Ist Joachim von Fiores mittelalterliche Prophezeiung über ein kommendes »Drittes Reich« eine Utopie? Wie verhält es sich mit Immanuel Kants Entwurf eines ewigen Friedens, mit Juli Zehs düsterer Vision einer drohenden Gesundheitsdiktatur oder mit der Legende von der radikal-fortschrittlichen Piratenrepublik »Libertalia«? Thomas Schölderle nimmt Grenzfälle des utopischen Denkens in den Blick und fragt nach ihrer Verortbarkeit im klassischen Utopiediskurs, dessen Prototyp der Humanist Thomas Morus im Jahr 1516 mit seiner »Utopia« formuliert hatte. Dabei zeigt sich: So sehr die kanonischen Texte in Morus‘ Nachfolge die Kerntradition der Utopiegeschichte sichtbar machen, so sehr klären gerade die Entwürfe und Exoten in den Grauzonen über die eigentlichen Profilgrenzen des Genres auf.
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