Die Zuschreibung von Heiligkeit war in der frühen Neuzeit einem Aushandlungsprozess unterworfen, an dem ganz unterschiedliche Akteure beteiligt waren: Päpste, Priester und Gläubige, aber auch die Heiligen im Himmel selbst, die - so die Annahme - Wunder bewirkten oder auf andere Weise in den Kanonisationsprozess auf Erden eingriffen. Ausgehend von Gnadenorten in der katholischen Eidgenossenschaft, folgt diese Studie dem Landespatron Niklaus von Flüe und anderen, in der Eidgenossenschaft als "Vielselige" bezeichneten Figuren von ihrer Verehrung im lokalen Kontext bis zu den Verfahren der Kultanerkennung.
1. Auflage, 2017
Bindeart: Paperback Format: 142 x 214 x 38 mm Gewicht: 724 g Umfang: 593 Seiten
»Das Buch von Daniel Sidler beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Durch eine überzeugende und konsequent umgesetzte Fragestellung, die reiche Quellenauswertung und die umfassende Berücksichtigung der (internationalen) Forschungsliteratur. Es ist trotz aller heiligmässigen Fachbegriffe (die römische Kurie war semantisch immer innovativ) sehr klar und leserfreundlich geschrieben. Und es zeichnet sich, wenn auch nicht explizit, durch eine mikrogeschichtliche Perspektive aus, die nicht einzelne Heilige und Gnadenorte, sondern das Aushandeln von Heiligkeit bei einzelnen Personen und in einzelnen Gnadenorten untersucht – das umgeht biographisch-hagiographische Fallstricke und kann die weitere Forschung befruchten, über den Raum der Schweiz hinaus.«
- Dominik Sieber, H-Soz-Kult, 04.03.2019
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