Die Debatte um Drogenkonsum und dessen Bekämpfung hat Konjunktur. Timo Bonengel zeichnet die Geschichte der Drogenpolitik in den USA nach, die sich in den 1980er Jahren von wohlfahrtsstaatlichen Strategien in eine konservative, auf Abschreckung und Bestrafung setzende Sozialpolitik verwandelte. Das Buch zeigt, dass der »War on Drugs« auch mithilfe von wissenschaftlichen Expert*innen geführt wurde und dennoch ethnische Minderheiten und arme Menschen diskriminierte. Damit problematisiert die Studie Forderungen nach einer wissenschaftsbasierten und deshalb angeblich gerechten Drogenpolitik.
1. Auflage, 2020
Bindeart: Paperback Format: 142 x 214 x 26 mm Gewicht: 539 g Umfang: 433 Seiten
»Bonengels Buch enthält […] viel Interessantes und Lesenswertes.«
- Jürgen Wilzewski, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2020
»Timo Bonengel hat mit ›Riskante Substanzen‹ eine äußerst lesenswerte Studie zum ›War on Drugs‹ vorgelegt, die das Wissen über Drogenpolitiken in den USA für den Zeitraum von den frühen 1960er- bis in die frühen 1990er-Jahre bereichert. Zudem trägt das Buch zum historischen Verständnis gegenwärtiger (rassistischer) Drogendiskurse in den USA bei.«
- Kristoff Kerl, H-Soz-Kult, 12.10.2020
»Diese empirisch und analytisch reiche Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur hochaktuellen Debatte um die amerikanische Drogenpolitik und lädt nicht zuletzt ein, die gegenwärtige Opioid Crisis an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft zu analysieren und zu historisieren. Der Blick auf sozial- und gesundheitspolitische Aspekte zeigt, wie zentral medizinische und soziale Debatten waren, und legt die Zusammenhänge gesundheitspolitischer Diskurse mit sozialen Ordnungsvorstellungen und rassistischen Denkmustern frei.«
- Andrea Wiegeshoff, Sehepunkte, 15.01.2022
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