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Wissenschaft

Die Wiederkehr der Konformität

Streifzüge durch die gefährdete Mitte

von Cornelia Koppetsch

Ängste vor sozialem Abstieg prägen das Lebensgefühl der Mittelschicht. Je größer die Verunsicherung, desto mehr wird die "Mitte" als Hort von Sicherheit und Normalität herbeigesehnt. Anpassung mutiert dabei zur zentralen Strategie im Wettbewerb um Lebenschancen. Zugleich polarisiert sich die Mittelschicht immer mehr. Am unteren Ende kämpfen prekär Beschäftigte gegen den sozialen Abstieg, oben gelingt es dem bildungsorientierten Bürgertum, durch Abgrenzung Besitzstände zu verteidigen. Und dazwischen erhebt das moderne Kleinbürgertum die Selbstoptimierung zur Lebensaufgabe.

 

Die neue Mitte, so das Fazit, ist von Leistungsdruck und Überforderung ebenso geprägt wie von der Rückkehr zu konservativen Werten - was sich nicht zuletzt in der Renaissance alter Rollenmuster in Ehe und Familie spiegelt. Dies hat Folgen für alle, denn der Mittelstand hat als stilbildendes Großmilieu Vorbildfunktion. Cornelia Koppetsch schildert in einer Reihe von Stimmungsbildern, wie sich in dieser Lage Lebensformen und Mentalitäten in unserer Gesellschaft verändern.

 

 

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Wissenschaft

Stirbt der Kapitalismus?

Fünf Szenarien für das 21. Jahrhundert

von Immanuel Wallerstein, Randall Collins, Michael Mann, Georgi Derluguian, Craig Calhoun

Das ökonomische System des Kapitalismus wird kollabieren, weil negative Konjunkturzyklen und politische Krisen zusammentreffen und Wachstum an Grenzen stößt. Umweltkrisen werden den Kapitalismus massiv unter Druck setzen, ebenso wie globale Machtkämpfe und der Kampf um Ressourcen. Die Mittelklassen werden ihre Arbeit an IT-Services verlieren und nicht mehr so konsumieren können wie heute. Eine wichtige Frage wird sein, ob eine internationale politische Steuerung den Marktliberalismus wird beeinflussen können.
Fünf herausragende Sozialforscher diskutieren in diesem Buch die Optionen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung in den nächsten 30 Jahren. Historische Systemumbrüche und gegenwärtige Machtverhältnisse im Blick, entwerfen sie fünf Zukunftsszenarien für das 21. Jahrhundert und führen ihre Ergebnisse in einer Synthese zusammen.

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Wissenschaft

Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft

Beiträge zur Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2014

von Andreas Boes (Hg.)

Die Digitalisierung revolutioniert in rasantem Tempo die Dienstleistungsbranche. Das Buch dokumentiert die Chancen und Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt, in ihrer ganzen Komplexität. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften

präsentieren innovative Praxisbeispiele, Forschungsergebnisse und Prognosen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit.

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Wissenschaft

Soziologie

Allgemeine Grundlagen

von Hartmut Esser

Studienausgabe

 

Diese Einführung in die Soziologie behandelt die allgemeinen Grundlagen des Fachs. Nach einem Überblick über die Entstehungsumstände und die Arbeitsbereiche der Soziologie folgt eine Darstellung der formalen und inhaltlichen Anforderungen an eine soziologische Erklärung. Danach werden zwei eher vorsoziale Grundlagen aller gesellschaftlichen Prozesse behandelt: die Evolution des homo sapiens und seiner grundlegenden anthropologischen Eigenschaften und die demografischen Differenzierungen und Prozesse der Bevölkerungsentwicklung. In einem Zwischenabschnitt werden die Folgerungen aus den Erkenntnissen der biologischen und soziologischen Anthropologie für die Modelle des Menschen skizziert, von denen die Sozialwissenschaften auszugehen pflegen. Den Abschluss des Bandes bildet die ausführliche Behandlung des allgemeinsten Gegenstandes der Soziologie: Die Gesellschaft der Menschen. Hier wird auch auf die wichtigsten Grundbegriffe und theoretischen Ansätze der Soziologie eingegangen, wie sie in den Einführungsveranstaltungen zur Soziologie gewöhnlich behandelt werden.

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Wissenschaft

Wie man lernt, Berliner zu sein

Die deutsche Hauptstadt als konjunktiver Erfahrungsraum

von Brenda Strohmaier

Die klassischen Stadtforschungsdisziplinen haben die Frage, wie man Berliner wird, bislang nur am Rande gestreift. Brenda Strohmaier schließt diese Forschungslücke. Sie befragte sieben Gruppen unterschiedlicher Berliner zu den Besonderheiten der Hauptstadt – darunter wohlhabende Senioren, Plattenbaubewohner und junge Homosexuelle. Dabei zeigte sich, dass die Neuberliner die Besonderheiten der Stadt lernen müssen. Außer der schieren Größe der Stadt erweisen sich vor allem die Umgangsformen der Ortsansässigen als Herausforderung. Denn wer in Berlin ankommen will, muss zu allererst die Vorteile des Konzepts »Berliner Schnauze« verstehen.

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Wissenschaft

Arbeit in Europa

Marktfundamentalismus als Zerreißprobe

von Klaus Dörre (Hg.), Kerstin Jürgens (Hg.), Ingo Matuschek (Hg.)

Auf den europäischen und globalen Arbeitsmärkten ist im Zuge der Finanzkrise eine zunehmende Prekarisierung zu beobachten. Ausgehend von diesem Befund lenken die Autorinnen und Autoren den Blick auf neue soziale Ungleichheiten in Europa und dabei auf die Folgen einer – am deutschen Modell ausgerichteten – aktivierenden, marktkonformen Regulierung von Arbeit: Die Rezepte des »deutschen Jobwunders« verhindern Wachstum geradezu, tragen wenig zur Lösung der Schuldenproblematik bei und verstärken die Gefahr sozialer, ja gewalttätiger Konflikte. Das Buch liefert eine Bestandsaufnahme der aktuellen Arbeitsmarktsituation in Europa, diskutiert kritisch die Übertragbarkeit des deutschen Modells und skizziert darüber hinaus alternative Ansätze einer nachhaltigeren Arbeitspolitik und Wirtschaftsdemokratie.

Mit Beiträgen von Brigitte Aulenbacher, Martin Baethge, Martin Beckmann, Adelheid Biesecker, Kristina Binner, Gerhard Bosch, Maria Dammayr, Klaus Dörre, Nico Dragano, François Dubet, Kerstin Jürgens, Steffen Lehndorff, Steffen Liebig, Josep Banyuls Llopis, Maria Markantonatou, Albert Recio, Stefan Schmalz, Olaf Struck, Hans-Jürgen Urban, Edward Webster, James Wickham und Erik Olin Wright.

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Wissenschaft

Städte unterscheiden lernen

Zur Analyse interurbaner Kontraste: Birmingham, Dortmund, Frankfurt, Glasgow

von Sybille Frank (Hg.), Petra Gehring (Hg.), Julika Griem (Hg.), Michael Haus (Hg.)

Das Buch präsentiert Forschungsergebnisse eines interdisziplinär angelegten Städtevergleichs, der sich auf Differenzen und Eigenheiten städtischer Wahrnehmungs- und Handlungsmuster richtet. Analysiert werden Friseursalons, Stadtkrimis, Mediendiskurse und Stadtmarketingmaßnahmen in den vier Städten Birmingham, Dortmund, Glasgow und Frankfurt am Main. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die genannten Städte sind: Sie »ticken« verschieden, und zwar aus sich heraus.

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Wissenschaft

Kultursoziologie

Klassische Texte - Aktuelle Debatten Ein Reader

von Frank Adloff (Hg.), Sebastian M. Büttner (Hg.), Stephan Moebius (Hg.), Rainer Schützeichel (Hg.)

Welche Rolle spielt Kultur in der Gesellschaft? Bereits in den Anfängen der Soziologie haben sich die Klassiker des Fachs wie Max Weber und Georg Simmel intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Und auch gegenwärtig wird in der Soziologie intensiv über eine »neue Kulturtheorie« diskutiert. Anhand einer Auswahl von zentralen Texten vermittelt dieser Reader einen Überblick über die Kultursoziologie von ihren klassischen Anfängen bis zur Gegenwart. Das Buch gibt einen Einblick in die Spezifik kultursoziologischer Fragestellungen und die internationalen Debatten der letzten Jahre. Folgende Bereiche werden in diesem Reader behandelt: Kultur und Sozialstruktur, Kultur und Natur, Handlung und Performanz, Wissen und Kognition, Körper und Affekt, Kultur und Symbol, Moderne Subjekte, Theorien der Moderne.

Mit Texten von Karl Marx, Max Weber, Émile Durkheim, Georg Simmel, Maurice Halbwachs, Talcott Parsons, Helmuth Plessner, Marcel Mauss, Karl Mannheim, Jeffrey Alexander, Niklas Luhmann, Pierre Bourdieu, Arlie R. Hochschild, Michael Tomasello, Bruno Latour, Michel Foucault, Raymond Williams, Michèle Lamont, Ronald Inglehart, Shmuel N. Eisenstadt und anderen.

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Wissenschaft

Fallstricke der Lehrevaluation

Möglichkeiten und Grenzen der Messbarkeit von Lehrqualität

von Tobias Wolbring

In jüngster Zeit wird diskutiert, monetäre Anreize an studentische Lehrveranstaltungsevaluationen zu knüpfen. Anhand empirischer Untersuchungen zeigt Tobias Wolbring Einflüsse der Notengebung und Dozierendenattraktivität, individuelle Unterschiede in der studentischen Urteilsstrenge sowie Selektionseffekte auf. Neben den sozialtheoretischen und methodischen Einsichten aus diesen Befunden arbeitet er die hochschulpolitischen Implikationen dieser Fallstricke bei der Lehrevaluation heraus.

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