Birgit Sauer

Birgit Sauer

Birgit Sauer ist Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Affektives Kapital

Die Ökonomisierung der Gefühle im Arbeitsleben

von Otto Penz, Birgit Sauer.

Mit dem Wandel von der industriellen zur Dienstleistungsgesellschaft werden Gefühle zu entscheidenden beruflichen Kompetenzen. Sie unterliegen der Vermarktlichung und werden zu einem Kapital. Otto Penz und Birgit Sauer entwickeln vor diesem Hintergrund in Anlehnung an Bourdieu und Foucault ein kritisches gesellschaftstheoretisches Konzept von Affekten. Sie untersuchen deren soziale und geschlechtsspezifische Prägung im Kontext neoliberaler Transformation von Erwerbsarbeit und zeigen am Beispiel einer einst staatlichen Verwaltung, nämlich der Post, wie die Fremd- und Selbstkontrolle von Affekten zu einer unternehmerischen Haltung der Arbeitskräfte beiträgt.
Das Buch behandelt sowohl die Auswirkungen affektiver Arbeit auf die Subjektivität der Beschäftigten als auch die Frage der affektiven Vergesellschaftung von Arbeitskräften im gegenwärtigen Kapitalismus. Es diskutiert, ob die Mobilisierung von Affekten zum Verschwinden der Geschlechterdifferenz führt und ob sich aus affektiven Beziehungen neue Chancen für solidarisches Handeln angesichts prekärer Arbeitsverhältnisse eröffnen.
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34,90 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Gouvernementalität und Geschlecht

Politische Theorie im Anschluss an Michel Foucault

von Brigitte Bargetz (Hg.), Gundula Ludwig (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Welche Erkenntnisse bietet Michel Foucaults Ansatz der Gouvernementalität für eine politische Theorie, die Geschlecht als zentrale Kategorie setzt? In diesem Band werden Grundbegriffe aus Foucaults Spätwerk aus feministischer Sicht beleuchtet, z.B. Gouvernementalität, Macht, Staat, Subjekt, Sicherheit, Wissen und Kritik. Diese Re-Lektüre möchte zum einen Foucaults Ansatz geschlechtertheoretisch weiterentwickeln und vertiefen, zum anderen Anstöße für eine politische Theoretisierung von Geschlecht geben.

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Wissenschaft

Achsen der Ungleichheit

Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität

von Cornelia Klinger (Hg.), Gudrun-Axeli Knapp (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Gesellschaftliche Ungleichheit wurde lange Zeit vor allem anhand von »Klasse« thematisiert. Inzwischen hat sich der Fokus um andere Konfliktlinien erweitert. In diesem Band werden die unterschiedlichen Relationen von Ungleichheit in den Dimensionen von Klasse, Geschlecht und Ethnizität bestimmt und in einen gesellschaftstheoretischen Horizont gestellt. Mit Beiträgen von Brigitte Aulenbacher, Regina Becker-Schmidt, Mechthild Bereswill, Hans- Jürgen Bieling, Wolfgang Gabbert, Christoph Görg, Sabine Hark, Lars Kohlmorgen, Helga Krüger, Sybille Küster, Helma Lutz, Shalini Randeria, Markus Schroer und Thomas Schwinn.

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Wissenschaft

Was bewirkt Gender Mainstreaming?

Evaluierung durch Policy-Analysen

von Ute Behning (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Nach wie vor ist Gender Mainstreaming, dem entsprechend in allen Institutionen von Politik und Verwaltung das Geschlechterverhältnis berücksichtigt werden soll, ein höchst umstrittenes gleichstellungspolitisches Instrument. Trotz kontroverser Debatten um das Für und Wider gibt es noch keine stichhaltige Evaluation der bisherigen Praxis. Die Autorinnen dieses Bandes greifen neoinstitutionalistische und diskurstheoretische Ansätze der Policy-Forschung auf, die für die Analyse von Gender-Mainstreaming-Prozessen und eine entsprechende Politikberatung nutzbar gemacht werden können. Gender Mainstreaming sollte im Kontext von Regime- und Institutionenwandel, aber auch von Demokratisierung und Partizipation fortlaufend kritisch begleitet werden.

 

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Wissenschaft

Die Asche des Souveräns

Staat und Demokratie in der Geschlechterdebatte

von Birgit Sauer.

Zwar können Frauen inzwischen auch in der Politik »Karriere« machen, doch die Zentren staatlicher Macht werden immer noch von

Männern dominiert. Angesichts der aktuellen Erosionsprozesse von Nationalstaaten im Zuge der Globalisierung geht Birgit Sauer der Frage nach, inwiefern »der« Staat noch Relevanz für Geschlechterpolitik hat oder ob die postnationale Demokratie nicht sowieso eine frauenfreundliche sein wird. Ausgewählte Staatskonzepte, demokratietheoretische Begrifflichkeiten und einschlägige Politiken werden aus einer geschlechterkritischen Perspektive beleuchtet, so dass ein komplexes Bild der Transformation von Staatlichkeit und Demokratie entsteht.

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Wissenschaft

Das geheime Glossar der Politikwissenschaft

Geschlechtskritische Inspektion der Kategorien einer Disziplin

von Eva Kreisky (Hg.), Birgit Sauer (Hg.).

Die Politikwissenschaft hütet ein »Geheimnis«: ihre grundlegenden Kategorien und Ansätze sind männlich geprägt und mit dem Schleier der Neutralität versehen. So ausgestattet kann Politik nur geschlechtshalbiert analysiert werden. Politik und Politikwissenschaft bleiben eine Männergemeinschaft. Geschäfts- und Erkenntnisgrundlage von Politik und Politikwissenschaft sind Begriffe, Denk- und Handlungsmuster, die einseitige männliche Erfahrungen widerspiegeln und sie immer wieder produzieren und als geschlechtsneutral objektivieren. Ziel der Beiträge ist die Entzifferung androzentristischer Ausprägungen politikwissenschaftlicher Begriffe und das wissenschaftliche und politische Potential geschlechtssensibler Ansätze sichtbar zu machen.

 

Herausgeberinnen: Eva Kreisky ist ordentliche Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Birgit Sauer arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

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