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Geschwisterbeziehungen sind eine der engsten emotionalen Beziehungen im Leben von Menschen. Geschwister machen ähnliche, aber nicht gleiche Erfahrungen in ihrer Herkunftsfamilie. Dennoch gab es bisher wenig Forschung zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Geschwistern im Hinblick auf Erfahrungen von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung während der Kindheit. Anhand einer Befragung von 4568 Erwachsenen sowie 870 Geschwisterpaaren zu ihren Kindheitserfahrungen werden von der Autorin Faktoren herausgearbeitet, die das Erleben von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung wahrscheinlicher machen. Darüber hinaus werden Implikationen für die Praxis dargestellt, wie die Abklärung einer möglichen Gefährdung aller Kinder einer Familie und die Berücksichtigung von Geschwisterdynamiken im Rahmen von Hilfeplanung und Therapie.
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Über Susanne Margitta Witte

Susanne Witte arbeitet beim „Deutschen Jugendinstitut“ in München sowie an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich, neben Geschwistern im Kontext von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung, mit internationalen Vergleichen von Kinderschutzsystemen und der Prävention von Kindeswohlgefährdung durch die Qualifizierung von Fachkräften.

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