Richard Münch

Das Regime des liberalen Kapitalismus

Inklusion und Exklusion im neuen Wohlfahrtsstaat

Der globale wirtschaftliche Wettbewerb führte in allen Wohlfahrtsstaaten zum Abbau sozialer Sicherheit, zur Zunahme sozialer Ungleichheit und zu politischen Spannungen. Richard Münch beleuchtet die Ursachen dieser Entwicklung, aber auch deren weiteren Weg. Seine Prognose: Der globale Wettbewerb wird durch eine wachsende internationale Arbeitsteilung entschärft. Dadurch wird die transnationale Dimension von Solidarität und Gerechtigkeit an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig werden in Zukunft nicht mehr Gruppenzugehörigkeiten über Inklusion oder Exklusion entscheiden, sondern individuelle Fähigkeiten. Dementsprechend wird das neue Wohlfahrtsregime nicht mehr auf den Schutz des Individuums vor unwägbaren Risiken, sondern auf die Befähigung zu deren Bewältigung setzen.

Richard Münch
Richard Münch ist Professor für Soziologie an der Universität Bamberg.
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, Kölner Zs. f. Soz. u. Sozialpsy. 4/2010

"Die vorliegende Untersuchung ist nicht nur, sondern vor allem, Soziologiestudenten zu empfehlen. Sie werden durch sie sensibilisiert, beides in ihrem Fach aufeinander abzustimmen, empirische Forschung und Theoriebildung. Dadurch haben sie einen Anschnitt, die Soziologie der Gegenwartsgesellschaft und die neuen Erfahrungen in der gesellschaftlichen Kommunikation zu systematisieren. Die Untersuchung hat einen Standard gesetzt, hinter den wir nicht zurückfallen sollten." Dr. Gerhard Preyer

Cover, reprofähig

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Erscheinungstermin:
09.11.2009

kartoniert

374 Seiten, 62 Abbildungen und Tabellen

EAN 9783593388946

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