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Wissenschaft

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Behinderung verhindern

Humangenetische Beratungspraxis in der Bundesrepublik Deutschland (1960er bis 1990er Jahre)

von Britta-Marie Schenk.

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49,00 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

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Blindheit in der Gesellschaft

Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge

von Alexa Klettner (Hg.), Gabriele Lingelbach (Hg.).

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34,95 € inkl. Mwst.
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Bettler, Kriegsinvaliden, Körpersensationen

Beeinträchtigte Menschen in printmedialen Diskursen des 17. und 18. Jahrhunderts

von Patrick Schmidt.

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49,00 € inkl. Mwst.
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Behinderung verhindern

Erscheinungstermin 11.08.2016

Behinderung verhindern

Humangenetische Beratungspraxis in der Bundesrepublik Deutschland (1960er bis 1990er Jahre)

von Britta-Marie Schenk.

Disability History
Herausgegeben von Gabriele Lingelbach, Elsbeth Bösl und Maren Möhring

Über Behinderung wird aktuell wieder gestritten – die Frage, ob es Menschen mit Behinderung geben soll oder nicht, hat aber eine Geschichte. Dieses Buch ist die erste historische Studie zur humangenetischen Beratungspraxis in der Bundesrepublik, die nach Vorstellungen von Behinderung und dem Umgang mit behinderten Menschen in dieser Institution fragt. Von den 1960er bis in die 1990er Jahre hinein analysiert sie die Einstellungen und Praktiken gegenüber Menschen mit geistigen Behinderungen und ihren Angehörigen sowie die Kritik daran und die Widerstände dagegen. Die Studie belegt erstmals empirisch, dass genetische Beratung darauf abzielte, Behinderung u.a. mit Sterilisationen zu verhindern; sie wirft zudem einen kritischen Blick auf gängige Deutungen der Zeitgeschichte. ›  mehr

Pressematerialien

Behinderung verhindern

Humangenetische Beratungspraxis in der Bundesrepublik Deutschland (1960er bis 1990er Jahre)

von Britta-Marie Schenk.

Disability History
Herausgegeben von Gabriele Lingelbach, Elsbeth Bösl und Maren Möhring

Über Behinderung wird aktuell wieder gestritten – die Frage, ob es Menschen mit Behinderung geben soll oder nicht, hat aber eine Geschichte. Dieses Buch ist die erste historische Studie zur humangenetischen Beratungspraxis in der Bundesrepublik, die nach Vorstellungen von Behinderung und dem Umgang mit behinderten Menschen in dieser Institution fragt. Von den 1960er bis in die 1990er Jahre hinein analysiert sie die Einstellungen und Praktiken gegenüber Menschen mit geistigen Behinderungen und ihren Angehörigen sowie die Kritik daran und die Widerstände dagegen. Die Studie belegt erstmals empirisch, dass genetische Beratung darauf abzielte, Behinderung u.a. mit Sterilisationen zu verhindern; sie wirft zudem einen kritischen Blick auf gängige Deutungen der Zeitgeschichte.
Blindheit in der Gesellschaft

Erscheinungstermin 08.03.2018

Blindheit in der Gesellschaft

Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge

von Alexa Klettner (Hg.), Gabriele Lingelbach (Hg.).

Infolge der wachsenden Zahl blinder und sehbehinderter Menschen ist der Verlust des Gesichtssinns heute von großer medizinischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieser interdisziplinär angelegte Band erweitert die aktuelle Debatte um eine historische Tiefendimension: Gefragt wird unter anderem danach, welche Vorstellungen über Menschen mit Sehbehinderungen in früheren Gesellschaften existierten und wie sich die Lebenslagen der Betroffenen und die Behandlungsmethoden von Blindheitserkrankungen wandelten.

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Pressematerialien

Blindheit in der Gesellschaft

Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge

von Alexa Klettner (Hg.), Gabriele Lingelbach (Hg.).

Infolge der wachsenden Zahl blinder und sehbehinderter Menschen ist der Verlust des Gesichtssinns heute von großer medizinischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieser interdisziplinär angelegte Band erweitert die aktuelle Debatte um eine historische Tiefendimension: Gefragt wird unter anderem danach, welche Vorstellungen über Menschen mit Sehbehinderungen in früheren Gesellschaften existierten und wie sich die Lebenslagen der Betroffenen und die Behandlungsmethoden von Blindheitserkrankungen wandelten.

Bettler, Kriegsinvaliden, Körpersensationen

Erscheinungstermin 09.11.2017

Bettler, Kriegsinvaliden, Körpersensationen

Beeinträchtigte Menschen in printmedialen Diskursen des 17. und 18. Jahrhunderts

von Patrick Schmidt.

Körperliche und sensorische Beeinträchtigungen - etwa der Verlust von Gliedmaßen, Lähmungen, Blindheit oder Gehörlosigkeit - waren auch in der frühen Neuzeit ein fester Bestandteil der menschlichen Existenz. Sie stellten die Betroffenen und ihr soziales Umfeld vor andere, aber ähnlich tief greifende Herausforderungen wie heute. Patrick Schmidts Grundlagenstudie rekonstruiert anhand von Artikeln und Anzeigen aus britischen, französischen und deutschen Zeitungen und Zeitschriften, in welchen Zusammenhängen - etwa Armut und Armutspolitik, Krankheit und Heilung, Pädagogik und außergewöhnliche Körperlichkeit - "Behinderung" im 17. und 18. Jh. wahrgenommen und thematisiert wurde.

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Pressematerialien

Bettler, Kriegsinvaliden, Körpersensationen

Beeinträchtigte Menschen in printmedialen Diskursen des 17. und 18. Jahrhunderts

von Patrick Schmidt.

Körperliche und sensorische Beeinträchtigungen - etwa der Verlust von Gliedmaßen, Lähmungen, Blindheit oder Gehörlosigkeit - waren auch in der frühen Neuzeit ein fester Bestandteil der menschlichen Existenz. Sie stellten die Betroffenen und ihr soziales Umfeld vor andere, aber ähnlich tief greifende Herausforderungen wie heute. Patrick Schmidts Grundlagenstudie rekonstruiert anhand von Artikeln und Anzeigen aus britischen, französischen und deutschen Zeitungen und Zeitschriften, in welchen Zusammenhängen - etwa Armut und Armutspolitik, Krankheit und Heilung, Pädagogik und außergewöhnliche Körperlichkeit - "Behinderung" im 17. und 18. Jh. wahrgenommen und thematisiert wurde.

Holzbein und Eisenhand

Erscheinungstermin 18.09.2019

Holzbein und Eisenhand

Prothesen in der Frühen Neuzeit

von Mareike Heide.

Wie lief das Leben mit Prothesen in der Frühen Neuzeit ab? Wer erstellte die künstlichen Leibesglieder, wie funktionierten sie? Mareike Heide geht in ihrer Studie von den handwerklichen Objekten selbst aus, die als funktionaler und ästhetischer Ersatz dienten, und gelangt dadurch zu einer neuen Interpretation des durch Krankheit oder Amputation versehrten Körpers der Frühen Neuzeit: Wurden Prothesen und deren Träger in öffentlicher Inszenierung als Symbole von Hilfsbedürftigkeit und Kuriosität negativ instrumentalisiert, so verschwand die Versehrung im institutionellen Umfeld hinter der Prothese und konnte zur sozialen Rehabilitierung beitragen.

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Holzbein und Eisenhand

Prothesen in der Frühen Neuzeit

von Mareike Heide.

Wie lief das Leben mit Prothesen in der Frühen Neuzeit ab? Wer erstellte die künstlichen Leibesglieder, wie funktionierten sie? Mareike Heide geht in ihrer Studie von den handwerklichen Objekten selbst aus, die als funktionaler und ästhetischer Ersatz dienten, und gelangt dadurch zu einer neuen Interpretation des durch Krankheit oder Amputation versehrten Körpers der Frühen Neuzeit: Wurden Prothesen und deren Träger in öffentlicher Inszenierung als Symbole von Hilfsbedürftigkeit und Kuriosität negativ instrumentalisiert, so verschwand die Versehrung im institutionellen Umfeld hinter der Prothese und konnte zur sozialen Rehabilitierung beitragen.