Erst vor rund 100 Jahren wurde, zunächst in den USA, der Konsum von Drogen gesetzlich geregelt. Der steigende Drogenkonsum sollte eingedämmt werden, doch stattdessen hat sich der Gebrauch von Rauschgift weltweit ausgeweitet, und mit ihm der größtenteils illegale Handel. Detlef Briesen stellt zum einen die rechtliche Seite dar und zeigt, wie der Wunsch nach gesetzlicher Regelung vor allem aus moralpolitischen Motiven in den USA entstand, wie diese Regelungen in Europa übernommen wurden und warum sie letztendlich scheitern mussten. Zum anderen schildert er, wie sich in den letzten 100 Jahren der Konsum von Drogen verändert hat – von morphiumsüchtigen Schmerzpatienten bis zu mit Ecstasy aufgeputschten Discogängern.
1. Auflage, 2005
Bindeart: Paperback Format: 142 x 214 x 26 mm Gewicht: 506 g Umfang: 404 Seiten
Detlef Briesen is a social scientist and historian. He teaches at Justus Liebig University Giessen, and at the University of Social Sciences and Humanities, Hanoi.
Detlef Briesen, PD Dr. phil., ist als Hochschullehrer und -berater an der Universität Gießen und in Südostasien tätig.
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