Der intellektuelle Anspruch auf Gesellschaftsgestaltung ist in der Katastrophe des Stalinismus untergegangen. Intellektuelle Kritik verliert ihre Exklusivität und wird von der Kritik der Leute absorbiert. Das ist die Konsequenz des Strukturwandels der Weltbilder, ablesbar an der stürmischen Durchsetzung der Moderne in Wien.
Heute steht das bessere Wissen von Intellektuellen und Experten ratlos vor aggressivem Einfachdenken, das ihm die Anerkennung verweigert. Die Soziologie kann ihren gesellschaftskritischen Anspruch nur einlösen, wenn sie sich auf die Kritik der Leute einstellt – auch wenn’s weh tut.
1. Auflage, 2019
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 138 Seiten Verlag: Beltz Juventa
Georg Vobruba, Jg. 1948, Dr. jur., ist Professor für Soziologie an der Universität Leipzig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie sozialer Sicherheit, Europasoziologie und soziologische Gesellschaftstheorie.
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Heute steht das bessere Wissen von Intellektuellen und Experten ratlos vor aggressivem Einfachdenken, das ihm die Anerkennung verweigert. Die Soziologie kann ihren gesellschaftskritischen Anspruch nur einlösen, wenn sie sich auf die Kritik der Leute einstellt – auch wenn’s weh tut.15.99