Frauengeschichtliche Arbeiten erhellten in den letzten Jahren die Bedingungen weiblichen Lebens in der römischen Gesellschaft; die Männlichkeit der männlichen Akteure der Geschichte war bislang in der althistorischen Forschung kaum ein Thema. Gegenstand dieser Untersuchung sind die komplexen Beziehungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in einem der bedeutendsten historischen Texte der römischen Antike, in den zu Beginn des 2. Jh. n. Chr. entstandenen »Annalen« des Historikers Tacitus. Systematisch wird dargelegt, wie sich die gesellschaftliche Definition der Geschlechter im Text niederschlägt. Dabei werden die Elemente des Geschlechterdiskurses erkennbar, die die Konstruktion von Weiblichkeit und Männlichkeit in der römischen Gesellschaft prägen. Diese Ergebnisse erlauben einen neuen Blick auf die politischen und sozialen Machtstrukturen Roms.
Unveränderter Nachdruck
e0000000000000000000000000132179Männlichkeit und Weiblichkeit bei Tacitushttps://campus.de/wissenschaft/campus-archiv/maennlichkeit-und-weiblichkeit-bei-tacitus/CAM44941https://www.campus.de/media/1b/e0/2f/1748314092/9783593449418.jpeg?ts=1775888505InStock93.99EURCAM44941e0000000000000000000000000132179E-Book/pdfMännerbilder, gesellschaftliches Handeln, Historiographischer Text, super-pater, Verwandtschaftspositionen, domus, nichthierarchische Beziehungen, Verwandtschaftsbeziehungen, Entmännlichung, römische Geschichte, Senatoren, Patres, FrauenbilderGeschichte und GeschlechterE-Book2., unveränderte Auflage, 2021978-3-593-44941-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000064372","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueVerwandtschaftsbeziehungen, domus, nichthierarchische Beziehungen, Verwandtschaftspositionen, Historiographischer Text, Frauenbilder, Männerbilder, Patres, römische Geschichte, gesellschaftliches Handeln, Entmännlichung, super-pater, Senatorene0000000000000000000000000132179Männlichkeit und Weiblichkeit bei Tacitus93.9993.99https://campus.de/wissenschaft/campus-archiv/maennlichkeit-und-weiblichkeit-bei-tacitus/CAM44941https://www.campus.de/media/1b/e0/2f/1748314092/9783593449418.jpeg?ts=1775888505InStockCAM44941e0000000000000000000000000132179E-Book/pdfMännerbilder, gesellschaftliches Handeln, Historiographischer Text, super-pater, Verwandtschaftspositionen, domus, nichthierarchische Beziehungen, Verwandtschaftsbeziehungen, Entmännlichung, römische Geschichte, Senatoren, Patres, FrauenbilderGeschichte und GeschlechterE-Book2., unveränderte Auflage, 2021978-3-593-44941-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000064372","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueVerwandtschaftsbeziehungen, domus, nichthierarchische Beziehungen, Verwandtschaftspositionen, Historiographischer Text, Frauenbilder, Männerbilder, Patres, römische Geschichte, gesellschaftliches Handeln, Entmännlichung, super-pater, Senatoren/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Campus Archiv/wissenschaft/wissenschaft/campus-archive0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000367e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusFrauengeschichtliche Arbeiten erhellten in den letzten Jahren die Bedingungen weiblichen Lebens in der römischen Gesellschaft; die Männlichkeit der männlichen Akteure der Geschichte war bislang in der althistorischen Forschung kaum ein Thema. Gegenstand dieser Untersuchung sind die komplexen Beziehungen von Männlichkeit und Weiblichkeit in einem der bedeutendsten historischen Texte der römischen Antike, in den zu Beginn des 2. Jh. n. Chr. entstandenen »Annalen« des Historikers Tacitus. Systematisch wird dargelegt, wie sich die gesellschaftliche Definition der Geschlechter im Text niederschlägt. Dabei werden die Elemente des Geschlechterdiskurses erkennbar, die die Konstruktion von Weiblichkeit und Männlichkeit in der römischen Gesellschaft prägen. Diese Ergebnisse erlauben einen neuen Blick auf die politischen und sozialen Machtstrukturen Roms.
Unveränderter Nachdruck93.99