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Bei Eintritt in das Jahr 2000 wird "Das Jahrhundert des Kindes" von Ellen Key 100 Jahre alt. 1902 bei seinem Erscheinen in Deutschland begeistert aufgenommen und ebenso vernichtend kritisiert, ist das Buch gerade in den letzten Jahren wieder aktuell geworden und wird von vielen als "Auftakt der Reformpädagogik" bezeichnet. Die Zukunftsvisionen, die Ellen Key in dem Buch entwickelt, weisen auf Rousseau, Pestalozzi und Fröbel zurück, aber auch auf Nietzsche beziehungsweise Schillers und Goethes Erziehungsideal. Die Forderung der Ellen Key, die Entwicklung des einzelnen Kindes in den Mittelpunkt von Erziehung zu stellen, und ihr Plädoyer für eine demokratische Erziehung sind bis heute wesentlicher Bestandteil reformpädagogischer Konzepte.
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Über Ellen Key

Die Schwedin Ellen Key wurde 1849 auf Sundsholm als ältestes von sechs Geschwistern geboren. Sie besuchte nie eine Schule, sondern erhielt mit sechs Jahren neben schwedischem auch deutschen und mit vierzehn französischen Privatunterricht. Nachdem sie selbst Lehrerin wurde, widmete sie sich seit 1883 im 1880 gegründeten "Arbeiterinstitut" in Stockholm als Dozentin der Bildung unterer Klassen und junger Arbeiterinnen.

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