Historische Einführungen

Die Historischen Einführungen wenden sich an Studierende aller Semester sowie an Examenskandidaten und Doktoranden. Die Bände geben Überblicke über historische Arbeits- und Themenfelder, die in jüngerer Zeit in das Blickfeld der Forschung gerückt sind und die im Studium als Seminarthemen angeboten werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sozial- und kulturgeschichtlichen Themen und Fragestellungen.


Bei jedem Band finden Sie unter »Ergänzungen zum Buch« nützliche Ergänzungen für Studium und Lehre, unter anderem eine umfassende, jährlich aktualisierte Bibliographie sowie zusätzliche schriftliche Bild- und Audioquellen mit Kommentar.

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Wissenschaft

Sozialgeschichte der Religion

Von der Reformation bis zur Gegenwart

von Benjamin Ziemann.

Diskussionen über die nachlassende Prägekraft der Religion gibt es bereits seit der Reformation. Benjamin Ziemann vermittelt in dieser Einführung, wie ein sozialhistorischer Zugang die Rolle der Religion in den Gesellschaften Westeuropas und Nordamerikas zu erhellen vermag. Er geht dabei auf die Konkurrenz zwischen den christlichen Konfessionen ein sowie auf den Zusammenhang von Geschlecht und Religiosität und auf die Bedeutung von Medien für die religiöse Kommunikation. Seine Einführung bietet einen umfassenden Einstieg in die zentralen Themenfelder der Religionsgeschichte in der Neuzeit.

 

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Wissenschaft

Geschichte der Männlichkeiten

von Jürgen Martschukat, Olaf Stieglitz.

Die historische Forschung zu Männern und Männlichkeiten ist mittlerweile nur noch schwer zu überschauen. Eine Einführung in deren Theorien und Methoden ist deshalb dringend notwendig. Olaf Stieglitz und Jürgen Martschukat zeigen, wie die Männergeschichte aus der internationalen Geschlechtergeschichte entstand, und stellen deren Leitfragen und die relevante Forschungsliteratur vor. Dabei setzen sie drei inhaltliche Schwerpunkte, die für männliche Identitätsbildungen und Lebenswelten in der Neuzeit zentral sind: Vaterschaft zwischen Familie und Arbeit, Formen männlicher Geselligkeit sowie die Geschichte männlicher Sexualitäten. Quellenbeispiele veranschaulichen die Themen und bieten Anregungen für die universitäre Lehre sowie für Referate oder Hausarbeiten.

 

Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult "Das Historische Buch 2009", Kategorie Lehrbuch (2. Platz).

 

 

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Wissenschaft

Historische Diskursanalyse

von Achim Landwehr.

Der Diskurs ist in aller Munde – aber nicht jeder, der den Begriff benutzt, weiß,wovon er spricht. Achim Landwehr erklärt zunächst die verschiedenen Wurzeln einer historischen Diskursanalyse: von der Begriffsgeschichte Kosellecks über die Arbeiten Hayden Whites bis zu Michel Foucault, der den Begriff des Diskurses entscheidend geprägt hat. Auf dieser Grundlage zeigt Landwehr, welchen Nutzen die analytische Kategorie des Diskurses für die Geschichtswissenschaften hat. Schließlich stellt er dar, wie sich empirisch fundierte historische Diskursanalysen durchführen lassen und welche Arbeitsschritte es dabei zu beachten gilt – von der Themenfindung über die Untersuchung von Kontexten bis zur Analyse von Aussagen und Texten. Für alle, die sich mit dieser einflussreichen Theorie und Methode vertraut machen wollen, ist der Band ein unverzichtbares Standardwerk.

 

Ausgezeichnet von H-Soz-u-Kult "Das Historische Buch 2009", Kategorie Lehrbuch (5. Platz).

 

 

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Wissenschaft

Nation - Nationalität - Nationalismus

von Christian Jansen, Henning Borggräfe.

Die Entstehung des Nationalismus ist eine der wichtigsten Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autoren bieten einen umfassenden Einstieg in die Nationalismusforschung und die Geschichte des Nationalismus in Europa. Behandelt werden die bedeutendsten Nationalismustheorien sowie einzelne Aspekte wie Nationalismus und Aggression, Nationalismus und Religion oder Nation und Geschlecht. An Beispielen aus der europäischen Geschichte werden diese Themen veranschaulicht. Dabei wird die deutsche, auf Sprache und Abstammung abhebende Definition der Nation anderen gegenübergestellt: dem französischen Modell der Nation als politischer Wertegemeinschaft, dem Schweizer Modell einer Nation als Interessengemeinschaft sowie der konfliktreichen Nationenbildung auf dem Balkan. Der Band schließt mit einer Typologie des Nationalismus in Europa.

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Wissenschaft

Wunder

Eine historische Einführung

von Gabriela Signori.

Die Geschichte des Wunders reicht vom antiken Griechenland bis in die heutige Zeit. Da sie den Stoff für zahllose Erzählungen bilden, sind Wunder ein wichtiges Thema für alle, die sich für die Geschichte abendländischer Frömmigkeitspraktiken und religiöser Vorstellungen interessieren. Das Wunder ist keine Marginalie, kein Kuriosum, es steht vielmehr im Mittelpunkt des Religiösen, auch im Vergleich der Konfessionen und Religionen. Gabriela Signori erklärt in dieser Einführung, welche Ereignisse als Wunder galten und gelten, wann die ersten Wunder wahrgenommen wurden und man darüber berichtet, wie sie zertifiziert wurden und welche Rolle sie bei der Heiligsprechung spielten. Sie zeigt, wie die Reformation die Wahrnehmung und Darstellung von Wundern verändert hat und wie und warum Wunder bis heute in der christlichen Welt präsent sind.

 

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Wissenschaft

Hexen und Magie

von Johannes Dillinger.

Der Hexenglaube im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war Teil einer magischen Sicht der Welt. Die Menschen glaubten an Geister und Dämonen, Magie gehörte zum Alltag. Johannes Dillinger führt in diese Welt ein und erläutert die kulturellen Bedingungen, unter denen Vorstellungen wie Hexentanz und Teufelspakt entstanden. Dabei zeigt er, warum neben Kirche, Staat und Wissenschaft auch die Bevölkerung eine Verfolgung der Hexen nicht nur tolerierte, sondern vehement forderte. Er rekonstruiert die sozialen und politischen Voraussetzungen der Hexenprozesse sowie die Durchführung der Hexenjagden. Ein Ausblick in die Gegenwart verdeutlicht, dass der Hexenglaube nach wie vor lebendig ist. Die Darstellung der Geschichte der Hexenprozesse verknüpft der Autor mit einer Einführung in die historische Hexenforschung der letzten vier Jahrzehnte.

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