Repräsentationsverhältnisse zeigen, ob das demokratische Ideal »eine Person – eine Stimme« auch faktisch Wirkung entfaltet. Sie entscheiden darüber, wessen Interessen in der Bevölkerung berücksichtigt werden und wie legitim politische Entscheidungen sind. Sind bestimmte Bevölkerungsgruppen unterrepräsentiert, weist das auf strukturelle Ungleichheiten im Zugang zu politischer Macht hin, wodurch das demokratische Versprechen verletzt wird. Julia Dupont untersucht in ihrer Studie die strukturellen Faktoren, die in Stadtteilen mit geringer Wahlbeteiligung zu ungleicher politischer Responsivität führen. In einer qualitativ-vergleichenden Analyse befragt sie lokale Akteure in den Stadtteilen Gallus (Frankfurt am Main) und Kalk (Köln), um Zugangshürden für politische Partizipation, institutionelle und administrative Grenzen und Blindstellen eines zu engen Begriffs politischer Responsivität zu identifizieren. Dabei wird deutlich, wie wichtig die lokale Ebene für die Bewertung politischer Entscheidungen ist. Zugleich zeigt sich, dass demokratische Repräsentation notwendig ist, um politischer Entfremdung und Radikalisierung entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
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