Niedrige Bildung und geringes Einkommen sind häufig mit einem schlechteren Gesundheitszustand verbunden. Aber wann und warum ist diese gesundheitliche Ungleichheit auch ungerecht? Auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands zur gesundheitlichen Ungleichheit in Deutschland prüft das vorliegende Buch die Aussagekraft der empirischen Analysen und Erklärungsansätze. Die innovative Kombination der Perspektiven von Sozial-Epidemiologie und Public-Health-Ethik ermöglicht es, zentrale Herausforderungen anzugehen, die sich auf dem Weg von empirischen Daten zu notwendigen Taten stellen.
Mit einem Vorwort von Kristin Voigt und Manfred Wildner.
1. Auflage, 2021
Bindeart: Buch, broschiert Format: 152 x 232 x 30 mm Gewicht: 836 g Umfang: 530 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Das Buch gibt einen umfangreichen Überblick über den Diskussionsstand zur gesundheitlichen Ungleichheite in Deutschland und ist daher einerseits für einen Einstieg in die Thematik bestens geeignet. Andererseits liefert es neue Denkanstöße und stellt wichtige Fragen zur Weiterentwicklung der sozial-epidemiologischen Forschung und Planung politischer Interventionen, die als Ausgangspunkt für die weitere Diskussion über Möglichkeiten zur Verringung der gesundheitlichen Ungleichheit dienen mögen.«
- Benjamin Wachtler, Jens Hoebel, Gesundheitswesen 2022; 84
»Zusammengefasst liegt mit dem Buch von Andreas Mielck und Verina Wild ›Gesundheitliche Ungleichheit – Auf dem Weg von Daten zu Taten‹ ein wichtiges Nachschlagewerk zum aktuellen Stand der Diskussion in Deutschland vor.«
- Frank Lehmann, gesundheitliche-chancengleichheit.de, 18.03.2022
Verina Wild ist Professorin für Ethik der Medizin an der Universität Augsburg. Sie forscht und lehrt in den Bereichen Medizinethik/Bioethik, Public Health-Ethik und globale Gesundheitsethik. Nach ihrer Arbeit als Ärztin und im eher klassisch medizin- und forschungsethischen Bereich, arbeitet sie schwerpunktmäßig zu Public Health-Ethik und Theorien der Gesundheitsgerechtigkeit. Anwendungsgebiete ihrer Arbeit sind z.B. Pandemien, digitale Gesundheitstechnologien, Klima/Umwelt, Migration.
Andreas Mielck ist Soziologe (Studium in Hamburg) und Epidemiologe (Studium in Chapel Hill, USA). Von 1989 bis 2020 arbeitete er als wissenschaftlicher Angestellter im Helmholtz Zentrum München. Seine Tätigkeit konzentriert sich auf den Auf- und Ausbau der Sozial-Epidemiologie in Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei die wissenschaftliche Diskussion zum Thema »gesundheitliche Ungleichheit« und die Diskussion mit den gesundheits-politischen Akteuren über die Möglichkeiten zur Verringerung dieser Ungleichheit.
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