Schriften des Zentrums für Sozialpolitik, Bremen

Herausgegeben von Gerd Glaeske, Karin Gottschall, Stephan Leibfried, Frank Nullmeier, Herbert Obinger und Heinz Rothgang

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Wissenschaft

Krankenversicherung und Wettbewerb

Das Beispiel Niederlande

von Stefan Greß.

Im Gegensatz zu Deutschland werden in den Niederlanden seit längerem Wettbewerbselemente als Steuerungsinstrument in der Krankenversicherung eingesetzt, um Gesundheitsleistungen effizienter bereitzustellen und gleichzeitig Kosten zu sparen. Die Studie zeigt die dortigen Erfahrungen und wertet sie im Hinblick auf die Übertragbarkeit auf die deutsche Situation aus.

 

Stefan Greß, Dr. rer. pol., studierte Wirtschaftswissenschaften in Bremen und New York. Er arbeitet als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement an der Universität Greifswald.

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Wissenschaft

Modernisierung der funktionalen Selbstverwaltung

Universitäten, Krankenkassen und andere öffentliche Körperschaften

von Tanja Klenk.

Durch die Reform der Selbstverwaltung im Hochschulbereich sind die Probleme neuer Leitungsstrukturen ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Über die bisherige Diskussion hinaus beleuchtet Tanja Klenk anhand von Fallstudien zur Selbstverwaltung im Bereich der Bildung und Sozialen Sicherung nun erstmals Leitungsreformen als eigenständiges Handlungsfeld der Verwaltungsmodernisierung. Dabei fragt sie auch nach der Zukunft eines für den deutschen Verwaltungsaufbau zentralen Organisationstypus.

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Wissenschaft

Der schweizerische Wohlfahrtsstaat

Zum Ausbau des sozialen Sicherungssystems 1975-2005

von Julia Moser.

Die Schweiz hat ihre wohlfahrtsstaatliche Sicherung auch nach 1975 ausgebaut, zu einer Zeit, als viele Länder bereits drastische Kürzungen vornahmen. Wie kam es zu diesem Ausbau gegen den Trend? Julia Moser erläutert, welche Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Familienstruktur diesen Ausbau nötig machten. Sie spricht von einem notwendigen sozialpolitischen Aufholprozess, da das alte System den Anforderungen der postindustriellen Gesellschaft einfach nicht mehr gewachsen war.

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Wissenschaft

Aktivierung statt passive Leistung

Der Wandel der dänischen Arbeitsmarktpolitik seit 1990

von Marion Linke.

Dänemark gilt als Vorreiter aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Statt passiver staatlicher Geldleistungen steht dabei die Aktivierung der Arbeitslosen im Vordergrund. Marion Linke schildert, wie diese Aktivierung konkret aussieht, wie sie sich von der klassischen Arbeitsmarktpolitik unterscheidet und wie sich das staatliche Handeln im Zuge des Wandels verändert hat. Dabei zeigt sich, dass die Aktivierungspolitik keineswegs so sanft verlaufen ist, wie bisher angenommen.

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Wissenschaft

Notwendig und gerecht?

Die Legitimation von Sozialreformen in Deutschland und Frankreich

von Sonja Wrobel.

Die Reformpolitik der letzten Jahre hat dazu geführt, dass Sozialpolitik häufig mit Sozialabbau gleichgesetzt wird. Sonja Wrobel untersucht am Beispiel von Rentenreformen in Deutschland und Frankreich, wie politische Akteure ihre – häufig unpopuläre – Politik gegenüber der Öffentlichkeit legitimieren. Dabei zeigt sich, dass Reforminhalte und -begründungen nicht immer eng aufeinander bezogen sind.

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Wissenschaft

Wohlfahrtsstaatlichkeit in entwickelten Demokratien

Herausforderungen, Reformen und Perspektiven

von Herbert Obinger (Hg.), Elmar Rieger (Hg.).

Der Wohlfahrtsstaat, seit 1945 als Errungenschaft der Demokratie gefeiert, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Wird er dem demografischen Wandel und der globalen Standortkonkurrenz standhalten können? Oder sind seine finanziellen Sicherungssysteme schon zu weit untergraben? Gegen den Trend betonen die Autoren des Bandes die Leistungsfähigkeit der Sozialpolitik im nationalen und globalen Rahmen. Sie zeigen die Grundlagen sozialpolitischen Fortschritts auf und benennen die wichtigsten Faktoren wohlfahrtsstaatlicher Entwicklung.

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Wissenschaft

A Ticket to Work?

Policies for the Young Unemployed in Britain and Germany

von Bettina Kohlrausch.

In A Ticket to Work, Bettina Kohlrausch examines the differing approaches taken by Britain and Germany to assisting young people with the often difficult transition from school to full-time work. Detailing the workings of such programs as skills training and job-placement assistance, the volume places those vocational training methods in the context of the general political and economic climate of the two nations, drawing a contrast between Britain’s more liberal market economy and Germany’s more structured and coordinated regime.

 

Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Bettina Kohlrausch vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind.

 

 

 

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Wissenschaft

Deutungsmuster sozialer Ungleichheit

Wahrnehmung und Legitimation gesellschaftlicher Privilegierung und Benachteiligung

von Patrick Sachweh.

Patrick Sachweh fragt, wie soziale Ungleichheit von Menschen in privilegierten und benachteiligten Lagen wahrgenommen und gerechtfertigt wird. Welche Deutungsmuster liegen der Interpretation und der Verarbeitung eigener Ungleichheitserfahrungen zugrunde? Seine Interviews zeigen, dass Ungleichheit oft als unvermeidbar wahrgenommen wird und dass sich über Klassengrenzen hinweg die Deutungsmuster ähneln.

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Wissenschaft

Das Gesundheitssystem der USA

Governance-Strukturen staatlicher und privater Akteure

von Mirella Cacace.

Mirella Cacace beschreibt die Entwicklung des USamerikanischen Gesundheitssystems von den 1930er Jahren bis heute und erklärt den Wandel mithilfe der neuen Institutionenökonomie. Es zeigt sich, dass das System - entgegen der Idee von den "freien Märkten" - eine immer stärkere Steuerung erfahren hat. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht nur staatliche, sondern vor allem private Akteure hierarchische Governance-Strukturen etablierten und der Staat sich nur langsam einen Platz in der Gesundheitspolitik erschließt.

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Wissenschaft

Der aktivierende Wohlfahrtsstaat

Governance der Arbeitsmarktpolitik in Dänemark, Großbritannien und Deutschland

von Irene Dingeldey.

Das neue wohlfahrtsstaatliche Leitbild aktivierender Arbeitsmarktpolitik zielt auf Beschäftigungsfähigkeit und knüpft finanzielle Leistungen an die Pflicht zur Arbeitsuche. Irene Dingeldey untersucht entsprechende Reformen in Deutschland, Großbritannien und Dänemark seit den 1990er-Jahren. Ihre Ergebnisse untermauern das Entstehen verschiedener Aktivierungsvarianten, die jeweils durch die Flexibilisierung der Arbeitsformen, den Ausbau finanzieller Anreize oder soziale Dienstleistungen geprägt sind. Welche Variante umgesetzt wird, hängt von den institutionellen Ausgangsbedingungen ab sowie von der Form der Einbindung verschiedener staatlicher und gesellschaftlicher Akteure.

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