdbildes der Stadt beeinflusst haben.

 

Für "Der Geschmack von Wien" wurde Lutz Musner mit dem Victor-Adler-Staatspreis für Geschichte sozialer Bewegungen des Jahres 2011 ausgezeichnet.

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Wissenschaft

Typisch Darmstadt

Eine Stadt beschreibt sich selbst

von Martina Löw (Hg.), Peter Noller (Hg.), Sabine Süß (Hg.).

In Deutschland gibt es viele mittelgroße Städte, die auf den ersten Blick nahezu austauschbar zu sein scheinen. Doch sie alle weisen spezifische Konstellationen von Wissensbeständen und Ausdrucksformen auf. Damit besitzen diese Städte lokale Besonderheiten, die Menschen auf unterschiedliche Weise prägen. Am Beispiel der südhessischen Stadt Darmstadt wird in diesem Band aus Bürgerdiskussionen das Besondere dieser Stadt hergeleitet. Zu den Themen Kreativität, Generation, Natur, Verkehr, Integration und Sicherheit kommen Bürgerinnen und Bürger selbst zu Wort, beschreiben Expertinnen und Experten die Stadt und interpretieren Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler diese Erzählungen. Insgesamt entsteht so ein vielschichtiges Bild der Eigenlogik Darmstadts und damit ein Baustein zu einer charakterisierenden Stadtforschung. Der Band ist das Ergebnis einer Kooperation des Forschungsschwerpunkts "Stadtforschung" der TU Darmstadt und der Schader-Stiftung.

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Wissenschaft

Kosmonauten des Underground

Ethnografie einer Berliner Szene

von Anja Schwanhäußer.

Berlin gilt als Stadt im ewigen Wandel und das Lebensgefühl im »Neuen Berlin« nach der Wende verkörpert niemand so gut wie die Underground-Szene. Diese Szene schweift im Stadtraum umher und funktioniert seine Leerstände zu »locations« um. Sie inszeniert sich als Subkultur und verweigert jegliche Kategorisierung. Die Autorin hat in intensiven Feldforschungen diese Szene aufgespürt und untersucht. Sie betritt damit Neuland in der Erforschung der Großstadt. Ihre Studie zeigt, wie durch Szenen eine spezifisch urbane Kultur entsteht und das Imaginäre der Stadt geformt wird.

 

"Unser Verständnis von Urbanität und urbanem Wandel ist durch diese Untersuchung zweifellos neu justiert worden."

Rolf Lindner, Professor für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

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Wissenschaft

Tatort Stadt

Mediale Topographien eines Fernsehklassikers

von Julika Griem (Hg.), Sebastian Scholz (Hg.).

Nach fast vierzig Jahren erfolgreicher Sendegeschichte kann der »Tatort« den Anspruch erheben, als populärkulturelles und zeitkritisches Gedächtnis Deutschlands zu wirken. Die Reihe schickt ihre Ermittler in Städte und die Provinz und entwirft so eine mediale Krimi-Landkarte, die regionale Senderlandschaften abbildet. Der Band untersucht, wie Städte in Szene gesetzt, Räume und Orte im Krimi-Format erzählt werden. Mancher Schauplatz wird gerade als »Tatort« zum Brennpunkt; seine Eigenheiten erst im Vergleich mit anderen »Tatorten« zu einem Ort mit eigener Identität verdichtet. Am Sonntagabend werden so deutschlandweit kollektive Vorstellungen von Orten und Räumen geprägt.

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Wissenschaft

Bauhausstadt Dessau

Identitätssuche auf den Spuren der Moderne

von Regina Bittner.

In Dessau steht das international renommierte Bauhaus. Aber ist die Stadt deshalb eine Bauhausstadt? Vielfach zerstört und wieder aufgebaut kämpft Dessau heute mit den Folgen des Zusammenbruchs der Industrie und dem damit verbundenen Bevölkerungsverlust. Zwischen der schrumpfenden Stadt und dem UNESCO-Welterbe der Moderne existiert eine Kluft. Zugleich kann eine Profilierung der Stadt nach innen wie nach außen nur mit dem Bauhaus gelingen. Die Autorin beleuchtet die innerstädtische Auseinandersetzung um eine legitime Sicht auf Dessau als Bauhausstadt. Damit liefert sie Einsichten in das komplexe Zusammenspiel zwischen Image und Imaginärem einer ostdeutschen Stadt, die um ein neues Selbstverständnis ringt.

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Wissenschaft

Hafenstädte

Bremerhaven und Rostock im Wandel

von Helmuth Berking, Jochen Schwenk.

Rostock und Bremerhaven sind zwei Städte, die über ihre Häfen mit der ganzen Welt vernetzt sind. Doch während es Rostock heute gelingt, sich als eine ebenso traditions- wie erfolgreiche Stadt in Szene zu setzen, herrscht in der Stadt an der Weser Krisenstimmung. Die Autoren dieses Buches analysieren und vergleichen die lokalen Besonderheiten und damit die »Eigenlogik « der beiden Hafenstädte in Ost und West. Sie weisen nach, dass die Selbst- und Fremdbilder der beiden Städte ebenso stark variieren wie die jeweiligen Versuche, Lösungen für auftretende Probleme zu finden.

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Wissenschaft

Metropolitan Governance

Different Paths in Contrasting Contexts: Germany and Israel

von Hubert Heinelt (Hg.), Eran Razin (Hg.), Karsten Zimmermann (Hg.).

Metropolregionen gelten als Motoren ökonomischen Wachstums. Ihre politisch-administrativen Strukturen berücksichtigen die enge Verflechtung der Ballungsräume zumeist jedoch nicht. So kommt es, dass die Umlandgemeinden wirtschaftlich kraftvoller und politisch selbstbewusster geworden sind, während die Kernstädte durch die großräumige Zersiedelung zunehmend belastet werden. In sieben Fallstudien aus Israel und Deutschland analysiert der Band die Herausforderungen für eine Metropolenpolitik.

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Wissenschaft

Pragmatische Visionäre

Stadtregionale Planung und zivilgesellschaftliches Engagement in den USA

von Barbara Schönig.

Leitbilder stadtregionaler Planung wurden in den USA erheblich durch zivilgesellschaftliches Engagement geprägt. Diesen Akteuren gelingt es jedoch nur punktuell, die fehlende staatliche Steuerung räumlicher Entwicklung in den Metropolregionen zu kompensieren, um so Zersiedelung und sozioökonomischer Polarisierung entgegenzuwirken. Barbara Schönig untersucht die Geschichte zivilgesellschaftlicher stadtregionaler Planung und analysiert eine Fallstudie zur Regional Plan Association New York, New Jersey und Connecticut im Hinblick auf Potenziale und Ambivalenzen dieses Engagements.

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