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Wie verarbeiten ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten ihre potenziell traumatischen Erfahrungen, und wie wirken sich die Lebensbedingungen im Exil dabei aus? Auf der Basis biografisch-narrativer Interviews mit 15 jungen Flüchtlingen aus sechs afrikanischen Ländern werden die Charakteristika der traumatischen Sequenzen und typische Bewältigungsverläufe herausgearbeitet. Die Erfahrungswelten der Betroffenen werden durch zahlreiche Zitate nachvollziehbar gemacht. Die Kinder entwickeln in ausweglosen Situationen in bewaffneten Konflikten zahlreiche kontextangemessene Anpassungsleistungen, um zu überleben. In Deutschland machen sie im exkludierenden und bürokratischen Asylsystem erneut Erfahrungen des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht. Wesentlich für eine Stabilisierung ist soziale Unterstützung, z. B. durch kompetente Fachkräfte und gesellschaftliche Inklusion.
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Über Dima Zito

Dima Zito, Dr. phil. (Human- und Sozialwissenschaften), ist Diplom-Sozialpädagogin, Psycho-analytisch-Systemische Supervisorin (SG), Systemische Therapeutin und Familientherapeutin (DGSF), Systemische Traumatherapeutin, Psychodramatherapeutin und Heilpraktikerin für Psy-chotherapie. Seit 2003 ist sie Traumatherapeutin im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf (PSZ), außerdem Forschungs-, Lehr- und Supervisionstätigkeit sowie zahlreiche Ver-öffentlichungen mit den Schwerpunkten Trauma und Flucht.

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