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Traumata – seien sie durch Flucht, Vernachlässigung, sexualisierte oder andere Gewalterfahrungen ausgelöst – hinterlassen Spuren, die sich auch im Unterricht zeigen. Dieser Praxisleitfaden hilft Lehrkräften aller Schularten, das Erleben und Verhalten traumatisierter Schüler:innen zu verstehen und zeigt Möglichkeiten pädagogischer Unterstützung auf. Fundierte Theorie und schulische Praxis werden aufeinander bezogen. So gibt das Buch Antworten auf drängende Praxisfragen, wie z.B.: 1. Wie können pädagogische Praktiken wie Beziehungsgestaltung, Klassenführung und Lernumgebungen traumasensibel gestaltet werden? 2. Wo liegen die Grenzen? 3. Wie lässt sich ein traumapädagogisches Fallverstehen in der Schule umsetzen? Fallbeispiele aus den Bereichen Förderschule, Willkommensklassen für junge Geflüchtete, Grund- und Gesamtschulen sowie zum Fallverstehen veranschaulichen die Umsetzung in der Praxis. Die 2. Auflage ist aktualisiert, die Praxisbeispiele teilweise erneuert. Zudem wurden verstärkt die »großen sozialen Fragen« in den Blick genommen, ohne die die Traumapädagogik nicht mehr zu denken ist, z.B. Armutsverhältnisse, rassistische Übergriffserfahrungen, teilweise auch Ohnmachtserleben in der Klimakrise.
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Über David Zimmermann

David Zimmermann, Prof. Dr., ist Abteilungsleiter für »Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen« an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist ausgebildeter Sonderpädagoge mit den Zusatzqualifikationen und Schwerpunkten in Trauma- und psychoanalytischer Pädagogik. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Trauma/Traumapädagogik, Pädagogik im Strafvollzug, psychoanalytische Pädagogik und reflexive Professionalisierung. Pädagogische Praxis, Empirie und Theoriebildung sind dabei stets aufeinander bezogen. Nebenberuflich ist er als Supervisor und Fortbildner in den genannten Arbeitsfeldern tätig.

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