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Wissenschaft

Frauenförderung an Hochschulen

Neue Steuerungsinstrumente zur Gleichstellung

von Christine Färber

Frauen werden an den Hochschulen nach wie vor benachteiligt. Christine Färber sucht nach Wegen, wie eine Hochschule gestaltet werden kann, die Frauen und Männern gleiche Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven bietet. Nach einer Auseinandersetzung mit den bisherigen Konzepten zur Frauenförderung stellt sie neue Steuerungsinstrumente zur Gleichstellung vor. In deren Bewertung kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass eine Hochschulreform unter frauenpolitischer Perspektive Möglichkeiten bietet, die alte institutionelle Ordnung der Universität zu überwinden.

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Wissenschaft

Sprache. Macht. Denken

Politische Diskurse verstehen und führen

von Denkwerk Demokratie (Hg.)

»Hartz IV«, »Euro-Krise«, »Bürgerversicherung«: Wer im politischen Geschehen Begriffe besetzt, nimmt damit immer auch Einfluss auf das politische Denken. Doch wie funktioniert das? Wie übt man Macht durch Sprache aus? Wie kann man politische Diskurse verstehen und führen? Und wie kann man damit die demokratische Willensbildung stärken? In diesem Buch geben Experten und Praktiker die Antworten auf zentrale Fragestellungen der politischen Kommunikation. Was ist ein Diskurs? Wie beeinflussen Diskurse den gesellschaftlichen Wandel, wie verhindern sie ihn? Was sind Frames und wie funktionieren sie? Welche Rolle spielen Emotionen, Narrative und Mythen? Welche Bedeutung haben die Medien, insbesondere das Internet?

Mit Beiträgen von Carsten Brosda, Andrea D. Bührmann, Thymian Bussemer, Yasmin Fahimi, Michael Guggemos, Thomas Hoch, Herbert Hönigsberger, Christian Kellermann, Johanna Klatt, Steffi Lemke, Robert Lorenz, Benjamin Mikfeld, Rita Müller-Hilmer, Herfried Münkler, Andrea Nahles, Martin Nonhoff, Andreas Osterberg, Uwe Pörksen, Christina Schildmann, Peter Siller, Jan Turowski, Michael Vester und Elisabeth Wehling

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Wissenschaft

Interessen und Ideen

Die Entstehung der Arbeitslosenversicherung in Deutschland und den USA

von Sascha Münnich

Ideen und Interessen sind untrennbar miteinander verbunden. Sascha Münnich belegt dies am Beispiel des Entstehungsprozesses der Arbeitslosenversicherung in Deutschland und den USA. Der Autor zeigt, dass auch vermeintlich rein materiell orientierte Akteure, wie Gewerkschaften und Unternehmer, Ideen brauchen, um ihre Interessen am Arbeitsmarkt zu erkennen. Die Entstehung des modernen Wohlfahrtsstaates lässt sich deshalb nicht erklären, ohne zugleich ökonomische und kulturelle Faktoren einzubeziehen. Eine detaillierte Analyse historischer Quellen zwischen 1900 und 1935 belegt dieses Zusammenspiel ökonomischer und diskursiver Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik.

 

Ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)

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Wissenschaft

Die Zukunft Rußlands

Staat und Gesellschaft nach der Transformationskrise

von Peter W. Schulze (Hg.), Hans-Joachim Spanger (Hg.)

Auch 15 Jahre nach Perestroika und acht Jahre nach Gründung des neuen Staates bleibt Russland ein Land tiefer Widersprüche und einer ungewissen Zukunft. Namhafte russische und deutsche Autoren gehen diesen Widersprüchen nach und analysieren die Spannungen im Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft, Moskauer Zentrum und den russischen Regionen sowie zwischen Russland undseinen näheren und entfernteren Nachbarn.

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Wissenschaft

Das politische System der Europäischen Union

Eine Einführung

von Jürgen Hartmann

Wie die immer wieder neu entflammenden Debatten um die Zukunft Europas zeigen, bleibt die Europäische Union ein schwieriges und widersprüchliches Unterfangen. Das Verständnis für ihre Politik wird durch den Doppelcharakter als politisches System und als Plattform für die Zusammenarbeit der europäischen Regierungen noch erschwert. Jürgen Hartmann bietet in der aktualisierten Neuausgabe seines Buches einen grundlegenden Zugang zum Verständnis der Europäischen Union. Er führt in die Arbeits- und Funktionsweise der Brüsseler und Straßburger Institutionen ein und nimmt insbesondere deren informelle Praktiken in den Blick. Der Autor erklärt darüber hinaus die Bedeutung einer gesamteuropäischen Öffentlichkeit und geht auf die Veränderungen, die der Reformvertrag von Lissabon mit sich bringen wird, ein.

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Wissenschaft

polar 9: Fortschritt

Ein besseres Morgen

von polarkreis e.V. (Hg.)

Einst war Fortschritt das Zauberwort der Linken. Der Begriff stand für die Hoffnung auf ein besseres Morgen. Mit der technologischen und ökonomischen Entwicklung wuchs der Glaube an soziales Wachstum. Auch die Weiterentwicklung der Demokratie war Gegenstand der Fortschrittsidee. Heute scheint der Optimismus passé - gerade bei den Linken. Wenn es schon kein Zurück in eine goldene Vergangenheit gibt, dann soll alles so bleiben, wie es ist. "polar" plädiert für eine Wiederentdeckung des Fortschrittsgedankens. Wie aber könnte ein solcher Gedanke aussehen? Inwieweit lässt sich an alte Fortschrittsideen anknüpfen? Und wie verhält sich eine neue Fortschrittsidee zur technologischen und ökonomischen Entwicklung? Wie zur Demokratie?

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Wissenschaft

Umstrittene Geschichte

Ansichten zum Holocaust unter Muslimen im internationalen Vergleich

von Günther Jikeli (Hg.), Kim Robin Stoller (Hg.), Joelle Allouche-Benayoun (Hg.)

In den meisten islamischen Ländern fanden - anders als in Europa - keine gezielten Ermordungen von Jüdinnen und Juden oder Deportationen in Todeslager statt. Dieser Band geht der Frage nach, wie Musliminnen und Muslime als scheinbar "Unbeteiligte" zum Holocaust stehen. Behandelt werden unter anderem die Teilnahme von Muslimen am Holocaustgedenken, die Wahrnehmung der Schoah im arabischen und türkischen Raum sowie unter muslimischen Jugendlichen und die wachsende Verwendung antisemitischer Parolen.

 

Die Einstellungen von Muslimen zum Holocaust reichen von Mitgefühl und Anteilnahme über Gleichgültigkeit und die Frage "Was hat das mit uns zu tun?" bis zu Verharmlosung oder Leugnung. Wichtig ist es, so das Fazit, in der schulischen und außerschulischen Bildung umfassend über die Geschichte aufzuklären und dabei Perspektiven von Migrantinnen und Migranten stärker zu berücksichtigen.

 

Mit Beiträgen von Joëlle Allouche-Benayoun, Rifat Bali, Georges Bensoussan, Mehmet Can, Monique Eckmann, Remco Ensel, Evelien Gans, Karoline Georg, Ruth Hatlapa, Günther Jikeli, Philip Spencer, Kim Robin Stoller, Annemarike Stremmelaar, Sara Valentina di Palma, Esther Webman, Juliane Wetzel und Michael Whine.

 

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Wissenschaft

Alexis de Tocqueville

von Karlfriedrich Herb, Oliver Hidalgo

Wenn ein Aristokrat die Demokratie favorisiert, ein Franzose die Amerikaner lobt und ein Freigeist nach Religion verlangt, scheint dies paradox. Tocqueville (1805-1859) beweist, dass der erste Blick oft täuschen kann. Seine Werke werfen Probleme auf, die bis heute

ungelöst sind: Wie viel Demokratie darf man wagen? Gibt es einen Konsens zwischen Eigennutz und Gemeinsinn? Und wie viel

Bürokratismus und Politikverdrossenheit kann sich die moderne Gesellschaft leisten? Diese Fragen sind auch nach 200 Jahren hoch aktuell. Die Autoren schildern Tocquevilles Leben und seine politische Wissenschaft, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Gleichheit steht. Im Namen der Freiheit mahnte er zu mehr Selbstbestimmung und Verantwortung. Auf diese Stimme sollten wir heute hören.

 

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Wissenschaft

Krieg um die Erinnerung

Kroatische Vergangenheitspolitik zwischen Revisionismus und europäischen Standards

von Ljiljana Radonic

Mit einem Vorwort von Aleida Assmann

 

Nach dem Zerfall Jugoslawiens tobte in den Nachfolgestaaten ein "Krieg um die Erinnerung". Alte Feindbilder aus dem Zweiten Weltkrieg wurden reaktiviert und in Kroatien galt der faschistische "Ustascha-Staat" als Meilenstein auf dem Weg zur kroatischen Unabhängigkeit. Heute steht Kroatien kurz vor dem EU-Beitritt und ist ein Paradebeispiel für die Übernahme europäischer "Erinnerungsstandards" in post-sozialistischen Staaten. Dies ist nicht nur positiv zu bewerten: Unter dem Schlagwort "Totalitarismus" werden die NS- und Ustascha-Verbrechen mit denen des Staatssozialismus gleichgesetzt und "die Serben" als die neuen Faschisten gedeutet. Ljiljana Radonic analysiert anhand von Zeitungsartikeln über die Gedenkstätten Jasenovac und Bleiburg den Wandel der kroatischen Vergangenheitspolitik von 1985 bis heute und bettet diese ein in die Debatten über die "gespaltene Erinnerung" in Ost und West.

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