Welchen Tätigkeiten gingen Monarchengattinnen des 19. Jahrhunderts in ihrem Alltag im Jahresverlauf sowie über ihre Amtszeit hinweg nach? Inwiefern waren sie damit politische Akteurinnen ihrer Monarchie? Ulrike Marlow vergleicht erstmals je zwei Monarchengattinnen aus den beiden Großmächten des Dualismus, Preußen und Österreich, und der Mittelmacht Sachsen quantitativ und qualitativ. Die zeitgenössischen Vorstellungen von Weiblichkeit wirkten sich auf die ausgeübte Praxis der nicht kodifizierten Rolle als Monarchengattin aus und bestimmten, welche frühneuzeitlichen Funktionen fortgesetzt, gewandelt oder aufgegeben wurden. Durch Reisen ins In- und Ausland symbolisierten sie für die lokale Bevölkerung die Monarchie. Im Laufe des 19. Jahrhunderts erschlossen sie durch Besuche von wohltätigen Einrichtungen einen neuen Repräsentationsraum für die Monarchie außerhalb des Hofes. Zudem waren Monarchengattinnen in dem erst Ende des Jahrhunderts entstehenden Politikfeld der staatlichen Sozialpolitik bereits vorher praktisch wirksam. Schließlich brachten sie durch Auszeichnungen Symbole des Hofes und der Monarchie an adlige und nicht-adlige Frauen.
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