In der gesamten Neuzeit war Freiheit ein Schlüsselbegriff für das Selbstverständnis Europas und Deutschlands. Doch was galt hierzulande zu welchen Zeiten als "Freiheit"? Wie und von wem wurden in Deutschland seit der Frühaufklärung Freiheitsvorstellungen formuliert, diskutiert oder auch machtpolitisch vereinnahmt? Anhand ausgewählter Texte aus vier Jahrhunderten verdeutlicht dieses Buch, dass sich Freiheitsvorstellungen in Deutschland wandelten. Der Begriff blieb jedoch stets eine zentrale politische Kategorie, um das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft zu verhandeln. Immer bewegte er sich dabei im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Kontrolle, Freizügigkeit und Sicherheit, Alterität und Konformität, Emanzipation und Diskriminierung, Gleichheit und Ungleichheit - also von Themen, die auch heute noch ins Mark der politischen und gesellschaftlichen Debatten treffen.
1. Auflage, 2016
Bindeart: Paperback Format: 143 x 215 x 21 mm Gewicht: 427 g Umfang: 337 Seiten
»Hervorragend zeigt [das Buch] die dringende Notwendigkeit, die Komplexität der Geschichte der Freiheit wahrzunehmen, um unsere aktuellen gesellschaftlichen Debatten besser zu verstehen.«
- Petra Maria Jung, Bundespräsidialamt,
»Die Sammlung historischer Aufsätze von Kant bis Brandt gibt Denkanstöße, schärft das Bewusstsein für dies hohe gut.«
- P.M. History, 12.01.2017
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Über Susan Richter
Susan Richter ist Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit mit einem Forschungsschwerpunkt in der globalen Ideengeschichte an der Universität zu Kiel.
Angela Siebold war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Sie arbeitet heute als systemische Coachin mit dem Schwerpunkt akademische Berufswege und Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit.
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