Herausgegeben von Marcus Müller, Constanze Spieß und Martin Wengeler
Die Buchreihe widmet sich der Geschichte politischer und gesellschaftlicher Diskurse im deutschsprachigen Raum und in Europa. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was verrät uns der historische Wandel sprachlicher Ausdrucksformen über die Entwicklung gesellschaftlichen Wissens in unterschiedlichen Themenfeldern? Die Reihe bietet ein Forum für hochwertige Forschungsarbeiten zur Diskursgeschichte. Publiziert werden sowohl empirisch fundierte Studien als auch methodologisch oder theoretisch weiterführende Monographien und Sammelbände. Theoretisch geht die Reihe von der Annahme aus, dass Sprache Wirklichkeit(en) schafft und dass dementsprechend gesellschaftliches/kollektives Wissen durch Sprache konstituiert wird. Methodologisch wird eine Vielfalt von Methoden begründet und angewendet, mit denen vor allem Veränderungen dieses Wissens durch Sprachanalyse erkannt werden können, wobei ein Schwerpunkt auf der Vermittlung quantitativer und qualitativer Ansätze liegt. Empirisch sind insbesondere Arbeiten willkommen, die gesellschaftlich kontroverse Debatten (= Diskurse) untersuchen.
