Mit der Moderne entstand eine Pornographie, die allein der Erregung diente. Erstmals äußerte sich dieser Wille zur Lust in den Schriften des Marquis de Sade. Seitdem ist die Pornographie in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen und zu einem prägenden Element westlicher Kultur geworden. Svenja Flaßpöhler zeichnet diese Entwicklung nach und erläutert schließlich, warum insbesondere der Film geeignet ist, unser Bedürfnis nach selbstgenügsamer Erregung zu stillen. Die bewegten Bilder zeigen uns etwas vermeintlich »Reales« – etwas, das die Schrift nur als Abwesendes zu bezeichnen vermag – und erregen uns fast wie auf Knopfdruck. Damit werden wir zu Lustmaschinen, die sich selbst genügen und den Anderen nicht mehr brauchen, um Befriedigung zu erlangen.
1. Auflage, 2007
Bindeart: Paperback Format: 142 x 213 x 17 mm Gewicht: 336 g Umfang: 259 Seiten
e0000000000000000000000000196196Der Wille zur Lusthttps://campus.de/wissenschaft/kulturwissenschaften/der-wille-zur-lust/CAM38331https://www.campus.de/media/3a/88/50/1748313039/9783593383316.jpeg?ts=1776752449InStock32EURCAM38331e0000000000000000000000000196196PaperbackMasturbation, Foucault, Michel, Pornographie, Pornographischer Roman, Natur, Pornographie/ im Film, Sexualität, Sade, Donatien A. de, Lust, 18.-21. JahrhundertBuch1. Auflage, 2007978-3-593-38331-6{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000196196","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetruePornographie, Pornographie/ im Film, Sexualität, Natur, Masturbation, Foucault, Michel, 18.-21. Jahrhundert, Lust, Pornographischer Roman, Sade, Donatien A. dee0000000000000000000000000196196Der Wille zur Lust3232https://campus.de/wissenschaft/kulturwissenschaften/der-wille-zur-lust/CAM38331https://www.campus.de/media/3a/88/50/1748313039/9783593383316.jpeg?ts=1776752449InStockCAM38331e0000000000000000000000000196196PaperbackMasturbation, Foucault, Michel, Pornographie, Pornographischer Roman, Natur, Pornographie/ im Film, Sexualität, Sade, Donatien A. de, Lust, 18.-21. JahrhundertBuch1. Auflage, 2007978-3-593-38331-6{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000196196","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetruePornographie, Pornographie/ im Film, Sexualität, Natur, Masturbation, Foucault, Michel, 18.-21. Jahrhundert, Lust, Pornographischer Roman, Sade, Donatien A. de/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Kulturwissenschaften/wissenschaft/wissenschaft/kulturwissenschaftene0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000364e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusMit der Moderne entstand eine Pornographie, die allein der Erregung diente. Erstmals äußerte sich dieser Wille zur Lust in den Schriften des Marquis de Sade. Seitdem ist die Pornographie in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen und zu einem prägenden Element westlicher Kultur geworden. Svenja Flaßpöhler zeichnet diese Entwicklung nach und erläutert schließlich, warum insbesondere der Film geeignet ist, unser Bedürfnis nach selbstgenügsamer Erregung zu stillen. Die bewegten Bilder zeigen uns etwas vermeintlich »Reales« – etwas, das die Schrift nur als Abwesendes zu bezeichnen vermag – und erregen uns fast wie auf Knopfdruck. Damit werden wir zu Lustmaschinen, die sich selbst genügen und den Anderen nicht mehr brauchen, um Befriedigung zu erlangen.32