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Wissenschaft

Die Ankunft des Anderen

Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in Empfangszeremonien

von Susann Baller (Hg.), Michael Pesek (Hg.), Ruth Schilling (Hg.), Ines Stolpe (Hg.).

Eine Ankunft ist stets ein besonderer Moment. Der jeweilige Empfang, ob zeremoniell oder alltäglich gestaltet, gibt Aufschluss über die sozialen und politischen Vorstellungen von Reisenden und Gastgebern. In den Beiträgen werden Ankunftssituationen in unterschiedlichen kulturellen, sozialen und politischen Kontexten behandelt, Herrscher, Gesandte und Visitatoren betrachtet und gezeigt, wie sich Macht, Einfluss und Anpassung in den jeweiligen Epochen in verschiedenen Ankunftsszenarien widerspiegelten.

 

 

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Wissenschaft

Das Ende eines Kolonialreiches

Ostafrika im Ersten Weltkrieg

von Michael Pesek.

Der Erste Weltkrieg war auch ein Krieg um Kolonien. Ostafrika gehörte zu den am längsten umkämpften Schlachtfeldern. Die Mehrzahl der Kriegsbeteiligten waren, neben den Europäern, Afrikaner und Inder. Ohne die Hunderttausende afrikanischer Arbeiter und Träger hätte der Krieg von keiner Seite geführt werden können. Michael Pesek schildert das Los der afrikanischen Soldaten und das Leben der Zivilbevölkerung, wo Zwangsarbeit und Kriegsverbrechen alsbald Teil des Systems waren.

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Wissenschaft

Krisen verstehen

Historische und kulturwissenschaftliche Annäherungen

von Thomas Mergel (Hg.).

Krisen scheinen ein maßgebliches Kennzeichen der westlichen Moderne zu sein. Die Autoren des Bandes betrachten Krisen aus kulturvergleichender und historischer Perspektive und analysieren sie dabei als soziale Konstrukte, als Wahrnehmungen, Erfahrungen oder auch als Diskurse. Sie zeigen, wie Krisen die Vorstellungen und Strukturen von Gesellschaften rasch und unerwartet von Grund auf verändern können. Und sie machen deutlich, dass jede Krise zugleich auch Ausdruck der Gesellschaft ist, in der sie erscheint.

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Wissenschaft

Revolutions and Counter-Revolutions

1917 and its Aftermath from a Global Perspective

von Stefan Rinke (Hg.), Michael Wildt (Hg.).

1917 war ein bedeutendes Jahr des historischen Umbruchs im Weltmaßstab, in dem der Grundstein für prägende Strukturen des 20. Jahrhunderts gelegt wurde. Den Zeitgenossen waren diese globalen Zusammenhänge bewusst; doch in der auf nationale Belange beschränkten Geschichtswissenschaft spielten sie jahrzehntelang kaum eine Rolle. Dieser Band vereint neue Forschungen, die die transnationalen Verbindungen der unzähligen Aufstände, Rebellionen und Revolutionen sowie der gewaltsamen Reaktionen darauf in den Jahren zwischen 1917 und 1920 in allen Weltteilen aufzeigen.

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Wissenschaft

Theorie in der Geschichtswissenschaft

Einblicke in die Praxis des historischen Forschens

von Jens Hacke (Hg.), Matthias Pohlig (Hg.).

Welche Rolle spielt die Theorie in der Geschichtswissenschaft und was machen Historiker, wenn sie vorgeben, eine Theorie anzuwenden? An unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis des historischen Forschens werden diese Fragen durchgespielt. Die Beispiele reichen von hermeneutischen und diskursanalytischen Theorien über die Textphilologie bis hin zur Ideen- und Begriffsgeschichte.

 

 

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Wissenschaft

Gewalträume

Soziale Ordnungen im Ausnahmezustand

von Jörg Baberowski (Hg.), Gabriele Metzler (Hg.).

Gewalt ist ein menschliches Potenzial, überall und jederzeit. Die Autorinnen und Autoren des Bandes befassen sich aus historischer und ethnologischer Perspektive mit den Bedingungen von Gewalt. Sie zeigen, unter welchen Umständen Gewalt entsteht, wie sie sich ausbreitet und dynamisiert. Deutlich wird dabei, wie sehr Gewalt soziale Ordnungen prägen kann und wie Erfahrungen mit Gewalt Sichtweisen auf die Umwelt verändern. Nicht zuletzt behandeln die Beiträge aber auch den wichtigen Aspekt, wie Gewalt wieder beendet werden kann.

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Was ist Vertrauen?

Ein interdisziplinäres Gespräch

von Jörg Baberowski (Hg.).

Vertrauen ist ein ebenso alter wie alltäglicher Begriff. Vertrauen sei gut, Kontrolle jedoch besser, verkündeten die bolschewistischen Revolutionäre. In der aktuellen Schuldenkrise ist davon die Rede, dass man Banken und Staaten nicht mehr vertrauen könne und Vertrauen zurückgewonnen werden müsse. Was aber ist Vertrauen? Wie lässt es sich theoretisch erklären und empirisch erforschen? Historiker, Politikwissenschaftler und Juristen erörtern diese Fragen aus interdisziplinärer Perpektive. Sie zeigen in ihren Beiträgen, dass Vertrauen das Fundament sozialer Beziehungen ist, weil es Menschen Sicherheit gibt und Gesellschaften stabilisiert.

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Making Sense of the Americas

How Protest Related to America in the 1980s and Beyond

von Jan Hansen (Hg.), Christian Helm (Hg.), Frank Reichherzer (Hg.).

Ob »Sonne statt Reagan« auf der Friedensdemo oder Che-Guevara-Poster und Kaffee aus dem revolutionären Nicaragua in der WG-Küche - die Protestkulturen im Westeuropa der 1980er Jahre speisten sich zu einem Großteil aus der spannungsreichen Auseinandersetzung mit Amerika. Die von ihnen betriebene Sinnstiftung ist also ohne die Bezüge und Referenzen, die Wechselwirkungen und Verflechtungen im »transatlantischen Dreieck« zwischen den beiden Teilen des amerikanischen Kontinents und Europa nicht zu verstehen.

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Wissenschaft

Stadt und Religion in der frühen Neuzeit

Soziale Ordnungen und ihre Repräsentationen

von Vera Isaiasz (Hg.), Ute Lotz-Heumann (Hg.), Monika Mommertz (Hg.), Matthias Pohlig (Hg.).

Im frühneuzeitlichen Europa war die Stadt zugleich christliche Gemeinschaft, Bürger- und Kirchengemeinde waren eins. An Beispielen wie Berlin und Dublin, Prag und Venedig, Magdeburg und La Rochelle gehen die Autoren des Bandes der Bedeutung von Kirche und Konfession für das städtische Selbstverständnis nach. Dabei verbinden sie die klassische Stadtgeschichtsschreibung mit kulturgeschichtlichen Ansätzen. Der Band ist eine Festschrift für Heinz Schilling.

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Wissenschaft

"Zur Rettung des Landes"

Bildung und Beruf im China der Republikzeit

von Barbara Schulte.

In der ersten chinesischen Republik von 1912 war die Verbindung von Bildung und Beruf in Form der Berufsbildung ein relativ neues Phänomen, das in der Gesellschaft auf wenig Akzeptanz traf. Gleichzeitig wurde die Berufsbildung seitens reformorientierter Eliten als effizientes Mittel zur Modernisierung und damit der »Rettung des Landes « gepriesen. Barbara Schulte führt vor Augen, wie diese Modernisierer zwischen eigenen Traditionen und westlicher Moderne zu vermitteln suchten – ein kreatives Zusammenspiel der Kulturen, das bis heute seine Spuren hinterlassen hat.

Ausgezeichnet mit dem Julius-Klinkhardt-Preis zur Förderung des Nachwuchses in der Historischen Bildungsforschung
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