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Verschiedene Theorien zu Essstörungen von Mädchen und jungen Frauen weisen besonders den Müttern eine Schlüsselrolle im Hinblick auf die Essstörung ihrer Kinder zu. Dies betrifft ihre Beteiligung sowohl an der Entstehung der Störung als auch an deren Aufrechterhaltung. Dabei fällt auf, dass die Mütter fast ausschließlich aus Sicht der Betroffenen und Therapeuten beschrieben werden. In diesem Buch melden sie sich das erste Mal selbst zu Wort: • Was bedeutet die Essstörung ihrer Tochter für sie selbst und die übrigen Familienmitglieder? • Wie gehen die Mütter mit ihren Schuldgefühlen, mit ihrem Leid, ihrer Hilflosigkeit, aber auch mit ihrer Aggression und Wut um? • Wer unterstützt sie im Kampf gegen die Krankheit ihrer Tochter und von wem fühlen sie sich im Stich gelassen? Aus den Erfahrungen von mehr als 60 Müttern essgestörter Mädchen und junger Frauen ergeben sich am Ende des Buches viele Ratschläge, wie mit der Situation am besten umzugehen ist, und die Einsicht, dass die Krankheit in vielen Fällen erfolgreich bekämpft werden kann.
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Über Renate Kunze

Renate Kunze ist promovierte Diplompsychologin und Psychotherapeutin und hat viele Jahre als Elternberaterin und Therapeutin für Essstörungen am Zentrum für Diagnostik und Psychosoziale Beratung an der Universität Bremen gearbeitet. Ihr Buch beruht auf einem Artikel und Leserbriefen in der Zeitschrift "Brigitte" und einer anschließenden Studie an der Universität Bremen, in deren 6-jährigem Verlauf über 70 Mütter magersüchtiger oder bulimischer Töchter nach ihren Erfahrungen befragt wurden. Renate Kunze lebt in Bremen.

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