Lutz Musner

Lutz Musner

Lutz Musner, Dr. habil., ist Forschungsleiter des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.

Titel des Autors

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Wissenschaft

Zeitalter der Gewalt

Zur Geopolitik und Psychopolitik des Ersten Weltkriegs

von Michael Geyer (Hg.), Helmut Lethen (Hg.), Lutz Musner (Hg.).

Im Ersten Weltkrieg suchten die westlichen Demokratien ihre liberalen Errungenschaften gegen die Mittelmächte zu verteidigen. Der Krieg wurde jedoch zur elementaren Zäsur für das 20. Jahrhundert und wies voraus auf spätere totalitäre Gewaltexzesse. Die Autorinnen und Autoren beleuchten die vielfältigen Verwerfungen im Zeitraum von 1900 bis 1930: die politisch-räumliche und ethnische Neuordnung Europas, die daraus resultierenden gesellschaftlichen Umwälzungen auch über Europas Grenzen hinaus und die Neumodellierung von Identitäten. Denn die Schlachtfelder des "Großen Krieges" gerieten zu Geburtsstätten "neuer Menschen" - von Pazifisten wie emanzipierten Frauen, Bolschewisten wie Faschisten. Man erwartete nichts weniger als eine radikal umgestaltete Gesellschaft und einen historischen Zeitenbruch.

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Wissenschaft

Der Geschmack von Wien

Kultur und Habitus einer Stadt

von Lutz Musner.

Wiens Ruf als Kulturstadt und als »Weltstadt der Musik« geht auf ein besonderes Flair in Lebensstil, Ästhetik und Alltagskultur zurück. Wie und wodurch ist dieses Bild, das in- und außerhalb Wiens gleichermaßen gepflegt wird, entstanden? Lutz Musner zieht unter anderem Stadtführer, Werbung, Architekturkontroversen, literarische Texte und ortstypische Alltagspraktiken wie die sprichwörtliche »Wiener Gemütlichkeit« heran, um zu zeigen, wie Traditionen und ästhetische Codierungen die Herausbildung eines ungewöhnlich resistenten Selbst- und Fremdbildes der Stadt beeinflusst haben.

 

Für "Der Geschmack von Wien" wurde Lutz Musner mit dem Victor-Adler-Staatspreis für Geschichte sozialer Bewegungen des Jahres 2011 ausgezeichnet.

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kartoniert
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Wissenschaft

Die Anarchie der Vorstadt

Das andere Wien um 1900

von Wolfgang Maderthaner, Lutz Musner.

Am 17. September 1911 erhob sich das Wiener Proletarierviertel Ottakring in einer Hungerrevolte. Damit artikulierten die zumeist vom Land zugewanderten ProletarierInnen nicht nur ihre fortdauernde soziale Not, sondern auch den drohenden Verlust der Sehnsucht nach einem besseren Leben, für das sie in die Metropole gekommen waren. Das Buch schildert den Alltag der Wiener Vorstädte um 1900: die Sorge um das tägliche Überleben und die Flucht in die Traumwelten der Singspielhallen, der Kinos und der frühen »Disneylands« im Wiener Prater. Es beschreibt die Lebensform rebellischer Straßen- und Jugendgangs und rekonstruiert das Aufbegehren gegen die bürgerlich- aristokratische Elitenkultur.

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