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Wissenschaft

Hass, Neid, Wahn

Antiamerikanismus in den deutschen Medien

von Tobias Jaecker

Wildwestgebaren, Raubtierkapitalismus, Hollywoodschund – die Klage über vermeintlich typisch amerikanische Zustände ist in Deutschland verbreitet. Tobias Jaecker fragt nach den Ursachen, der Funktionsweise und den Auswirkungen des Antiamerikanismus. Er untersucht dazu mediale Kontroversen aus Politik, Wirtschaft und Kultur: von 9/11 über Obama bis zur Finanzkrise. Im Mittelpunkt der Analysen stehen die alltäglichen stereotypen Bilder, die in Zeitungsartikeln, Filmen und Popsongs, aber auch auf Zeitschriftencovern und in Karikaturen zum Vorschein kommen. Das Ergebnis führt eindringlich vor Augen, dass der Antiamerikanismus im 21. Jahrhundert als Welterklärungsmuster dient, um gesellschaftliche Umbrüche und Missstände scheinbar schlüssig zu deuten. Er kann sich so zu einer gefährlichen Ideologie verdichten.

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Wissenschaft

Helden am Ende

Erschöpfungszustände in der Kunst des Sozialismus

von Monica Rüthers (Hg.), Alexandra Köhring (Hg.)

»Helden« verkörperten im Sozialismus als öffentliche Personen und medial gestaltete Rollenvorbilder in besonderem Maße die Optimierungsversuche ihrer Gesellschaften. Ihre tatsächlichen physischen und psychischen Belastungen waren im Allgemeinen jedoch nicht sichtbar. Der Band fragt nach den Möglichkeiten der Darstellung von Erschöpfungszuständen im späten Sozialismus. Behandelt werden Beispiele aus Bildender Kunst, (Dokumentar-)Film, Fotografie und Literatur.

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Wissenschaft

Sprachen der Emotion

Kultur, Kunst, Gesellschaft

von Gunter Gebauer (Hg.), Markus Edler (Hg.)

Was und wie wir fühlen, ist auf biologischer Basis zu einem großen Teil durch kulturelle Codes reguliert. Ihre Entstehung, ihre Wirkung auf die Emotionen und die Wirkung der Emotionen auf die Sprache werden in diesem Buch untersucht und mit dem kooperativen Verhalten nichtmenschlicher Primaten verglichen. Im Zentrum steht dabei die enge Verbindung von Emotionen und Sprache. Neben der Sprache werden auch die Musik, der Film, die Gestik, religiöse Praktiken und Rituale sowie der Ausdruck von sozialen Gefühlen in die Betrachtung einbezogen.

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Wissenschaft

Ästhetik

Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe

von Gerhard Schweppenhäuser

Was ist schön und was ist hässlich? Gibt es objektive Kriterien für Schönheit? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Wahrnehmung? Diesen Fragen geht die Ästhetik nach.

 

Nicht nur das »Schöne«, auch das »Erhabene« oder das »Unheimliche« sind Grundbegriffe der Ästhetik, ebenso wie Form und Funktion, Bild und Zeichen, Realität und Virtualität. In seiner Einführung erläutert Gerhard Schweppenhäuser anschaulich diese und andere Basisbegriffe und stellt die wichtigsten Debatten über Ästhetik von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vor. In exemplarischen Analysen von Kunstwerken zieht er unter anderem die Semiotik, die Kommunikationstheorie, die Kritische Theorie, die Hermeneutik und die Systemtheorie heran und erklärt diese zugleich. Schließlich wird auch den aktuellen Veränderungen unseres Bild- und Kunstverständnisses nachgegangen. Ein unverzichtbares Buchfür alle, die Kunst, Design oder Literatur nicht nur aus dem Bauch heraus beurteilen, sondern klare und begründete Urteile fällen wollen.

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Wissenschaft

Zwischen Aneignung und Verfremdung

Ethnologische Gratwanderungen Festschrift für Karl-Heinz Kohl

von Volker Gottowik (Hg.), Holger Jebens (Hg.), Editha Platte (Hg.)

Der Band lädt ein zu einer Entdeckungsreise auf dem schmalen Grat zwischen Aneignung und Verfremdung. Prominente Kulturwissenschaftler wie Fritz Kramer, Hans Peter Duerr und Mark Münzel führen vor Augen, dass das Fremde nur in den Kategorien des Eigenen beschrieben werden kann – Ethnologie ist kulturelle Übersetzung.

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Wissenschaft

Kreolität und postkoloniale Gesellschaft

Integration und Differenzierung in Jakarta

von Jacqueline Knörr

Jakarta, die Hauptstadt Indonesiens und bis 1945 die holländische Kolonie Batavia, ist heute mit rund zwölf Millionen Einwohnern eine der größten Metropolen der Erde. Ihre multiethnische Bevölkerung ist ein typisches Beispiel einer postkolonialen Gesellschaft. Jacqueline Knörr arbeitet die Prozesse kollektiver Identitätsbildung heraus und analysiert die besondere Bedeutung von Kreolität für die Prozesse ethnischer, lokaler und nationaler Integration und Differenzierung.

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Hardcover gebunden
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Wissenschaft

Die akademische Hintertreppe

Kleines Lexikon des wissenschaftlichen Kommunizierens

von Claus Leggewie, Elke Mühlleitner

Wissenschaft ist Teamwork, Kommunikation dabei das A und O. Ob Tagung oder Vorlesung, Fußnote oder Drittmittelantrag, ob Klatsch, »Vorsingen« oder Zettelkasten – alles gehört zum akademischen Alltag und wird hier mit einem Schuss Selbstironie vorgestellt: von A bis Z.

 

Auf Tagungen diskutieren und streiten die Wissenschaftler, in langwierigen Bewerbungsverfahren müssen sie ausgefeilte Vorträge präsentieren, was ironisch als Vorsingen bezeichnet wird. Grenzenlose Kommunikation ermöglichen die neuen Medien. Ihre Formen – von der E-Mail bis zum Internetforum – haben den Wissenschaftsbetrieb gründlich verändert. Auch der Klatsch findet nicht mehr nur auf den Fluren der Institute statt: Wer bewirbt sich gerade wo,wer kann nichtmit wem? In Gremiensitzungen wird um Stellen und Gelder gestritten. So gibt es in der akademischen Welt viele für Außenstehende skurril anmutende Kommunikationsrituale.Rund 150 Kurzessays stellen die wichtigsten von ihnen vor: ein Buch für Wissenschaftler (oder solche, die es werden wollen) und für alle, die hinter die Fassade blicken möchten.

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Wissenschaft

Egoshooter

Das Raumbild des Computerspiels

von Stephan Günzel

Computerspiele haben eine eigene digitale Ästhetik, die eine besondere Raum- und Bilderfahrung ermöglicht. Diese spezifische Erfahrung und damit der mediale Charakter von Computerspielen rücken in diesem Buch erstmals ins Zentrum des Interesses. Egoshooter, aufgrund ihrer Gewaltdarstellung wie kaum ein anderes Populärmedium in der Kritik, erfahren dabei eine Neubewertung: In diesen Spielen fließen nicht nur die beiden mächtigsten Stränge der europäischen Bildtradition von Zentralperspektive und Kartendarstellung zusammen; sondern diese sind auch zu einem einzigartigen Raumbild weiterentwickelt.

Das Buch zeichnet die Geschichte der Computerspiele seit den 1970er Jahren bis heute nach und bietet neben einem Überblick über die aktuellen Positionen in den Game Studies eine Einführung in die Medienanalyse mit Mitteln der Bild- und Raumtheorie.

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Wissenschaft

Neosexualitäten

Über den kulturellen Wandel von Liebe und Perversion

von Volkmar Sigusch

Von Cybersex bis zur Steigerung der Potenz mit Viagra - heute gibt es eine Fülle neuer sexueller Praktiken und Lebensweisen, kurz: Neosexualitäten. Volkmar Sigusch, einer der weltweit bekanntesten Sexualwissenschaftler, gibt in seinem neuesten Buch einen einmaligen Einblick in diese sexuellen Welten der Gegenwart.

 

Volkmar Sigusch analysiert neue und alte Phänomene sexueller Aktivität, von der Love Parade und der Liebe zu Tieren über Viagra und Cybersex bis hin zur Homo-, Trans- oder Zissexualität. Er zeigt, wie sich unser Geschlechts- und Sexualleben in den letzten Jahrzehnten

verändert hat: Selbstbewusster, freier und buntscheckiger, wird es zugleich zunehmend kommerzialisiert und banalisiert. Aber es geht Sigusch nicht nur um diese zum Teil ungewöhnlichen Neosexualitäten. Ebenso zentral ist in seinem Buch die Liebe, wie sie im Alltag gelebt und erfahren wird. Und noch etwas bezieht Sigusch unweigerlich in seine Analyse der sexuellen Welten der Gegenwart ein: die sexuellen

Perversionen, mit denen die neuen Sexualformen nicht unbedingt deckungsgleich sind und die enger mit der Liebe verbunden sind, als allgemein vermutet wird. Siguschs Betrachtungen zu Neosexualitäten, Liebe und Perversion lassen Aspekte unserer heutigen Kultur und Gesellschaft hervortreten, die selten im Scheinwerferlicht stehen und doch prägender sind, als viele glauben möchten.

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Wissenschaft

Gemütlichkeit

Eine kulturwissenschaftliche Annäherung

von Brigitta Schmidt-Lauber

Was gehört für Sie zu einem gemütlichen Abend Rotwein und Kerzen? Oder Fernseher, Chips und Bier? Vielen gilt Gemütlichkeit als Synonym deutschen Spießertums, mit röhrenden Hirschen und geblümten Ohrensesseln. Die Autorin spürt der »Gemütlichkeit« aus Sicht der Alltagskulturforschung nach. Sie klärt die Entstehungs- und Begriffsgeschichte des bürgerlichen Kulturmusters der Gemütlichkeit und schildert auf Grundlage zahlreicher Interviews, was alles zur Gemütlichkeit gehört von den Accessoires über die Atmosphäre bis hin zur persönlichen Befindlichkeit. Dabei bietet sie überraschende Einblicke in eine vermeintliche Selbstverständlichkeit.

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