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Mit den Möglichkeiten der datengetriebenen Medizin sind individualisierte Gesundheitsdaten – darunter Körperdaten, Verhaltensdaten und klinische Daten, wie auch Daten der allgemeinen Lebensführung – ins Zentrum des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Neben den Verheißungen einer optimierten individuellen Gesundheitsversorgung, die möglichst vielen Menschen zugutekommen soll, verspricht die Nutzung dieser Gesundheitsdaten wissenschaftlichen Fortschritt und schließlich auch wirtschaftliche Vorteile. Unter Verwendung dieser Daten soll insbesondere die generative Künstliche Intelligenz dazu imstande sein, nicht mehr nur geistige Werke oder Erfindungen zu »machen«, sondern auch »virtuelle menschliche Zwillinge« zu erzeugen. Der digitale Zwilling als humanmedizinischer Datenkörper soll dabei unter anderem dazu dienen, die medizinische Behandlung seines menschlichen Pendants zu verbessern. Dies birgt jedoch nicht nur Potenziale, sondern auch zahlreiche Herausforderungen in ethischer, rechtlicher, sozialer, medizinischer und auch technischer Hinsicht. Die Beiträge des Themenbandes haben das Ziel, die Potenziale und Herausforderungen, die mit dem Einsatz des digitalen Zwillings einhergehen, zu beleuchten, und normative Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode
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