Armin Schäfer

Armin Schäfer

Dr. Armin Schäfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Gesellschaftsforschung in Köln.

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Titel des Autors

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Wissenschaft

Der Verlust politischer Gleichheit

Warum die sinkende Wahlbeteiligung der Demokratie schadet

von Armin Schäfer.

Bundestagswahlen, Landtagswahlen, Kommunalwahlen, Europawahlen – seit Jahren sinkt die Wahlbeteiligung in Deutschland. Doch was steht hinter diesem Trend und was bedeutet er für die Demokratie? Armin Schäfer beantwortet diese Frage umfassend und zeigt, dass wachsende soziale Ungleichheit zu einer Verringerung der Wahlbeteiligung führt: Sozial benachteiligte Gruppen bleiben in großer Zahl der Wahlurne fern. Die Unterschiede in der Wahlbeteiligung waren in der Geschichte der Bundesrepublik nie so groß wie heute. Aktuelle Reformmaßnahmen, die die Partizipationsmöglichkeiten ausweiten, verringern entgegen optimistischen Erwartungen die Beteiligungskluft nicht, sondern vergrößern sie sogar.

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Wissenschaft

Die Politische Ökonomie der europäischen Integration

von Martin Höpner (Hg.), Armin Schäfer (Hg.).

Die politische und die wirtschaftliche Integration Europas sind eng verwoben. Betrachtet man das Zusammenwirken beider Bereiche, wird deutlich, dass Europa aus einer Vielzahl historisch gewachsener Wirtschafts- und Sozialmodelle besteht. Welche wirtschaftlichen und politischen Veränderungen die europäische Integration auslöst, unterscheidet sich daher von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat. Die Beiträge behandeln national spezifische Interessen, Koalitionen und Dynamiken. Sie diskutieren »harte« Formen der Binnenmarktintegration ebenso wie »weiche« Formen wirtschaftspolitischer Koordinierung in den Bereichen der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Steuerpolitik und analysieren die Funktionsweise und die Auswirkungen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

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Wissenschaft

Die neue Unverbindlichkeit

Wirtschaftspolitische Koordinierung in Europa

von Armin Schäfer.

Seit der Europäischen Währungsunion verfügt die Europäische Union über wirtschaftspolitische Kompetenzen, die bisher den Nationalstaaten vorbehalten waren. Der neu gewonnenen geldpolitischen Entscheidungsmacht der EU steht jedoch die nationale

Souveränität in Fragen der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik gegenüber. Um Konflikte zwischen der EU und den einzelnen Ländern zu vermeiden, greifen die EUStaaten auf Koordinierungsformen zurück, die im Internationalen Währungsfonds und der OECD seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt werden. Bekanntestes Beispiel dafür ist die so genannte »Offene Methode der Koordinierung«. Sie gilt als zukunftsweisendes politisches Instrument. Armin Schäfer widerlegt jedoch die optimistischen Erwartungen. Er zeigt vielmehr, dass eine solche weiche Form der Koordinierung, die letztlich lediglich auf dem Mangel an inhaltlicher Übereinstimmung basiert, den Mitgliedstaaten eine neue Unverbindlichkeit ermöglicht und den Regierungen keinerlei Verpflichtungen auferlegt.

 

Die Arbeit wurde 2005 mit der Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.

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