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Als ich Seifenblasen blies, ist es mir gelungen: Eine die ich fliegen ließ, ist mir nicht zersprungen. Schimmernd bunt, schwerelos und frei - Seifenblasen lassen Kinderherzen höher schlagen. Besonders, wenn eine von ihnen wundersam groß wird und sich zu einem Abenteuer aufmacht. Was sie wohl alles auf ihrem Flug entdecken wird und ob sie auch bloß nicht zerspingt? Niemand vermag Begeisterung und Bangen so treffend in Worte zu fasssen wie Josef Guggenmos. Heike Herold spinnt daraus eine Bildgeschichte mit staunenden Zwei- und Vierbeinern, ulkigen Zufällen und überraschenden Begegnungen.
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Über Josef Guggenmos

Josef Guggenmos wurde am 2. Juli 1922 in Irsee im schwäbischen Allgäu geboren, in einem Haus, im dem schon sein Urgroßvater lebte und das auf einer Anhöhe am Waldrand lag. Sichtlich geprägt hat ihn seine naturnahe Kindheit.

Er besuchte die Volksschule im Ort, später das Gymnasium in St. Ottilien. 1939 legte er mit Beginn des Zweiten Weltkrieges die Abiturprüfung ab, um sofort danach zur Wehrmacht eingezogen zu werden. Nach Kriegsende widmete er sich dem Studium der Germanistik und der Kunstgeschichte. 1950 ging er für ein Jahr nach Finnland. Zurück in Deutschland arbeitete er als Lektor und Übersetzer für Verlage und lebte an wechselnden Orten, Ende der 50er Jahre kehrte er jedoch in sein Elternhaus in Irsee zurück, wo er fortan mit seiner Familie lebte. Am 23. September 2003 starb Josef Guggenmos in Irsee.

1956 erschienen seine ersten Verse für Kinder: ein Heftchen von 48 Seiten mit dem Titel »Lustige Verse für kleine Leute«. 1958 folgte sein »Immerwährender Kinderkalender«, eine Sammlung von Gedichten und Geschichten. 1967 kam dann der Durchbruch: Der Gedichtband »Was denkt die Maus am Donnerstag« erschien und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. »Gorilla ärgere dich nicht«(1971) wurde von der Kritik als Höhepunkt deutscher Kinderlyrik bezeichnet.

Josef Guggenmos hat mehr als 80 Bücher veröffentlicht. Bei Beltz & Gelberg erschien u.a. die Anthologie mit Bildern von Nikolaus Heidelbach »Oh, Verzeihung, sagte die Ameise« (1990). Es folgte die Anthologie mit Illustrationen von Sabine Friedrichson »Groß ist die Welt« (2006). Guggenmos wurde mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet, seine Verse sind in unzähligen Anthologien und Lesebüchern vertreten. Zusammen mit Erich Kästner, Christian Morgenstern und Bertolt Brecht gilt er als einer der bedeutendsten Kinder-Lyriker der deutschen Literatur. Er wirkte bescheiden, zurückhaltend, leise in dieser Reihe der namhaften Poeten - und doch war er nicht zu überhören durch seinen ganz eigenen Stil, den er durch das Bewahren einer gewissen Kindlichkeit erklärte. »Josef Guggenmos hat mit seinen Gedichten und Geschichten der Poesie für Kinder den Rang gegeben, wie ihn die große Dichtung besitzt.« Friedrich-Bödecker-Kreis

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