Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Der globale wirtschaftliche Wettbewerb führte in allen Wohlfahrtsstaaten zum Abbau sozialer Sicherheit, zur Zunahme sozialer Ungleichheit und zu politischen Spannungen. Richard Münch beleuchtet die Ursachen dieser Entwicklung, aber auch deren weiteren Weg. Seine Prognose: Der globale Wettbewerb wird durch eine wachsende internationale Arbeitsteilung entschärft. Dadurch wird die transnationale Dimension von Solidarität und Gerechtigkeit an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig werden in Zukunft nicht mehr Gruppenzugehörigkeiten über Inklusion oder Exklusion entscheiden, sondern individuelle Fähigkeiten. Dementsprechend wird das neue Wohlfahrtsregime nicht mehr auf den Schutz des Individuums vor unwägbaren Risiken, sondern auf die Befähigung zu deren Bewältigung setzen.
Inhalte werden geladen ...

Über Richard Münch

Richard Münch, geboren 1945, ist Emeritus of Excellence an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Seniorprofessor für Gesellschaftstheorie und komparative Makrosoziologie an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen. Er war Mitherausgeber mehrerer deutscher und amerikanischer Fachzeitschriften der Soziologie und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine zahlreichen Bücher haben nachhaltigen Einfluss auf die Forschung zu Fragen der Globalisierung, der Europäisierung und des gesellschaftlichen Wandels ausgeübt. Zuletzt haben seine Veröffentlichungen zum „akademischen Kapitalismus“ die Debatte über die Entwicklung von Hochschulen und Wissenschaft maßgeblich geprägt.

Mehr zu Richard Münch

Inhalte werden geladen ...