kartoniert
39,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Transnationale Philosophie

Hannah Arendt und die Zirkulationen des Politischen

von Stefania Maffeis.

Hannah Arendt und ihre Schriften werden seit jeher als unkonventionell wahrgenommen, als disziplinär schwer einzuordnen. Sie haben breite Anerkennung in vielen verschiedenen Ländern erlangt und scheinen sämtliche fach- wie kulturspezifischen Grenzen zu überschreiten. Diese Studie reflektiert die materiellen Bedingungen jener Wahrnehmungen, ihre performativen Funktionen sowie ihre historischen Transformationen, die sie zwischen Deutschland und den USA von den 1940er-Jahren bis heute durchlaufen haben. Im Zentrum der Rekonstruktion stehen Arendts Begriff des Politischen und damit korrelierend sie selbst als öffentliche Figur. Beide Ideen werden als Subjekte und Ergebnisse der Interaktionsverhältnisse zwischen der Akteurin, ihren sozialen und epistemischen Kontexten sowie der Gemeinschaft ihrer Leserinnen und Lesern wie auch Konkurrentinnen und Konkurrenten betrachtet.

›  mehr
kartoniert
24,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Der Verlust der Tugend

Zur moralischen Krise der Gegenwart

von Alasdair MacIntyre.

Alasdair MacIntyre ist einer der innovativsten und zugleich populärsten Philosophen der Gegenwart. Im Zentrum seiner zeitkritischen Moralphilosophie steht die Frage, wie wir heute leben sollen. In seinem ebenso brillanten wie Aufsehen erregenden Hauptwerk Verlust der Tugen« (1981) deutet er die Aporien gegenwärtiger Diskussionen über Moral als Ausdruck einer katastrophalen Krise. Die Unfähigkeit unserer Zeit, zentrale moralische Fragen (wie Abtreibung oder Krieg) im Konsens zu lösen, führt er auf das Scheitern der Aufklärung

zurück und entwirft – anknüpfend an die Antike – die Perspektive einer neuen, in lokale Gemeinschaften eingelassenen Tugendethik.

›  mehr
kartoniert
39,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Die Sorge um sich - die Sorge um die Welt

Martin Heidegger, Michel Foucault und Hannah Arendt

von Hannah Holme.

Auf den ersten Blick haben Hannah Arendt und Michel Foucault kaum etwas gemein. Tatsächlich beziehen sie sich jedoch auf die identischen Topoi der Philosophiegeschichte - wenn ihre Auslegungen der Quellen auch denkbar verschieden sind. Als Grund hierfür bestimmt Hannah Holme die komplementären Perspektiven der beiden, die sie als Aneignungen des heideggerschen Sorgebegriffs deutet: die ethische Sorge um sich Foucaults und die politische Sorge um die Welt Arendts. Am Ende steht ein Plädoyer für eine Verbindung des machtkritischen Ethos der Sorge um sich mit der Macht des politischen Handelns, das der Sorge um die Welt unterstellt ist.

›  mehr
kartoniert
24,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Posthumanismus

Leben jenseits des Menschen

von Rosi Braidotti.

Genetik und künstliche Befruchtung, Robotik, Implantate und Computertechnologie haben nicht nur in der Science-Fiction Cyborgs, Zombies und Klone hervorgebracht. Auch in der Philosophie und in den Humanwissenschaften hat sich seit einigen Jahren eine lebendige Diskussion über die Grenzen und Möglichkeiten des Menschen angesichts moderner Technologien entwickelt. Rosi Braidotti unternimmt eine faszinierende Tour de Force vom Humanismus zum Zeitalter des Posthumanismus, in das technologischer Fortschritt und Kapitalismus uns katapultiert haben: Der humanistische Mensch – männlich, weiß, rational, selbstbewusst, eurozentrisch – ist nicht mehr Maß aller Dinge und hat heute, so Braidotti, einem nomadischen, nicht-individuellen Subjekt Platz gemacht. Vor der Folie postkolonialer und feministischer Theorie legt das Buch die Grundlage für eine neue Theorie dieses posthumanen Subjekts: Nicht mit sich selbst identisch, kollektiv und kosmopolitisch ist es vielfältig mit anderen Subjekten vernetzt – mit Menschen wie mit Tieren und Dingen. So birgt für Braidotti das Ende des Humanismus eine Utopie: Es eröffnet neue soziale Bindungen und Gemeinschaftlichkeit im globalen Maßstab.

›  mehr
kartoniert
24,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Sphären der Gerechtigkeit

Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit

von Michael Walzer.

Die wissenschaftliche Gerechtigkeitsdebatte, jahrelang dominiert von John Rawls’ »Theorie der Gerechtigkeit«, erhielt 1983 durch Michael Walzer eine bedeutende Wendung. In Abgrenzung von Rawls und anderen Gerechtigkeitstheoretikern entwickelte Walzer in seinem inzwischen klassisch gewordenen Werk seine Vision einer »komplexen Gleichheit«. Er geht davon aus, dass wahre Gerechtigkeit nicht durch einen wörtlich verstandenen Gleichheitsbegriff verwirklicht werden kann: Vielmehr verlangen verschiedene wichtige Güter – Reichtum, Macht, Arbeit, Liebe – auch verschiedene Modi der Verteilung. Walzer setzt sich nachdrücklich für einen neuen pluralistischen Gleichheitsbegriff ein, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

›  mehr
kartoniert
29,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Praxis und Revolution

Eine Sozialtheorie radikalen Wandels

von Eva von Redecker.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen zäher Alltagspraxis und großer Umwälzung? Unter welchen Bedingungen können kleine Veränderungen revolutionäre Ausmaße annehmen und an welche Grenzen stoßen sie? Eva von Redecker plädiert vor dem Panorama ausgewählter Literaturbeispiele dafür, dem Revolutionsbegriff eine neue Gestalt zu geben. Radikaler Wandel wird in diesem Buch sozialtheoretisch erschlossen und als langwieriger Übertragungsprozess verständlich, in dem Gegenstand und Antrieb der Veränderung in eins fallen: in Praxis.

›  mehr
kartoniert
39,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Praxis der Achtsamkeit

Schlüsselbegriffe der Care-Ethik

von Elisabeth Conradi (Hg.), Frans Vosman (Hg.).

Der Spruch "yes, we care" zeigt: Gesellschaftlich gibt es ein großes Interesse an Achtsamkeit, Sorge und Verantwortung. Dennoch lässt die philosophische Ethik diese scheinbar privaten Themen meist unberücksichtigt. Das Buch eröffnet neue Perspektiven, indem es die in verschiedenen europäischen Ländern entwickelte Ethik der Achtsamkeit und Sorge - "Ethics of Care" - transdisziplinär präsentiert. Im Zentrum stehen die Fragen, wie Versorgung gelingend zu gestalten ist und wie der Umgang mit menschlicher Verletzbarkeit und Abhängigkeit unser politisches Zusammenleben bestimmt.

Mit Beiträgen unter anderem von Marian Barnes, Sophie Bourgault, Mieke Grypdonck, Helen Kohlen, Sandra Laugier, Christoph Rehmann- Sutter, Andrew Sayer, Christina Schües, Hilal Sezgin und Helena Sensöta.

›  mehr
kartoniert
36,00 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Identität und kulturelle Praxis

Politische Philosophie nach Charles Taylor

von Hartmut Rosa.

Charles Taylor ist aus den zentralen sozialphilosophischen Debatten der Gegenwart - Kommunitarismus, Multikulturalismus, Poststrukturalismus - nicht mehr wegzudenken. Dabei dringt er in so unterschiedliche Bereiche ein wie Subjekt- und Handlungstheorie, Sprachphilosophie und die Methodologie und Metatheorie der Sozialwissenschaften. Rosa unternimmt hier erstmals den Versuch, die losen Enden der sehr heterogenen Arbeiten Taylors systematisch zu einem kohärenten und fruchtbaren sozialphilosophischen und politiktheoretischen Konzept zu verknüpfen.

›  mehr
kartoniert
29,95 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Ist Selbstverwirklichung institutionalisierbar?

Axel Honneths Freiheitstheorie in der Diskussion

von Magnus Schlette (Hg.).

Axel Honneth erhebt in "Das Recht der Freiheit" den Anspruch einer sozialphilosophischen Synthese aus normativer Gerechtigkeitstheorie und empirischer Gesellschaftsanalyse. Seine zentrale These lautet, dass die Idee der Freiheit - und zwar im Sinne der individuellen Chancen auf kooperative Selbstverwirklichung - im Zentrum des Wertesystems der modernen westlichen Gesellschaften steht. Die Beiträger dieses Bandes setzten sich kritisch mit Axel Honneths Freiheitstheorie auseinander.

 

Mit Beiträgen von Helge Dedek, Hans Diefenbacher, Josef Früchtl, Christoph Halbig, Christoph Henning, Cornelia Klinger, Wolfgang Knöbl, Georg Lohmann, Enno Rudolph, Rolf Schieder, Dieter Thomä, Patrick Wöhrle - und mit einer Replik von Axel Honneth.

 

›  mehr
englische Broschur
24,90 € inkl. Mwst.
lieferbar
In den Warenkorb Auf die Merkliste

Wissenschaft

Langeweile

Auf der Suche nach einem unzeitgemäßen Gefühl Ein philosophisches Lesebuch

von Renate Breuninger (Hg.), Gregor Schiemann (Hg.).

Langeweile wird in dieser Anthologie als Signatur der Moderne lesbar: Sie durchdringt die gegenwärtige Kultur, wird aber nach wie vor weggeschoben, ja tabuisiert. Der Band bietet eine Textauswahl von klassischen Denkern sowie von Autorinnen und Autoren des modernen Diskurses bis heute und stellt den Zusammenhang mit verwandten Phänomenen der Sinnleere und Erschöpfung her. Als zunehmendes Massenphänomen in saturierten Gesellschaften entwickelt die Langeweile eine pathologische Dynamik, wenn ihr nicht ein eigener Raum gelassen wird. Ein Plädoyer für die Anerkennung dieses unvermeidlichen Gefühls.

Mit Texten von Blaise Pascal, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Søren Kierkegaard, Charles Baudelaire, Friedrich Nietzsche, Georg Simmel, Walter Benjamin, Bertrand Russell, Iwan Gontscharow, Siegfried Kracauer, Emil Cioran, Giacomo Leopardi, Wolf Lepenies, Elizabeth S. Goodstein, Peter Toohey, Martin Doehlemann, Françoise Wemelsfelder und anderen.
›  mehr
10 von 129 Artikeln