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Wissenschaft

Aspergers Kinder

Die Geburt des Autismus im "Dritten Reich"

von Edith Sheffer.

Wien 1938: Der Arzt Hans Asperger beschreibt Symptome bei Kindern, die er unter die Diagnose "autistische Psychopathie" fasst. Er hatte bei Patienten Schwächen im sozialen Verhalten beobachtet. Im selben Jahr ziehen die Nationalsozialisten in Wien ein. Asperger sollte bald verantworten, dass Kinder, die er für "nicht sozial integrierbar" hielt, in der Anstalt Am Spiegelgrund zu "Euthanasie"-Opfern wurden.

Edith Sheffer, Mutter eines von Autismus betroffenen Kindes, hat sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Diagnose begeben. Sie zeigt, welche Wertvorstellungen Asperger geprägt haben und welche Entwicklung die Diagnose genommen hat. Ihr berührendes und eindrucksvolles Buch wirft ein neues Licht auf die Geschichte der Psychiatrie im Nationalsozialismus und auf das Asperger-Syndrom.

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Wissenschaft

Der verkannte Bürger

Eine andere Geschichte der europäischen Integration seit 1950

von Hartmut Kaelble.

Die Geschichte der europäischen Integration sieht man oft als ein reines Elitenprojekt an. Die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft und der Europäischen Union erscheinen daran als unbeteiligt und desinteressiert. Doch dieses Urteil trügt: Sie hatten oft nur andere, eigenständige Vorstellungen vom Zusammenwachsen Europas als die politischen Entscheider. Sie nahmen zudem, vor allem seit den 1980er-Jahren, über Wahlen, Referenden, Interessengruppen, Beschwerden, Eingaben und Klagen aktiv Einfluss auf Europa. Sie erlebten Perioden des Vertrauens in die europäischen Institutionen, aber auch Phasen des Misstrauens. Auf der Basis von bisher kaum ausgewerteten Quellen zeichnet Hartmut Kaelbles Buch ein neues Bild der Vorstellungen und der Partizipation der Bürgerinnen und Bürger der EU im historischen Wandel.

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Wissenschaft

Von Sklaverei und Freiheit

Afrikanische Initiativen zur Abolition an der Goldküste (1841-1897)

von Steffen Runkel.

Als die britische Kolonialmacht der neugegründeten Kronkolonie Goldküste im Dezember 1874 die Sklaverei für ungesetzlich erklärte, war das für die lokalen Eliten ein Affront. Viele von ihnen waren selbst Sklavenbesitzer; zudem fühlten sie sich übergangen und zu subordinierten Kolonisierten degradiert. Steffen Runkel zeichnet in seiner Studie auf breiter Quellenbasis die afrikanischen Diskurse und Initiativen zur Abolition nach, die zwischen 1841 und 1897 auf dem Gebiet des heutigen Ghana stattfanden. Er zeigt, wie sich aus ihnen Afrikanisierungs- und Elitenbildungsprozesse ergaben, die Auswirkungen weit über dieses Gebiet hinaus besaßen. Damit macht er Kolonialgeschichte als komplexe Interaktionsgeschichte fassbar.

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Wissenschaft

"Die Raserei der Gemeinen"

Popularer Protest im spätmittelalterlichen England (1377-1456)

von Helmut Hinck.

Zu den bekanntesten Ereignissen des englischen Spätmittelalters zählen die Bauernrevolte von 1381 und die Rebellion des Jack Cade im Jahr 1450. Die Bevölkerung war aber auch jenseits solcher Aufstände nicht um Protest verlegen: Hunderte kleinerer Protestereignisse legen Zeugnis von der Bereitschaft ab, Unmut über Missstände offen auszudrücken. Das Buch bietet erstmals eine Zusammenschau des Protests im späten Mittelalter und beleuchtet diesen im Hinblick auf seine Themen, Formen, Unterdrückung und Diskurse. Dabei werden Wechselwirkungen zwischen Protest und Repression sichtbar, aber auch Deutungskämpfe um zentrale Kategorien des Politischen.

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Wissenschaft

The Long End of the First World War

Ruptures, Continuities and Memories

von Katrin Bromber (Hg.), Katharina Lange (Hg.), Heike Liebau (Hg.), Anorthe Wetzel (Hg.).

Eigene und Fremde Welten

Herausgegeben von Jörg Baberowski, Stefan Rinke und Michael Wildt

 

Mit dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat sich die Art der Erinnerung an dieses welthistorische Ereignis verändert. Die Beiträge dieses Bandes zielen darauf ab, Verknüpfungen zwischen individuellen Kriegserfahrungen, Geschichtsschreibung und Erinnerung herzustellen und so den Begriff eines statischen, klar definierten "Endes" des Ersten Weltkrieges zu hinterfragen, eines Konstrukts, das hauptsächlich auf europäischen Entwicklungen beruht.

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Wissenschaft

Historische Diskursanalyse

von Achim Landwehr.

Geschichte ist nicht nur das, was geschehen ist - Geschichte ist auch das, was zu einzelnen Ereignissen aufgezeichnet worden ist, und das, worüber man in welcher Weise kommuniziert und debattiert hat. Geschichte ist somit nur in vermittelter Form zugänglich. Achim Landwehr erklärt zunächst die Wurzeln der historischen Diskursanalyse, die sich intensiv mit diesen Fragen beschäftigt: von der Begriffsgeschichte Reinhart Kosellecks über die Arbeiten Hayden Whites bis zu den Studien Michel Foucaults. Auf dieser Grundlage zeigt er, welchen Nutzen die analytische Kategorie des Diskurses für die Geschichtswissenschaften hat. Zudem stellt er dar, wie sich empirisch fundierte historische Diskursanalysen im Studium durchführen lassen und was es dabei zu beachten gilt. Für alle, die sich mit dieser einflussreichen Theorie und Methode vertraut machen wollen, ist der Band ein unverzichtbares Standardwerk.

 

"Eine gut strukturierte und dokumentierte Einführung …für Studenten" Das Historisch-Politische Buch

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Wissenschaft

Europäische Esskultur

Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute

von Gunther Hirschfelder.

Kartonierte Studienausgabe

Gunther Hirschfelder zeichnet den ebenso abenteuerlichen und mühsamen wie amüsanten Weg nach, den die Menschheit zurücklegen musste, um von der rohen, ungeordneten Nahrungsaufnahme zur hochentwickelten Esskultur der Gegenwart zu gelangen.

Warum essen wir heute mit Messer und Gabel oder auch wieder aus der Hand? Warum schmeckt das Fleisch des Schweines gut, während uns vor dem des Hundes ekelt? Wer die Ernährungskultur der Gegenwart und damit auch sein eigenes Essverhalten verstehen will, der muss einen Blick in die Vergangenheit werfen. Dabei wird er nicht nur Antworten auf viele Fragen unseres heutigen Umgangs mit den Nahrungsmitteln finden. Denn in der Esskultur spiegeln sich sowohl ernährungsrelevante Traditionen und Veränderungen als auch die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Epoche wider. Den Wandel der Nahrungsmittel, die Elemente der Essenszubereitung und die unterschiedlichen Formen der Mahlzeiten fügt Hirschfelder zu einem facettenreichen Bild kulturhistorischer Ernährungsgeschichte zusammen. Sein Bogen spannt sich von der Steinzeit über die frühen Hochkulturen, die klassische Antike und das Mittelalter bis zum Designerfood der Gegenwart.
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Wissenschaft

Fritz Bauer

Kleine Schriften (1921-1961 Band 1, 1962-1969 Band 2) VE

von Im Auftrag des Fritz Bauer Instituts (Hg.), Lena Foljanty (Hg.), David Johst (Hg.).

Jurist, Remigrant, jüdischer Intellektueller, Sozialdemokrat

Fritz Bauer ist als der Staatsanwalt in die Geschichte der Bundesrepublik eingegangen, der den Auschwitz- Prozess initiiert und in einer Vielzahl weiterer Fälle die Verfolgung von NS-Verbrechen in die Wege geleitet hat. In Büchern, Aufsätzen, Zeitungsartikeln, Interviews und Reden in Hörfunk und Fernsehen reflektierte er die gesellschaftliche und politische Lage der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit. Daneben formulierte er ein kriminalpolitisches Programm, in dem er Ziel und Zweck des Strafrechts grundlegend infrage stellte. Bauer hat in diesen Schriften oft Positionen bezogen, die für seine Zeit ungewöhnlich waren; zugleich zeigen sie, wie eng er dem Denken seiner Zeit verbunden war. Sie gewähren Einsicht in Diskussionen der frühen Bundesrepublik und führen eindrucksvoll vor Augen, wie sich Bauer als Jurist, Remigrant, jüdischer Intellektueller und Sozialdemokrat einmischte und Gehör verschaffte. So eröffnen seine "Kleinen Schriften" aus heute meist unzugänglichen Zeitungen und Zeitschriften, den Blick auf die Brüche in Bauers Biografie, auf Exil und Remigration als Schlüsselerfahrungen.

 

"Ein Humanist und Demokrat … ein Visionär des Rechtsstaats" Heribert Prantl, SZ

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Wissenschaft

Merchants, Pirates, and Smugglers

Criminalization, Economics, and the Transformation of the Maritime World (1200-1600)

von Thomas Heebøll-Holm (Hg.), Philipp Höhn (Hg.), Gregor Rohmann (Hg.).

In der Geschichte des Seehandels unterscheidet man traditionell zwischen erlaubtem Handel und illegalen Praktiken. Doch was wir heute als "unerlaubt" ansehen, wurde bis zur Durchsetzung des souveränen Staates oft als legitim wahrgenommen, weil es innerhalb der Spielregeln des Wirtschaftslebens erfolgte. Je nachdem, wie gut ein Akteur seine Vorstellung durchsetzen konnte, wurde er als Pirat, Schmuggler, Kaufmann oder Admiral wahrgenommen.

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Wissenschaft

Die süße Macht

Kulturgeschichte des Zuckers

von Sidney W. Mintz.

Die Geschichte des Zuckers ist eine Erfolgsgeschichte. Nach der Entdeckung der karibischen Inselwelt um 1500 wurden dort riesige Zuckerrohrplantagen errichtet. Seit dem 18. Jahrhundert stieg der Zuckerkonsum in Europa stetig an, Zucker wurde zum Grundbestandteil des Speiseplans und ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Kehrseite bilden die Schicksale der Plantagenarbeiter. Wie sich die Welt der Karibik durch den Bedarf der Europäer nach Zucker veränderte und was der Zucker für Europa bedeutete, erzählt Sidney W. Mintz in einer spannenden Mischung aus Global-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte.

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