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Deutschland ist ein erwerbszentrierter Wohlfahrtsstaat, der Kontinuität im Lebenslauf belohnt. Normalitätsvorstellungen sind durch strukturelle Rahmenbedingungen institutionalisiert und stellen Zielmarken zahlreicher politischer Aktivitäten dar. Die Abweichung von den Normalitätserwartungen geht mit unterschiedlich gelagerten Hürden einher. Am Beispiel der Lebenssituation junger geflüchteter Menschen im Übergang Schule-Ausbildung-Arbeit lassen sich zunächst wohlfahrtsstaatliche Hürden bestehend aus vier Elementen identifizieren, die durch die Heterogenität der Lebenslagen die Breite bildungs-, sozial- und arbeitsmarktpolitischer Unterstützungssysteme ansprechen. Dies ist der Ausgangspunkt der Arbeit von intermediären Akteur:innen. Sie loten Möglichkeiten aus, eine Passung zwischen individueller Biographie der Klient:innen und strukturellen Rahmenbedingungen herzustellen, um Teilhabe zu ermöglichen. Die Auswertung von Interviews mit Akteur:innen der Migrationssozialarbeit gibt Aufschluss über deren Wirkmächtigkeit, die sich aus ihrer Systemkenntnis und vertrauensvollen Vernetzung ergibt.
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Über Marina Ruth

Dr. Marina Ruth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen und arbeitet am Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS).

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