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Eine Vergewaltigung hat gravierenden Einfluss auf das Leben der Angegriffenen. Im Gegensatz dazu stehen die in der Gesellschaft verbreiteten Vergewaltigungsmythen. Diese belasten die Opfer, entlasten die Täter und bagatellisieren den Schaden für die Opfer - insbesondere im Falle von Sexualstraftaten durch bekannte und vertraute Personen wie den Partner. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung liegt auf der subjektiven Sicht von Vergewaltigungsopfern. Grundlage der Analyse bilden 27 Interviews. Die Ergebnisse belegen die negativen Konsequenzen einer Vergewaltigung sowie die langfristigen, in die Lebenswelt eingebetteten Bewältigungsprozesse.
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Über Susanne Heynen

Susanne Heynen, Jg. 1960, Dr. phil., Ergotherapeutin und Dipl.-Psychologin, seit 2016 Leiterin des Jugendamtes Stuttgart, 1994 -2016 Mitarbeiterin der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe (1994 Psychologische Beratung beim Psychosozialen Dienst, 1999 Leiterin des Kinderbüros, 2007 Leiterin des Jugendamts). Darüber hinaus ist sie Referentin, Fachautorin und Mitglied in verschiedenen Gremien mit den Schwerpunkten Jugendhilfe, Kinderschutz, häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Initiatorin und zusammen mit Frauke Zahradnik Projektleiterin des vorliegenden Forschungsprojekts zu innerfamiliären Tötungsdelikten.

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