Traumata – seien sie durch Flucht, Vernachlässigung, sexualisierte oder andere Gewalterfahrungen ausgelöst – hinterlassen Spuren, die sich auch im Unterricht zeigen. Dieser Praxisleitfaden hilft Lehrkräften aller Schularten, das Erleben und Verhalten traumatisierter Schüler:innen zu verstehen und zeigt Möglichkeiten pädagogischer Unterstützung auf. Fundierte Theorie und schulische Praxis werden aufeinander bezogen. So gibt das Buch Antworten auf drängende Praxisfragen, wie z.B.:
1. Wie können pädagogische Praktiken wie Beziehungsgestaltung, Klassenführung und Lernumgebungen traumasensibel gestaltet werden?
2. Wo liegen die Grenzen?
3. Wie lässt sich ein traumapädagogisches Fallverstehen in der Schule umsetzen?
Fallbeispiele aus den Bereichen Förderschule, Willkommensklassen für junge Geflüchtete, Grund- und Gesamtschulen sowie zum Fallverstehen veranschaulichen die Umsetzung in der Praxis.
Die 2. Auflage ist aktualisiert, die Praxisbeispiele teilweise erneuert. Zudem wurden verstärkt die »großen sozialen Fragen« in den Blick genommen, ohne die die Traumapädagogik nicht mehr zu denken ist, z.B. Armutsverhältnisse, rassistische Übergriffserfahrungen, teilweise auch Ohnmachtserleben in der Klimakrise.
2., aktualisierte und erweiterte Auflage, 2025
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 150 Seiten Verlag: Beltz
»[...] nicht nur für Praktiker_innen, sondern auch für Studierende sehr bereichernd. Für die Traumapädagogik im bislang vernachlässigten Arbeitsfeld Schule stellt dieses Buch eine wichtige und sinnvolle Weiterentwicklung dar.«
- Christin Schörmann, socialnet.de, 3.1.2018
»Neben einer ausgezeichneten Darstellung von Aufgaben, Möglichkeiten und Problemen der Traumapädagogik in der Schule werden mehrere Best-Practice-Beispiele [...] vorgestellt. [...] Traumspezifisches Grundwissen kann nur schwer alleun und nur mit großen Schwierigkeiten aus eigenen Erfahrungen gewonnen werden. Dieses Grundwissen kann durch dieses äußerst hilfreiche Buch gut erworben werden.«
- Peter Jansen, schulmagazin 5-10, 4/2018
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Über David Zimmermann
David Zimmermann, Prof. Dr., ist Abteilungsleiter für »Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen« an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist ausgebildeter Sonderpädagoge mit den Zusatzqualifikationen und Schwerpunkten in Trauma- und psychoanalytischer Pädagogik. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Trauma/Traumapädagogik, Pädagogik im Strafvollzug, psychoanalytische Pädagogik und reflexive Professionalisierung. Pädagogische Praxis, Empirie und Theoriebildung sind dabei stets aufeinander bezogen. Nebenberuflich ist er als Supervisor und Fortbildner in den genannten Arbeitsfeldern tätig.
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1. Wie können pädagogische Praktiken wie Beziehungsgestaltung, Klassenführung und Lernumgebungen traumasensibel gestaltet werden?
2. Wo liegen die Grenzen?
3. Wie lässt sich ein traumapädagogisches Fallverstehen in der Schule umsetzen?
Fallbeispiele aus den Bereichen Förderschule, Willkommensklassen für junge Geflüchtete, Grund- und Gesamtschulen sowie zum Fallverstehen veranschaulichen die Umsetzung in der Praxis.
Die 2. Auflage ist aktualisiert, die Praxisbeispiele teilweise erneuert. Zudem wurden verstärkt die »großen sozialen Fragen« in den Blick genommen, ohne die die Traumapädagogik nicht mehr zu denken ist, z.B. Armutsverhältnisse, rassistische Übergriffserfahrungen, teilweise auch Ohnmachtserleben in der Klimakrise.22.99