Das Thema Geschichtswissenschaft und Nationalsozialismus hat in den vergangenen Jahren breites Interesse geweckt. Dabei blieben Frauen in der Zunft jedoch in der Regel außer Acht. Heike Anke Berger führt in ihrer Studie Historiographie- und Geschlechtergeschichte zusammen: Am Beispiel von fünf Osteuropahistorikerinnen untersucht sie das Spannungsverhältnis von Wissenschaft, Politik und Geschlecht vom Ende der Weimarer Republik über das nationalsozialistische Regime bis in die ersten Jahrzehnte der Bundesrepublik. Sie zeigt unter anderem, dass der Ausschluss von Frauen aus einflussreichen Positionen nicht nur das Ergebnis gezielter NS-Wissenschaftspolitik war. Ebenso entscheidend waren geschlechtsspezifische Ausschlussmechanismen in den Reihen der aktiven Historiker selbst, und zwar quer durch die politischen Systeme.
1. Auflage, 2007
Bindeart: Paperback Format: 143 x 216 x 24 mm Gewicht: 446 g Umfang: 350 Seiten
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