Vor einem halben Jahrhundert segelte die Forderung nach anerkennungsorientiertem Sprechen und der Berücksichtigung von Minderheiten unter der Flagge Political Correctness. Über viele Jahre aus dem öffentlichen Diskurs fast verschwunden, steht der Begriff spätestens mit der Popularität rechter Regierungen, Parteien und Bewegungen als Kampfbegriff gegen vermeintlich übertriebene Rücksichtnahme auf Frauen und Minderheiten wieder auf der Agenda.
Wie sich Verständnisse und Kontroversen dazu herausgebildet haben, was davon heute aktuell ist, und warum nicht alle alles sagen dürfen, zeigt Nina Degele in diesem Buch.
1. Auflage, 2020
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 233 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Dieses Buch kann aber mehr als einen Beitrag leisten für politische Debatten und zur Zivilisierung gesellschaftlicher Diskurse. Nach dem Lesen fühle ich mich noch stärker darin - auch argumentativ - zu sagen: mein Ziel ist es politisch korrekt zu sein, d. h. ich bekenne mich zu den Regeln, die alle Menschen auffordern, die jeweils anderen in ihrer Würde und ihren Rechten zu respektieren.«
- Renate Künast
»Es ist ein Aufruf zum Perspektivenwechsel, der das Sprechen mit dem Handeln hin zu einem humanen, friedlichen, gerechten und gleichwertigen Leben der Menschheit verbindet!«
- Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer, socialnet, 23.9.2020
»Diese soziologische Studie bietet nicht nur Deutschlehrkräften eine Fundgrube für sprachliche Gewalt, die sehr gut für einen sprachsensiblen Unterricht genutzt werden kann. Hilfreich!«
- Heinz Stricker, schulmagazin 5-10, 1/2021
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Über Nina Degele
Nina Degele hat seit 2011 die Professur für Soziologie und empirische Geschlechterforschung am Institut für Soziologie der Universität Freiburg inne.
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Wie sich Verständnisse und Kontroversen dazu herausgebildet haben, was davon heute aktuell ist, und warum nicht alle alles sagen dürfen, zeigt Nina Degele in diesem Buch.22.99