Der Thementeil stellt – wie traditionell – das ‚Kongressheft‘ der Zeitschrift für Pädagogik zum diesjährigen DGfE-Kongress mit dem Motto „Krisen und Transformationen“ dar. In der vorliegenden Ausgabe spiegelt sich die Vielgestaltigkeit und Widersprüchlichkeit des Begriffspaares Krise und Transformation wider. Die Moderne gilt gemeinhin als Epoche verschärfter Krisendiagnosen und beschleunigter Transformationsprozesse. Wie auch andere moderne Gesellschaftswissenschaften hat sich die Pädagogik und Erziehungswissenschaft als ‚Krisenwissenschaften‘ etabliert, womit sich Krisenbearbeitungserwartungen an sie richten. Aber mit den gesellschaftlichen Krisendiagnosen gehen nicht nur Transformationserwartungen an das Subjekt, die Institutionen und die normativen Grundlagen von Gesellschaft einher, sondern auch Verunsicherungen der Disziplin. Im Thementeil deutet sich in der Breite des Feldes ‚Krise und Transformation‘ an, dass eine treffende und pointierte Beschreibung des Zusammenhangs kaum möglich ist.
Im Allgemeinen Teil fragen Markus Dederich und Anja Tervooren, welche Konturen sich zeigen, wenn die Erziehungswissenschaft den Reflexions- und Systematisierungsrahmen für Fragen bildet, die in den Disability Studies in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum aufgeworfen wurden. Lena Külker, Camilla Rjosk und Cornelia Gresch untersuchen auf Grundlage des IQB-Bildungstrends die Zusammenhänge zwischen der selbsteingeschätzten Kompetenz zum inklusiven Unterrichten bei Lehrkräften und der Gestaltung von Lerngelegenheiten unter Berücksichtigung von Klassenkontextmerkmalen. Schließlich untersuchen Ellen Reuther, Lisa Rosen und Matthias Martens Partizipation in der Schulentwicklung und fokussieren dabei empirisch auf die Dynamik des Prozesses und die unterschiedlichen Akteursperspektiven.
1. Auflage, 2024
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 144 Seiten Verlag: Beltz Juventa
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Im Allgemeinen Teil fragen Markus Dederich und Anja Tervooren, welche Konturen sich zeigen, wenn die Erziehungswissenschaft den Reflexions- und Systematisierungsrahmen für Fragen bildet, die in den Disability Studies in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum aufgeworfen wurden. Lena Külker, Camilla Rjosk und Cornelia Gresch untersuchen auf Grundlage des IQB-Bildungstrends die Zusammenhänge zwischen der selbsteingeschätzten Kompetenz zum inklusiven Unterrichten bei Lehrkräften und der Gestaltung von Lerngelegenheiten unter Berücksichtigung von Klassenkontextmerkmalen. Schließlich untersuchen Ellen Reuther, Lisa Rosen und Matthias Martens Partizipation in der Schulentwicklung und fokussieren dabei empirisch auf die Dynamik des Prozesses und die unterschiedlichen Akteursperspektiven.25.99