kartoniert
16,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Was ist politische Philosophie?

von Hans-Martin Schönherr-Mann.

Die politische Philosophie spielt eine zusehends wichtigere Rolle vor allem in Bezug auf die Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik. Ihre Grundfragen sind die Gerechtigkeit und Legitimität der politischen Ordnung, der Konflikt zwischen Individuum und Gemeinschaft, Freiheit und Gleichheit oder auch die humane Gestaltung der Biopolitik. Neben dem klassisch traditionellen Modell von Platon bis Leo Strauss erläutert Hans-Martin Schönherr-Mann die Grundmodelle der modernen politischen Philosophie: das performative Modell (Machiavelli, Carl Schmitt und andere), das rationalistische (Kant, Marx, Rawls), das sprachphilosophisch ausgerichtete (Cassirer, Derrida) sowie eines, das die Beziehung zwischen Medien und Politik in den Vordergrund rückt (McLuhan, Baudrillard). Dabei geht es immer auch um die Frage, wie die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger bewahrt und gestärkt werden kann.

›  mehr
kartoniert
29,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Patientenautonomie und Pflege

Begründung und Anwendung eines moralischen Rechts

von Monika Bobbert.

Die meisten Kranken oder Hilfebedürftigen sind auf pflegerische Versorgung angewiesen und erfahren an Leib und Seele, daß Pflegehandlungen unterstützen und lindern, aber auch einschränken oder entmündigen können. Wie häufig in der Gesundheits- bzw. Krankenversorgung liegt der Verweis auf die »Patientenautonomie« nahe, doch wird dieses Schlagwort mit unterschiedlichen Bedeutungen und Ansprüchen verknüpft. Wann läßt sich von einem moralischen Autonomierecht sprechen, und was beinhaltet es im einzelnen? Monika Bobbert skizziert die Entstehung der modernen Pflegeethik, begründet das Autonomierecht von Patienten und zeigt auf, welche Konsequenzen eine Anwendung des Autonomierechts auf den Bereich der Pflege hat.

›  mehr
kartoniert
13,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Gilles Deleuze

von Friedrich Balke.

»Eines Tages wird das Jahrhundert vielleicht deleuzianisch sein.« Der berühmte Satz Michel Foucaults gilt dem Werk eines Denkers, der die französische Nachkriegsphilosophie maßgeblich geprägt hat und international breit rezipiert wird. Seiner Einführung legt Friedrich Balke die Entfaltung des Paradoxons zugrunde, daß das Nicht-Philosophische das eigentliche Problem der Philosophie ist. Daß das Denken Deleuzes über den akademischen Bereich hinaus auch in subkulturelle Milieus ausstrahlt, beweist seine Fähigkeit, nicht nur neue Begriffe zu schaffen, sondern diese Begriffe auch auf außerphilosophische Phänomene zu beziehen.

›  mehr
kartoniert
12,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Kommunitarismus

von Walter Reese-Schäfer.

Der Kommunitarismus ist eine philosophisch-politische Reaktion auf scheinbare Zerfallstendenzen der zunehmend individualistischen, liberalen Wohlstandsgesellschaft, in der die Orientierung an Werten wie sozialer Verantwortung und Solidarität nachlässt. Die von den USA ausgegangene Bewegung, der führende Philosophen wie Charles Taylor, Alasdair MacIntyre, Martha Nussbaum, Michael Walzer und Robert Putnam zugeordnet werden und die vor allem von dem Soziologen Amitai Etzioni politisch vorangetrieben wird, hat heute auch in Europa - besonders in Deutschland - ein breites Netzwerk entwickelt.

›  mehr
Hardcover gebunden
39,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Im Kampf gegen Nazideutschland

Die Berichte der Frankfurter Schule für den amerikanischen Geheimdienst 1943-1949

von Franz Neumann, Herbert Marcuse, Otto Kirchheimer, Raffaele Laudani (Hg.).

Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer, die in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Verfolgung ins Exil in die USA geflohen waren, für das Office of Strategic Services, den Vorläufer der CIA. Zwischen 1943 und 1949 versorgten sie die Amerikaner mit umfangreichen Dossiers über das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der NS-Diktatur, über Hitlers Kriegsstrategien und die Rolle des Antisemitismus. Darüber hinaus entwarfen sie Pläne für den Wiederaufbau einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des »Dritten Reichs«. So spielten sie bei der Entwicklung der alliierten Nachkriegspolitik, den Entnazifizierungsprogrammen und der Vorbereitung der Nürnberger Prozesse eine maßgebliche Rolle.

›  mehr
kartoniert
24,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Traum und Wirklichkeit

Zur Geschichte einer Unterscheidung

von Petra Gehring.

Seit jeher beschäftigt der Traum unser Denken. Er fasziniert und erscheint doch als zutiefst fremd: etwas Andersartiges, Unwirkliches. Was aber ist es, das den Traum von der Wirklichkeit unterscheidet?

 

Schon in der Antike gab es Erklärungen dafür, warum wir träumen und was den Zustand des Träumens von dem des Wachens abgrenzt. Um dieses Verhältnis von Traum und Wachwirklichkeit zueinander geht es hier und damit um eine elementare Unterscheidung, wie sie in der Philosophie und anderen Wissenschaften getroffen wurde. Petra Gehring führt uns dabei von der griechischen Antike über das Mittelalter und die frühe Neuzeit in das Zeitalter der Aufklärung, von der Romantik über die Psychoanalyse bis zur modernen Hirnforschung. Dabei leistet sie mehr als eine faszinierende Rückschau auf die wechselnden Traumtheorien. Ihre philosophische Geschichte der Unterscheidung von »geträumt« und »wirklich« untergräbt unsere oft allzu selbstverständliche Auffassung von »Wirklichkeit«.

›  mehr
kartoniert
34,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Müssen Ethiker moralisch sein?

Essays über Philosophie und Lebensführung

von Christoph Ammann (Hg.), Barbara Bleisch (Hg.), Anna Goppel (Hg.).

Darf ein Umweltethiker einen Offroader fahren? Muss eine Medizinethikerin, die sich für die Organspende ausspricht, einen Organspendeausweis haben? Ethikerinnen und Ethiker beantworten solche Fragen zuweilen mit einer Anekdote des Philosophen Max Scheler, der, angesprochen auf den Widerspruch zwischen seinen moralischen Maßstäben und seinem ausufernden Lebensstil, gesagt haben soll: »Geht denn der Wegweiser in die Richtung, in die er zeigt?« Der Band spürt dem Selbstverständnis von Menschen nach, die sich beruflich mit ethischen Problemen befassen oder die eine bestimmte moralische Position vertreten, und stellt die Frage, ob für sie besondere moralische Maßstäbe gelten, oder ob eine solche Forderung weltfremd oder sogar wissenschaftsfeindlich ist. Zu den Beiträgern zählt der Philosoph Gernot Böhme.

›  mehr
kartoniert
19,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Altern in unserer Zeit

Späte Lebensphasen zwischen Vitalität und Endlichkeit

von Thomas Rentsch (Hg.), Harm-Peer Zimmermann (Hg.), Andreas Kruse (Hg.).

Lange zu leben und somit auch alt zu werden, finden viele Menschen erstrebenswert - wirklich alt und abhängig sein möchte dagegen niemand. So ist der Wunsch groß, die späte Lebensphase möglichst von Angst, Schmerz und Verlust freizuhalten. Doch welche Konsequenzen ergeben sich daraus für eine Gesellschaft, die stetig altert? Die Autorinnen und Autoren entwerfen aus Sicht der Gerontologie, der Kulturwissenschaften und der Philosophie ein Bild des Alterns, das die Realität mit all seinen Chancen und Nöten einfängt. Sie plädieren für ein Altern, das als existenzieller Bestandteil des menschlichen Lebens wahrgenommen wird - und nicht als lästiges Problem der individuellen Biografie. Nur so kann unsere Gesellschaft der Situation alternder Menschen gerecht werden. Mit Beiträgen von Sonja Ehret, Petra Gehring, Heinrich Grebe, Otfried Höffe, Timo Jakobs, Andreas Kruse, Ekkehard Martens, Welf-Gerrit Otto, Thomas Rentsch, Carolin Wiegand, Dagmara Wozniak und Harm-Peer Zimmermann.

›  mehr
kartoniert
16,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Judith Butler

Eine Einführung 2., aktualisierte Auflage

von Paula-Irene Villa.

Das Werk von Judith Butler übt seit zwei Jahrzehnten nachhaltigen Einfluss auf viele Debatten in den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften aus. Auch in den Feuilletons sowie in politischen Auseinandersetzungen ist sie immer wieder präsent. 1991 erschien ihr vieldiskutiertes Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" mit der provokanten These, dass die Geschlechterdifferenz nicht biologisch, sondern performativ zu verstehen sei.

 

Heute gilt Butler als eine der Begründerinnen der Queer Theory und als Philosophin, die sich an der Formulierung einer Ethik der Verletzbarkeit versucht. Diese überarbeitete und erweiterte Einführung stellt Butlers Werk in den Kontext der zeitgenössischen Diskussion, geht auf die kontroverse Rezeption ein und hilft beim Verständnis der komplexen Argumentationen.

 

›  mehr
kartoniert
39,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Was ist gerecht?

Kennzeichen einer transnationalen solidarischen Politik

von Franziska Dübgen.

Unter welchen Bedingungen kann transnationale Politik in einer Welt gravierender Ungleichheit gerecht sein, ohne zu bevormunden? Wenn Hilfeleistung und Entwicklungszusammenarbeit durch eine Form der Gegenseitigkeit ersetzt würden, die Geber und Empfänger gleichermaßen verändert – wäre dies dann gerechter oder ist Gerechtigkeit per se ein Paradox? Unter Einbeziehung postkolonialer Theorien diskutiert Franziska Dübgen, inwiefern die transnationale Entwicklungshilfe eine Form der Machtausübung darstellt, die grundlegende Beziehungen der Ungerechtigkeit fortschreibt.

›  mehr
10 von 123 Artikeln