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Wissenschaft

Salafismus und Dschihadismus in Deutschland

Ursachen, Dynamiken, Handlungsempfehlungen

von Janusz Biene (Hg.), Christopher Daase (Hg.), Julian Junk (Hg.), Harald Müller (Hg.).

Spätestens seit den Attentaten von Paris und Brüssel ist auch hierzulande die Diskussion um Salafismus und Dschihadismus - als Gefahrenpotenzial sowie als Anlaufstelle für Sympathisanten - allgegenwärtig. Bis heute haben sich 800 Personen aus Deutschland einer dschihadistischen Gruppierung in Syrien oder dem Irak angeschlossen. In diesem Band kommen einschlägige Expertinnen und Experten zu Wort. Er beleuchtet bisher wenig erforschte Bereiche wie die organisatorischen Strukturen der salafistischen Bewegung und ihre transnationale Vernetzung. Wie rekrutieren die Bewegungen ihre Mitglieder? Und wie rechtfertigen sich insbesondere Dschihadisten? Die Autorinnen und Autoren bewerten laufende Präventions- und Deradikalisierungsmaßnahmen und schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Dabei verengen sie den Blick nicht auf sicherheitspolitische Fragen, sondern nehmen in interdisziplinärer Perspektive Salafismus und Dschihadismus auch als gesellschaftliche Herausforderung ernst.
Mit Beiträgen unter anderem von Marwan Abou Taam, Claudia Dantschke, Aladin El-Mafaalani, Wolfgang Frindte, Rüdiger Lohlker, Ahmad Mansour, Götz Nordbruch, Daniela Pisoiu, Nico Prucha, Susanne Schröter, Riem Spielhaus, Nina Wiedl und Andreas Zick.
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Wissenschaft

Finanzmarktkapitalismus?

Der Einfluss von Finanzialisierung auf Arbeit, Wachstum und Innovation

von Michael Faust (Hg.), Jürgen Kädtler (Hg.), Harald Wolf (Hg.).

»Finanzmarktkapitalismus« fungiert als Chiffre für tief greifende Veränderungen in Wirtschaft, Unternehmen und Arbeitswelt. Mit dem Fokus auf Wachstum und Innovation werden in diesem Buch kontroverse theoretische Positionen und empirische Befunde in Bezug gesetzt, um die Debatte über das Zusammenspiel von Finanzmärkten, Finanzmarktakteuren, Unternehmen und Arbeitswelt voranzubringen.

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Wissenschaft

Götter hinter Gittern

Die Religionsfreiheit im Strafvollzug der Bundesrepublik Deutschland

von Sarah J. Jahn.

Wie wird in Deutschland unter den Bedingungen des Strafvollzugs das Recht auf Religionsfreiheit umgesetzt? Für Insassen von Haftanstalten gelten grundsätzlich die bürgerlichen Rechte - doch seit einiger Zeit erweitert sich die kulturelle Zugehörigkeit der Inhaftierten und damit das religiöse Spektrum, auf das die im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit von der Verwaltung anzuwenden ist. Anhand von sechs Anstaltsporträts kann die Autorin zeigen, dass es einen umfassenden Spielraum im Prozess der Aushandlung der Religionspraxis zwischen Religion und Staat gibt, der auch verfassungsrechtliche Regelungen einbezieht.

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Wissenschaft

Unerhörte Leiden

Die Geschichte der Schmerztherapie in Deutschland im 20. Jahrhundert

von Wilfried Witte.

Frauen mussten unter Schmerzen gebären, Kleinkindern wurde die Schmerzempfindung abgesprochen, Männlichkeit zeichnete sich durch Gleichmut gegen Schmerzen aus - das galt in weiten Teilen Europas noch bis ins 20. Jahrhundert. Heute hat sich das Bild gewandelt: Die Akzeptanz, Schmerzen ertragen zu müssen, ist geschwunden, in Deutschland, aber auch in anderen Ländern. Wie ging dieser Prozess vonstatten? Wie war er in Einklang zu bringen mit den Erwartungen derjenigen, die unter den Schmerzen litten, der Patientinnen und Patienten? Wilfried Witte spürt den historischen Entwicklungen im Umgang mit chronischen Schmerzen in Deutschland im 20. Jahrhundert nach. In seiner Geschichte der Schmerztherapie zeigt er anhand eindrücklicher Beispiele, wie medizinischer Fortschritt und gesellschaftliche Änderungen miteinander korrespondierten.

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Wissenschaft

Verantwortlichkeiten von Unternehmen

Reichweite und Grenzen

von Miriam Schaper.

Sind Unternehmen moralisch verantwortungsfähig? Und falls ja: Welche Verantwortlichkeiten können tatsächlich gerechtfertigt werden? Diese Studie liefert nicht nur eine analytische Begründung, sondern klärt die Fragen anhand konkreter Fallbeispiele. Letztlich kann ein Verantwortungsrahmen für Unternehmen festgesetzt werden, der entscheidende Konsequenzen für die Verantwortlichkeitsbereiche von Gesellschaft, Politik und Staat nach sich zieht.

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Wissenschaft

Industriepolitik in den Bundesländern

Perspektiven, Maßnahmen, Ziele

von Wolfgang Lemb (Hg.).

Nicht nur auf europäischer und bundespolitischer Ebene, sondern auch in einer Reihe von Bundesländern wurde in den vergangenen Jahren viel über die industrielle Entwicklung und die dafür notwendige Industriepolitik diskutiert. Doch wie ging und geht der Prozess in den Bundesländern vonstatten? Dieser Band wertet die Entwicklungen in Baden- Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein aus. Im Zentrum steht die Frage, ob und inwieweit die Bundesländer eine proaktive Industriepolitik mit Gewerkschaften und Arbeitgebern entwickeln und somit gesellschaftspolitische Anliegen und Zielvorstellungen berücksichtigen.

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Wissenschaft

Demokratie im Ausnahmezustand

Wie Regierungen ihre Macht ausweiten

von Matthias Lemke.

Der Ausnahmezustand ist zum Dauerzustand geworden: In Frankreich, der Türkei, aber auch in Spanien, Großbritannien und in den USA sind in jüngerer Vergangenheit in Reaktion auf Anschläge, Streiks und Putschversuche die politischen Verhältnisse in Bewegung geraten. Angesichts von Krisen ziehen Regierungen immer mehr Kompetenzen an sich. Durch verfassungsrechtliche Regelungen verschiebt sich das machtteilige Gefüge der Demokratie. Es steht zu befürchten - so dieses Buch -, dass nicht die Krise selbst, sondern die Verhängung des Ausnahmezustandes und deren Folgen zur zentralen Herausforderung demokratischen Regierens in den nächsten Jahren wird.

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Wissenschaft

Extraordinary Ordinariness

Everyday Heroism in the United States, Germany, and Britain, 1800-2015

von Simon Wendt (Hg.).

Wurden Kriegshelden, politische Führerhelden und Superhelden zum Thema unzähliger Studien, hat sich die Forschung bisher kaum mit der Heroisierung gewöhnlicher Menschen auseinandergesetzt. Das Buch schließt diese Forschungslücke am Beispiel der USA, Deutschlands und Großbritanniens - es ist die erste systematische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Alltagshelden, die aufgrund tatsächlicher oder ihnen zugeschriebener außergewöhnlicher Taten heroisiert werden.

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Wissenschaft

"Arbeit", "Volk", "Gemeinschaft"

Ethik und Ethiken im Nationalsozialismus

von Werner Konitzer (Hg.), David Palme (Hg.).

Die von Deutschen im Nationalsozialismus begangenen Verbrechen wären nicht möglich gewesen ohne die Existenz eines Geflechts von geteilten ethischen Überzeugungen. "Dichte" Begriffe wie "Arbeit", "Volk" oder "Gemeinschaft" sind Knotenpunkte dieses gedanklichen Gebildes. In den Beiträgen dieses Bandes geht es nicht nur darum, nationalsozialistische Normativität historisch darzustellen. Vielmehr werden auch Vorschläge zur Analyse dieser Begriffe gemacht. Ein wesentlicher Teil dieses Bemühens ist die Untersuchung von Ethiken nationalsozialistisch orientierter Philosophen.

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Wissenschaft

WestEnd 2016/02: Die Gegenwart der Homophobie

Neue Zeitschrift für Sozialforschung

von Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main (Hg.).

In Anlehnung an die berühmte »Zeitschrift für Sozialforschung« (1932 – 1941) verfolgt auch ihre seit 2004 halbjährlich erscheinende Nachfolgerin »WestEnd« den Anspruch einer kritischen Gesellschaftsanalyse. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus Soziologie, Philosophie, politischer Theorie, Ästhetik, Geschichte, Entwicklungspsychologie, Rechtswissenschaft und politischer Ökonomie. Neben den Rubriken »Studien« und »Eingriffe« behandelt jedes Heft ein Schwerpunktthema.
Der alltägliche und rechtliche Umgang mit Lebensformen, Beziehungsmustern und Sexualitäten, die von der heterosexuellen Norm abweichen, ist zum Gegenstand vielfältiger Mobilisierungen und Kulturkämpfe wie auch von internationalen statistischen Erhebungen zur menschenrechtlichen Situation von Minderheiten geworden. Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung werden zu Ankern von kollektiven Identitätsprojekten und neuen Artikulationen des Freiheitsbegriffs.
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