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Wissenschaft

Der Wille zur Lust

Pornographie und das moderne Subjekt

von Svenja Flaßpöhler.

Mit der Moderne entstand eine Pornographie, die allein der Erregung diente. Erstmals äußerte sich dieser Wille zur Lust in den Schriften des Marquis de Sade. Seitdem ist die Pornographie in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen und zu einem prägenden Element westlicher Kultur geworden. Svenja Flaßpöhler zeichnet diese Entwicklung nach und erläutert schließlich, warum insbesondere der Film geeignet ist, unser Bedürfnis nach selbstgenügsamer Erregung zu stillen. Die bewegten Bilder zeigen uns etwas vermeintlich »Reales« – etwas, das die Schrift nur als Abwesendes zu bezeichnen vermag – und erregen uns fast wie auf Knopfdruck. Damit werden wir zu Lustmaschinen, die sich selbst genügen und den Anderen nicht mehr brauchen, um Befriedigung zu erlangen.

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Wissenschaft

Das Ritual

Struktur und Anti-Struktur

von Victor Turner.

Victor Turner deutet Rituale nicht als Ausdruck von Mythologien, sondern analysiert sie in ihrem unmittelbaren Bedeutungsgehalt für die Mitglieder einer Kultur. Anstatt sich auf die Erforschung "primitiver" Rituale zu beschränken, stellt er in diesem Buch ein Instrumentarium für die Analyse der Rituale "komplexer" Industriegesellschaften bereit. Anhand von zwei Ritualen einer zentralafrikanischen Stammesgesellschaft entwickelt er seine Kategorien des Schwellenzustandes (liminality) und der sozialen Gemeinschaft (communitas), welche für die Anthropologie ebenso wie für die allgemeine Gesellschaftstheorie wesentlich wurden.

 

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Wissenschaft

Gebären - Erzählen

Die Geburt als leibkörperliche Grenzerfahrung

von Cecilia Colloseus.

Erzählungen über die Geburt aus der Perspektive der Mütter sind bisher nicht Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung gewesen. Diese Leerstelle möchte die vorliegende Studie füllen, indem sie das Erzählen über individuelle Gebärerfahrungen als soziale Praxis erstmals phänomenologisch erschließt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Bedeutung des Erzählens für den Umgang mit der Grenzerfahrung Geburt. Anhand von Erzählungen aus Internetforen wird gezeigt, wie Frauen ihre eigenen Geschichten wiedergeben und verarbeiten sowie in welcher Form sich in diesen Erzählungen zentrale Werte, Normen und Deutungssysteme unserer Gesellschaft widerspiegeln.

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Wissenschaft

Die soziale Logik des Likes

Eine Twitter-Ethnografie

von Johannes Paßmann.

Follower, Likes, Retweets: Unser Alltag ist längst durchdrungen von Plattform-Einheiten. Aktuelle Gesellschafts- und Sozialtheorien stoßen deshalb fast unweigerlich auf die Frage, was es mit ihnen auf sich hat. Die Antwort ist allerdings nicht einfach, allein schon, weil die Bedeutungen dieser Einheiten widersprüchlich sind: Zum einen bringen sie eine Logik der Berechnung mit sich. Zum anderen schaffen sie etwas, was für jede Gesellschaft der Menschheitsgeschichte zentral ist: Anerkennung.

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Wissenschaft

Übergangsriten

(Les rites de passage)

von Arnold van Gennep.

Arnold van Genneps Hauptwerk Les rites de passage, zuerst 1909 erschienen, ist ein »Klassiker« der Ethnologie, wenn es um die Wahrnehmung und Erforschung rituellen und symbolischen Verhaltens geht. Van Gennep beschreibt, wie bei unterschiedlichen Völkern das Problem der Grenzüberschreitung, das die Dynamik des sozialen Lebens begleitet, durch die Herausbildung von Ritualen bewältigt worden ist: so etwa Orts-, Status- und Berufswechsel, Erwachsenwerden und Altern, Geburt und Tod. Die damit verbundenen Rituale bezeichnet er als »Übergangsriten «. Sein Buch bietet ein bis heute aktuelles Modell zur Einordnung und Erklärung ritueller Praktiken und eröffnet einen neuen Blick auch auf unsere modernen Alltagsrituale.

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Wissenschaft

Normenkonflikte in pluralistischen Gesellschaften

von Susanne Schröter (Hg.).

Kulturelle Vielfalt zeichnet pluralistische Gesellschaften genauso aus wie unterschiedliche Lebensstile, sexuelle Orientierungen und Weltanschauungen. Auseinandersetzungen werden heute vor allem über Kopftücher, Heiratsalter und Karikaturen geführt, um Inklusion und Exklusion zu rechtfertigen. Dieser Band stellt jüngere Befunde zu Normenkonflikten in pluralistischen Gesellschaften vor und analysiert, wie neue Formen der Integration von Differenzen vorangetrieben werden können.

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Wissenschaft

Das System der Dinge

Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen

von Jean Baudrillard.

»In der städtischen Zivilisation sieht man, wie Generationen von Gegenständen, Apparaten und Gadgets einander in immer schnellerem Tempo ablösen …« – so beginnt Jean Baudrillards Erstlingswerk von 1968, in dem er die uns umgebenden, hergestellten Dinge als ein geschlossenes Zeichensystem deutet: als eine Scheinwelt des Konsums, in der Wunsch und Ware untrennbar miteinander verknüpft sind. Als das Werk entstand, gab es noch keine PCs, geschweige denn das Internet. Angesichts globalisierter Märkte und einer inflationären Apparatewelt lohnt es sich, dieses faszinierende Dokument postmodernen Denkens heute wieder zu lesen.

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Wissenschaft

Lernen

Subjektwissenschaftliche Grundlegung

von Klaus Holzkamp.

Klaus Holzkamp untersucht in diesem grundlegenden Werk den Prozeß des Lernens aus der Perspektive des lernenden Subjekts und seiner Motive. Er unterstreicht die Bedeutung des Lernens als Erweiterung subjektiver Erfahrungs- und Lebensmöglichkeiten und grenzt sich somit ab vom gängigen Verständnis des Lernens als eines von anderen auferlegten Prozesses.

 

»Indem Holzkamp seine Analyse an bekannten Alltagsphänomenen ansetzt und die relevanten Konzepte der Unterrichtsforschung reflektiert, erlangen seine Kategorien und Einschätzungen eine eindrucksvolle Gültigkeit und Klarheit.« Psychologische Literaturumschau

 

 

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Wissenschaft

Ästhetik

Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe

von Gerhard Schweppenhäuser.

Was ist schön und was ist hässlich? Gibt es objektive Kriterien für Schönheit? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Wahrnehmung? Diesen Fragen geht die Ästhetik nach.

 

Nicht nur das »Schöne«, auch das »Erhabene« oder das »Unheimliche« sind Grundbegriffe der Ästhetik, ebenso wie Form und Funktion, Bild und Zeichen, Realität und Virtualität. In seiner Einführung erläutert Gerhard Schweppenhäuser anschaulich diese und andere Basisbegriffe und stellt die wichtigsten Debatten über Ästhetik von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vor. In exemplarischen Analysen von Kunstwerken zieht er unter anderem die Semiotik, die Kommunikationstheorie, die Kritische Theorie, die Hermeneutik und die Systemtheorie heran und erklärt diese zugleich. Schließlich wird auch den aktuellen Veränderungen unseres Bild- und Kunstverständnisses nachgegangen. Ein unverzichtbares Buchfür alle, die Kunst, Design oder Literatur nicht nur aus dem Bauch heraus beurteilen, sondern klare und begründete Urteile fällen wollen.

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Wissenschaft

Poetik des Fußballs

von Gunter Gebauer.

Fußball ist nicht nur sportlicher Wettkampf und Geschäft, sondern ein Spiel, in dem körperliche Leistung so wichtig ist wie taktische Intelligenz und in dem Rohheit ebenso zu sehen ist wie tänzerische Eleganz.Wer im Spiel mit dem Ball das Publikum verzaubert, wird zum Star.

 

Gunter Gebauer entführt uns in eine Fußballwelt, die wir alle kennen und doch so noch nicht gesehen haben. Er präsentiert das Spiel der Spiele als Arena des Lebens und zeigt, wie das Phänomen Fußball sämtliche Facetten unserer modernen Gesellschaft widerspiegelt: Auf dem Rasen geht es um Macht und Zufall, Gewalt und Ohnmacht, Gewinn und Verlust, Regeln und Regelbrüche. In den Stadien werden nationale Identitäten geschaffen und mit heiligem Ernst Ersatzreligionen gelebt, die nicht allein in den Fankulturen zum Ausdruck kommen. Auf Spielfeld und Rängen werden Heldentum und Männlichkeit zelebriert, Triumphe gefeiert und Tragödien durchlitten. Das Regelwerk des

Fußballs erscheint als Abbild der sozialen Regeln, die wir befolgen, aber auch verletzen, und deren Nichteinhaltung wir sanktionieren. Kurz: In diesem Buch geht es um die letzten Geheimnisse des Fußballs als Spiegel unserer Kultur.

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