Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Antike Mythologie und historische Überlieferung sind reich an Beispielen zur Wirksamkeit von Gaben. Anhand der Erzählung des frühgriechischen Epos und der Mythen um den Dreifußraub des Herakles fragt die Autorin nach der stofflichen Gestalt der Gaben. In Abgrenzung von Marcel Mauss' berühmtem "Essai sur le don" (1925) zeigt sie, dass das Konzept des Gabentauschs als Gegenbild zum egoistisch verstandenen Tausch konzipiert wurde. So wird ein Bild von den Kommunikationsnetzen der frühen Griechen entfaltet, das neue Einsichten in die Struktur von Herrschaft und Austausch, Ökonomie und religiöser Praxis eröffnet.
Inhalte werden geladen ...

Über Beate Wagner-Hasel

Beate Wagner-Hasel ist emeritierte Professorin für Alte Geschichte an der Universität Hannover.

Mehr zu Beate Wagner-Hasel

Inhalte werden geladen ...