Oliver Hidalgo

Oliver Hidalgo

Oliver Hidalgo ist an der Universität Regensburg wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Titel des Autors

78,00 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Die Antinomien der Demokratie

von Oliver Hidalgo.

Freiheit und Gleichheit, Volkssouveränität und Repräsentation, Individuum und Gemeinschaft - sechs Paare solcher nicht aufzulösenden Gegensätze bilden in dieser Studie den roten Faden in der Betrachtung zentraler Streitpunkte der Demokratie von der Antike bis zur Gegenwart. Der normative Anspruch der Demokratie erschließt sich uns erst dann, so Hidalgo, wenn wir sie an der Anerkennung der Gleichrangigkeit ihrer widersprüchlichen Ideale messen: Die antinomische Struktur wird so zum Maßstab authentischer Demokratie. Der Autor erprobt die politische Relevanz seiner Untersuchung zudem an aktuellen demokratietheoretischen Debatten, etwa am Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Religion oder an der angeblichen postdemokratischen Bedrohung.

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kartoniert
39,90 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Unbehagliche Moderne

Tocqueville und die Frage der Religion in der Politik

von Oliver Hidalgo.

Die Aufklärung führte zu einer Trennung von Politik und Religion. Auch Tocqueville, einer der wichtigsten Demokratietheoretiker der Moderne, trat ein für die Trennung von Kirche und Staat. Zugleich bildete für ihn die christliche Religion eine notwendige Grundlage für die moralische und politische Verfassung der demokratischen Gesellschaft und eine Orientierungshilfe für den modernen Menschen. Oliver Hidalgo geht dieser Ambivalenz nach. Indem er die Religion als ein Schlüsselthema Tocquevilles identifiziert, kann er viele Widersprüche in dessen Werk aufklären. Das erlaubt eine Neuinterpretation des großen Denkers, die auch das bis heute herrschende Dilemma der Verbindung von Religion und Politik in der westlichen Demokratie in ein neues Licht rückt.

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15,95 € inkl. Mwst.
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Wissenschaft

Alexis de Tocqueville

von Karlfriedrich Herb, Oliver Hidalgo.

Wenn ein Aristokrat die Demokratie favorisiert, ein Franzose die Amerikaner lobt und ein Freigeist nach Religion verlangt, scheint dies paradox. Tocqueville (1805-1859) beweist, dass der erste Blick oft täuschen kann. Seine Werke werfen Probleme auf, die bis heute

ungelöst sind: Wie viel Demokratie darf man wagen? Gibt es einen Konsens zwischen Eigennutz und Gemeinsinn? Und wie viel

Bürokratismus und Politikverdrossenheit kann sich die moderne Gesellschaft leisten? Diese Fragen sind auch nach 200 Jahren hoch aktuell. Die Autoren schildern Tocquevilles Leben und seine politische Wissenschaft, in deren Mittelpunkt die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Gleichheit steht. Im Namen der Freiheit mahnte er zu mehr Selbstbestimmung und Verantwortung. Auf diese Stimme sollten wir heute hören.

 

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